Heute entführe ich euch nach Rom und zwar an einen der wunderbarsten Plätze der Stadt. Der Giardino degli Aranci, was soviel heisst wie Garten der Orangen, gehört nämlich zu den schönsten Aussichtspunkten der Stadt. Kein Wunder, dass hier viele Paare den romantischten Tag ihres Lebens feiern wollen.

Wer jedoch noch ein paar Schritte weitergeht, der wird eine erst unscheinbare Tür mit einem ebenso unscheinbaren Schlüsselloch finden. Vielleicht wird er sich dann fragen, weshalb hier ein paar Leute Schlange stehen, nur um durch ein Schlüsselloch zu schauen. Kann man ja Zuhause schliesslich auch. Das stimmt zwar, was sich Zuhause jedoch hinter Schlüssellöchern verbirgt, wird aber mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht so bezaubernd sein wie hier.


Hinter dem berühmten Schlüsselloch Roms nämlich befindet sich nicht nur ein zum Malteserorden gehörender Garten und die Santa Maria del Priorato, die beide leider nicht öffentlich zugänglich sind, sondern auch ein einmaliger Blick auf den St. Petersdom, den jeder geniessen darf, der davon weiss.

Ich liebe es diese kleinen und unscheinbaren Orte zu entdecken, denn sie zeigen mir, dass es an jedem Ort, egal wo, viel mehr zu entdecken gibt, als man manchmal glauben mag. Geht es nicht genau darum beim reisen? Den Blick für etwas zu öffnen, was wir nicht jedem Tag sehen.

Bitte entschuldigt das schlechte Foto. Meine Kamera wollte an dem Tag nicht so wie ich, daher ist der Dom leider viel zu hell daruf. Wer jedoch weiss es mit seiner Fotokamera geschickter anzustellen als ich, wird nicht nur ein unvergessliches live Erlebnis haben, sondern auch eine Erinnerung an Rom, die nicht jeder hat. Ich hoffe ihr könnt euch dennoch ein Bild davon machen, fallst nicht, gibt es hier noch ein paar bessere Fotos.

Habt alle einen zauberhaften Sonntag! <3




Ihr Lieben, ich sage euch dieses Rezept ist ein Segen für alle Curry und Linsenliebhaber - also Leute wir mich. Vor etwa zwei Jahren habe ich die Hülsenfrucht für mich entdeckt (hier die Geschichte dazu) und seither mag ich Linsen in allen Variationen und Formen. Wenn dann noch Curry ins Spiel kommt, kann man bei mir mit einem Essen so richtig punkten.

LECKER UND GESUND
Doch Linsen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie sind nämlich äusserst nahrhaft, aber das beste an ihnen ist, dass sie auch unglaublich lecker zubereitet werden können. Das habe ich euch unter anderem schon in meinem Linseneintopf Rezept gezeigt, oder aber im Post über Linsensalat.

Linsen enthalten viel Eiweiss und Balaststoffe, daher sind sie gerade für Veganer eine besonders Wertvolle Eiweissquelle (auch wenn ich selbst nicht Veganerin bin, gesund ist es für jeden, das nur mal so als Info am Rande). Dank ihrem hohen Ballaststoffanteil sind sie zudem sehr gut für die Verdauung, sättigen lange und unterstützen das Immunsystem, indem sie helfen Giftstoffe aus dem Darm aufzunehmen und auszuscheiden.

LINSEN IN VERSCHIEDENSTEN VARIANTEN
Während der Linsensalat wohl eher etwas für den Sommer ist, hält der Linseneintopf im Winter besonders warm. Mit diesem neuen Rezept in Form eines Linsencurrys kann man bei mir das ganze Jahr punkten, obwohl es natürlich auch sehr schön zur Winterzeit passt. Fürs Linsencurry habe ich mich für eine mildere Variante entschieden, doch natrülich kann die Schärfe je nach belieben angepasst werden.

ZUTATEN
 Die Zutaten sind, wie immer, für zwei Personen gedacht:

  • 200g rote oder grüne Linsen
  • Eine Zwiebel
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 kleine Zehe Ingwer
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Currypaste (Rot oder gelb) zur Not geht übrigens auch Currypulver
  • Bouillon

Falls ihr euch übrigens fragt, was hier auf meinen Fotos sonst noch drin ist. Ich nutze gerne andere Gemüsereste für meine Eintöfpe und Currys. Hier hatte ich noch einen Rest Butternut Kürbis dazugegeben, was übrigens auch sehr gut gepasst hat. Ansonsten verwende ich auch gerne Karotten, Kartoffeln oder Süsskartoffeln in Currys.

ZUBEREITUNG
Die Zwiebeln kleinschneiden, den Knoblauch mit der Knoblauchpresse zermahlen und beides zusammen mit den Linsen kurz in etwas Öl anbraten. Dann den ersten Teil des Bouillons dazugeben, so dass die Linsen völlig bedeckt sind und auf mittlerer Hitze während ca 15 Minuten köcheln lassen.

Soabld das Bouillon eingezogen ist, den Rest des Bouillons hinzugeben und mit ihm gleich etwas von der Curry Paste im Topf verteilen. Vorsicht, je nachdem sind diese Currypasten ziemlich spicy, daher ist es ratsam erst mal nicht zu viel zu nehmen. Nachwürzen kann man später immer noch.

Das ganze jetzt köcheln lassen bis fast alle Flüssigkeit aufgesogen wurde. Zum Schluss noch etwas von der Kokosmilch dazugeben um das ganze zu verfeinern. Die Schärfe kann jetzt auch nochmals angepasst werden. Das Curry nochmals kurz eindicken lassen und servieren.

Bon appetit!

Veganes Linsencurry

by on Februar 11, 2017
Ihr Lieben, ich sage euch dieses Rezept ist ein Segen für alle Curry und Linsenliebhaber - also Leute wir mich. Vor etwa zwei Jahren habe ic...