Wenn du am selben Tag einen Känguru Burger, einen Gyros Teller und ein indisches Linsencurry isst, dann hast du entweder Marty McFlys Auto geklaut und reist damit gerade in einem Tag um die Welt, oder du bist an einem der angesagten Food Festivals gelandet.

Sollte ersteres der Fall sein, dann: Schreib mir, ich will nämlich auch mit! Bei letzterem allerdings, werden wir uns wohl ohnehin begegnen, zuminest sofern du am Street Food Festival in Baden bist. Dort bi ich nämlich jedes Jahr zu finden und koste mich einmal rund um die Welt. Da ich praktisch um die Ecke wohne bin ich, sofern möglich, auch tatsächlich alle drei Tage dort um micht zu verpflegen, mich mit Freunden und Bekannten zu treffen und, wie letzten Freitag, um danach gleich noch das Kino zu besuchen - Pirates of the Caribbean: Salazar's Revenge war angesagt.

STREET FOOD FESTIVAL BADEN 
Auch dieses Jahr hätten die Verantsalter wohl kaum ein besseres Wochenende wählen können, bei sommerlichen Temperaturen von etwa 27° C kam ganz schon viel Urlaubsstimmung auf - nur der Strand hat gefehlt. Dafür ging die Reise in Form von 55 verschiedenen Essenständen durch rund.40 Ländern aus allen fünf Kontinenten.

 

Mein Streetfood Wochenende begann am Freitagabend mit dem Genuss eines indischen Currys von Kumars Indian Food. Am Samstag gab es zum Mittagessen dann ein Shawarma mit Rindfleisch - für mich an diesem Streetfood übrigens das absolute Highlight. Zum Abendessen haben wir uns einen Gyrosteller gegönnt und einen Milkshake zum Dessert. Am Sonntag über Mittag musste es dann nochmals ein Shawarma sein, dazu eine kleine Portion Belgische Pommes Frites (Dutchi). Ausserdem gab es zum Nachtisch ein Eis von der Rollenden Gelateria und auf dem Nachhauseweg haben wir uns bei Little Tibet noch ein paar Momos für morgen gekauft.

Ihr seht, ich habe mich dieses Wochenende mit verschiedensten Leckerbissen aus der ganzen Welt verwöhnt. Leichte Küche gab es bei mir die letzten Tage über nicht, das wird sich allerdings ab heute wieder ändern - leichter essen aber bestimmt nicht weniger lecker. Ein paar Impressionen des Street Food Festivals in Baden habe noch für euch ...

 
Diese vergangenen Sonnentage waren genau nach meinem Geschmack. Ich liebe es wenn Menschen zusammenfinden um sich kulturell auszutauschen, sei es anhand ihrer Geschichten oder, wie wie hier, mit ihren kulinarischen Gerichten.

Habt alle einen gelungenen Start in die neue Woche!

Street Food Festival Baden

by on Mai 29, 2017
Wenn du am selben Tag einen Känguru Burger, einen Gyros Teller und ein indisches Linsencurry isst, dann hast du entweder Marty McFlys Auto g...
Für mich ist das Reisen gleichzeitig auch immer etwas zutiefst Spirituelles. Es erlaubt mir meine Welt aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken, sie zum Beispiel durch Gewürze und Gerichte auf ungewohnte Weise zu erfahren und dadurch zu wachsen.

Auf diese Weise habe ich nicht nur viele Länder und Kulturen, sondern auch viele äusserst interessante Menschen kennengelernt. Die einen etwas verrückter als andere, aber fast immer waren es wertvolle und zum Teil auch spirituelle Begegnungen. Wenn ich in diesem Blogpost von spirituellen Begegnungen und spirituellen Menschen spreche, meine ich allerdings nicht irgendwelche Teebeutelschwinger, die einem für 350 Franken das erzählen, was man hören will und glauben, die Erleuchtung schon mit der Muttermilch eingesogen zu haben.

Stattdessen meine ich  die Menschen, die mir mit viel Offenheit ihre Kultur, ihr Essen, ihre Häuser öffnen - mir erlauben unsere Welt aus einem für mich ungewohnten Blickwinkel zu sehen. Menschen, die sich selbst vielleicht gar nicht als besonders spirituell bezeichnen würden, mich jedoch zum Tei sehr wertvolle Dinge über das Leben beigebracht haben.

Eine dieser Personen war der Ureinwohner im nördlichen Teil des Grand Canyons, der mich gelehrt hat "den Frauenkopf"in einer der Felswände des Grand Canyons zu sehen, während alle anderen Touristen den Adler - übrigens auch ein sehr schönes Motiv - fotografiert haben. Es sind aber auch Personen, wie die Meeresbiologen in Kanada, die mir nicht nur das Leben der Orcas, sondern auch deren Bedeutung für die Umgebung nähergebracht haben. Nicht zu vergessen der Londoner Stadtführer, der es einfach nicht lassen konnte uns zu zeigen in welchen der Gebäude es, laut alter Geschichten, besonders häufig spukt. Aber eben auch kulinarische Erlebnisse haben mich sehr viele Wertvolle Dinge gelehrt. Wie zum Beispiel  als ich in Kuala Lumpur von meinen indischen Arbeitskollegen in ein echtes südindisches Restaurant eingeladen wurde. Wenn die sagen es sei authentisch, dann wird es das wohl auch sein. Zu sehen wie viel Freude wir beim gemeinsamen Essen hatten und wie viel Freude sie hatten, dass es mir so sehr geschmeckt hat, war für mich eine wertvolle Erfahrung. Ich habe von ihnen nicht einiges über ihre Kultur gelernt, sondern auch vieles über den Spirit, der dem ganzen innewohnt.

Daher bin ich durchaus der Meinung, dass Begegnungen und der Austausch mit Menschen verschiedenster Kutluren unheimlich wertvoll sind und uns sehr vieles lehren können, nicht nur über deren Kultur, aber auch über uns selbst.


Hier sind meine top 9 Dinge, die mich Begegnungen während meiner Reisen gelehrt haben:
    1. Wenn wir bereit sind gewohnte Dinge auf eine ganz andere Weise zu erfahren, dann sind wir bereit zu wachsen
    2. Grenzen existieren in vielen Fällen nur in unseren Köpfen
    3. Die Sprache ist nur eine von vielen Möglichkeiten sich miteinander zu unterhalten
    4. Absolute Sicherheit ist eine Illusion
    5. Wir können Unsicherheiten oder gar Angst vor Dingen/anderen Menschen verlieren, wenn wir bereit sind sie wirklich kenenn zu lernen
    6. Wir können immer etwas voneinander lernen
    7. Wenn wir lokale Gerichte essen, dann schmecken wir nicht nur die Kultur, sondern auch einen Teil des Landes
    8. Wer wirklich sehen will, sollte dazu sein Herz verwenden, nicht die Augen
    9. Wir sind nicht alle gleich, aber alle gleichwertig
    Ist es nicht spannend, wie solch kleine Begegnungen so viel bewirken können? Was sind eure ganz besonderen Begnungen?

    Hallo meine Lieben! Gibt es etwas britischeres als Afternoon Tea? Wohl kaum, denn Tea Time ist schon very British wenn wir ehrlich sind. Nachdem das Britische Oberhaupt, auch bekannt als die Queen, allerdings bis heute mit ihrer Einladung zum Tee im Palast auf sich warten lässt, wollte ich das ganze dann eben selbst in die Hand nehmen.

    London hat eine grosse Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten den Nachmittag mit Tee und Köstlichkeiten zu geniessen. Eine der wohl bekanntesten Möglichkeiten ist die Tea Time im berühmten Ritz Hotel, doch da müsste ich danach wohl etwa 100 Jahre als Tellerwäscher arbeiten um meinen Besuch dort zu bezahlen - ist also eher keine Option für mich. Das Olive Magazin hat zu genau diesem Thema übrigens ein paar sehr gute Tipps: Best Afternoon Teas in London, 2017 Guide

    Wir haben uns bei unserem diesjährigen Besuch für etwas ganz Besonderes entschieden und zwar für Jamie Olivers Barbecoa. Das Restaurant liegt direkt beim Picadilly, ist also gut zu finden, es ist absolut schick eingerichtet und ich war mir schon vor dem Besuch ziemlich sicher, dass unser Nachmittag mit Tee dort ein Volltreffer werden würde. Schliesslich kannte ich schon Jamie Olivers Diner und Jamie Olivers Italian, die beide hervorragende Gerichte in einem sehr angenehmen Ambiente anbieten.


    JAMIE OLIVER'S BARBECOA
    Das Barbecoa liegt, wie schon erwähnt mittendrin und ist somit auch gut auffindbar für jemanden, der zum ersten Mal in der Englischen Hauptstadt zu Besuch ist. Es ist allerdings kein reines Café oder Tea House, sondern ein Steakhouse, das auch hervorragende Mögichkeiten für ein Mittag- oder Abendessen bietet.

    Der Afternoon Tea wird von 2.30pm - 5.00pm serviert und bietet nicht nur Tee und Süssigkeiten an, wer lieber etwas Herzhaftes möchte, der kann sich zum Beispiel auch leckere Sandwiches oder Wagyu Beef Sliders gönnen. Da wir dieses Mal schon woanders zu Mittag gegessen hatten, wurde es bei uns allerdings die süsse Variante mit einem excellenten Vanilla Black Tea, leckeren Küchlein und einem einmalig guten Schoko-Caramel Eis.

    Aber nicht nur die Geschmacksnerven konnten wir bei unserem Besuch im Barbecoa beglücken, auch das Ambiente war sehr angenehm und gemütlich. Etwas schicker als Jamie Olivers andere Restaurants, aber dennoch nicht übertrieben - eben gemütlich und einladend.



    Wer gerne noch mehr very British Tipps möchte, sollte es sich nicht entgehen lassen auf jamieoliver.com nachzulesen, was der typisch Britische Tee am Nachmittag beinhalten sollte. Ausserdem gibt es auf seiner Seite auch ein paar unglaublich leckere Rezepte zum selbst ausprobieren: Afternoon Tea Rezepte

    Viel Spass beim Geniessen!
     
    Hallo ihr Lieben, was für ein aufregendes Wochenende ich schon wieder bald hinter mir habe. Ich freue mich ja zugegebenermassen schon gefühlt ein ganzes Jahr vor Eventdurchführung auf die Fantasy Basel, die dieses Wochenende wieder mal gezeigt hat was sie kann.

    Heute regenet es zwar wieder, doch am Samstag als wir in Basel waren, hatten wir Glück mit dem Wetter, so dass Geeks und Cosplayer trocken geblieben sind. Auch gestern war das Wetter herrlich, lediglich die heutigen Fantasy Basel Besucher haben leider nicht ganz so viel Glück. Wer gerne mehr über dieses Event erfahren möchte, darf sich gerne auf meinem letzjährigen Artikel darüber schlau machen, oder aber natürlich direkt auf der offiziellen Seite.

    Die Bilder zum diesjährigen Event könnt ihr übrigens auf meinem Instagram Account 'therealardigarm' anschauen, da hatte ich am Samstag auch die Instastory dazu gemacht. Wer am nächsten Event live dabei sein möchte, darf mir selbstverständlich auch gerne folgen, denn auf Insta gibt es immer die neusten Fotos und Stories meiner Abenteuer zu sehen.

    Heute Abend darf ich dann ganz offiziell nochmals meinen inneren Geek raushängen lassen, denn dann werde ich den neuen Guardians of the Galaxy Film im Kino sehen. Hat den schon jemand von euch gesehen? Ich bin auf alle Fälle schon unheimlich gespannt!

    So, nun aber zum heutigen Rezept. Die Süsskarfottelpfanne, die ich euch in diesem Post vorstelle ist wirklich einfach nachzukochen und noch dazu nur wenig Zeitaufwändig. Daher eignets sich dieses Gericht hervorragend als gesundes Frühstück oder aber auch als kleiner Lunchsnack - dann vielleicht mit einem Ei mehr oder etwas mehr Süsskartoffeln.

    Ich muss ja zugeben, dass ich Süsskartoffeln LIEBE, daher stehen immer mal wieder Rezepte damit auf meinem Wochenmenü-Plan. Wenn es dann noch so rasch zubereitet werden kann, bin ich natürlich der grösste Fan, schliesslich hat man nicht immer Zeit lange am Herd zu stehen, auch wenn ich normalerweise sehr gerne koche.

    DU BRAUCHST DAZU ...
    • Süsskartoffeln
    • 1 Peperoni
    • 4  Eier (je 2/ Person)
    • Rosmarin, Thymian
    • Salz Pfeffer

    SO WIRD'S GEMACHT ...
    Erst die Süsskartoffeln und die Peperoni in Würfel schneiden. Dann die Süsskartoffeln zusammen mit etwas Rosmarin und Thymian etwa 10 Minuten in einer Pfanne anbraten, sobald sie etwas weicher sind können die Peperoniwürfel dazugegeben werden. Das Ganze mit etwas Salz und Pfeffer würzen und nochmals etwa 5 Minuten braten. Zum schluss zwischen Süsskartoffeln und Peperoni kleine Löcher machen, sodass die Eier darin aufgeschlagen und angebraten werden können. Den Deckel drauf und sobald die Eier bereit sind kann serviert werden.