Ihr Lieben,
Auch fast drei Wochen später bin ich noch immer damit beschäftigt alle Eindrücke, die ich aus London mitgebracht habe irgendwie zu ordnen. Die englische Metropole hat unheimlich viel zu bieten, so dass fünf Tage bestimmt nicht genug waren um alles zu sehen. Dennoch haben wir - Planung sei Dank - so einiges geschafft. Auch das Wetter war, man mag es kaum glauben, mehrheitlich sonnig und angenehm, aber natürlich im April noch nicht ganz so warm. Fünf Tage haben wir uns in der Hauptstadt Englands kulturell und kulinarisch verwöhnen lassen und dabei so einiges erlebt. Hier ist mein ganz persönlicher City Guide für euch.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Wir alle kennen den berühmten Big Ben, die Tower Bridge, London Bridge oder Westminster Abbey, in der nicht nur traditionell die Könige und Königinnen Grossbritanniens gekrönt und beigesetzt werden, sondern zum Beispiel auch William Und Kate geheiratet haben. Nicht zu vergessen der Buckinghan Palace mit seinem pompösen Victoria Memorial und der berühmten königlichen Garde - den Grenadier Guards.
 
Aber auch der berühmte Tower of London, gleich neben der Tower Bridge ist sehenswert und das London Eye, das Riesenrad in der Nähe des Big Bens ebenso. Wer nach London kommt, hat auf jeden Fall viele Sehenswürdigkeiten, die er sich vornehmen kann. Als schönstes Motiv habe ich für mich den Big Ben ausgesucht, doch mein persönlicher London Favorit war weniger eine bestimmte Sehenswürdigkeiten, als vielmehr die verschiedenen Stadtteile, die, jeder für sich, ihren ganz bestimmten Charme haben.
 

BERÜHMTE STADTTEILE
Nun wisst ihr also, dass ich  ein kleiner Neighborhood Fan bin und es liebe sozusagen den Spirit verschiedener Stadtteile zu entdecken. Kein Wunder also, dass ich mich auch in London an den Orten besonders wohl gefühlt habe, die voller Kreativität waren.

COVENT GARDEN
Einer meiner liebsten Stadtteile war der Covent Garden, der glücklicherweise gleich bei uns um die Ecke lag. Übrigens befindet sich hier ein echter Sehenswürdigkeiten-Geheimtipp, nämlich der Neal's Yard, über den ich in einem separaten Artikel schon berichtet habe (zum Artikel).

SOHO
Gleich anschliessend ans Viertel des Covent Gardens, befindet sich das Soho Viertel. Wer Abends ausgehen möchte, wird hier bestimmt nicht enttäuscht werden. In Sohos südlichem Teil befindet sich das Chinatorn Londons, ausserdem ist Soho auch bekannt für seine vielen Schwulenbars und Erotikshops und gibt, dank der dementsprechend vielen bunt angemalten Fassaden, auf alle Fälle auch ein sehr schönes Motiv ab.


WEST END
Sowohl Covent Garden, wie auch Soho bilden einen fliessenden Übergang zum berühmten Londoner West End. Das West End ist ein Stadtteil der City of Westminster im Zentrum Londons und umfasst hauptsächlich den Picadilly Circus, den  Leicester Square und den Trafalgar Square, sowie die umliegenden Strassen. Doch wie gesagt, gibt es hier keine klare Grenze. Wofür das West End bekannt ist, wissen wohl die meisten: Theater und Musicals. Hier wird, nebst vielen anderen, nicht nur seit vielen Jahren der Klassiker Phantom of the Opera im Her Majesty's Theatre aufgeführt, sondern auch bald das Theaterstück zu Harry Potter and the Cursed Child.


SOUTH BANK
Dieses Viertel kennen wohl die meisten, auch wenn man vielleicht noch gar nie in London war. In South Bank befinde sich nämlich das berühmte London Eye, das Riesenrad Londons und ist somit gleich an der Themse situiert. South Bank hat zudem auch einiges an kulturellen Highlights zu bieten. Unter anderem das National Theatre oder auch das Sea Life Aquarium.

NOTTING HILL
Berühmt aus dem gleichnamigen Film ist selbstverständlich auch das Viertel von Notting Hill, welches sich am nordwestlichen Ende des Hyde Parks befindet. Es ist berühmt für seine im viktorianischen Stil gebauten Häuser und vor allem auch für den Portobello Market, der schon seit dem frühen 19. Jahrhundert existiert.

CITY OF LONDON
In London selbst, also der City of London, findet mal das historische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Die Gebäude hier sind vorwiegend modern und bieten einen interessanten und zugegeben sogar ganz passenden Kontrast zum Rest der Stadt.

CAMDEN
Wer gerne auf den Markt möchte, ist hiermit bedient. Natürlich gibt es in London mehrere Möglichkeiten einen Markt zu besuchen, Camden ist da allerdings regelrecht bekannt für seine Märkte. In diesem Stadtteil befindet sich der berühmte Horse Tunnel Market, der definitiv einen Besuch wert ist.

Wer gerne noch weitere viertel Londons kennen lernen möchte, dem kann ich diese Seite empfehlen.

AKTIVITÄTEN
In London kann man so einiges unternehmen. Sehr beliebt ist zum Beispiel ein Besuch in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, wo man seinem Idol für ein Mal ganz nah kommen kann. Eine wunderbare Möglichkeit mehr von der Stadt zu sehen sind auch die Hopp on Hop Off Bus Tours, bei der man für einen Preis von £40 für 48 Stunden an jenen Orten aus und wieder einsteigen kann, wo man möchte. Film Fans kann ich zudem auch einen Besuch in den Warner Brother Studios wärmstens empfehlen, denn dort ist man hautnah an den berühmten Harry Potter filmen dran (zum Artikel).

Wer sich bewegen möchte, kann dies tun indem er zum Beispiel ein Fahrrad mietet (doch nicht vergessen hier herrscht Linksverkehr!). Wer lieber zu Fuss gehen möchte, kann auch einen der vielen Londoner Parks besuchen wie zum Beispiel den  Hyde Park, einer der berühmtesten Parks Londons.

Weiter gibt es verschiedenste Walking Tours, die immer wieder stattfinden. Es gibt zum Beispiel die Jack The Ripper Tour, oder die Sherlock Holmes Tour. Mehr dazu erfährst du auf dieser Seite.

SHOPPING IN LONDON
London ist natürlich auch berühmt für seine zahlreichen Shopping Möglichkeiten. Die Oxford Street ist da wohl eine der ersten Gedanken, der einem in den Sinn kommt. An der Oxford Street findet man so ziemlich alles, was das Shopping Herz begehrt. Shops, die man hier auf keinen Fall verpassen sollte sind unter anderem der Disney Store und Primark, die Preise dort sind unheimlich günstig! Als kleiner Lush Fan darf bei mir auch dieser nicht fehlen und natürlich H&M.

Wer es hingegen gerne etwas alternativer mag, wird sich im Covent Garden wohl fühlen. Das Viertel ist voller kleiner Shops unter anderem ist man hier auch im Bereich des Okkulten gut bedient.

Zum Schluss noch ein kleiner Geheimtipp für Comic Fans. Wen, wie ich, gerade das Marvel-Fieber quält, oder sonst Comic- und Filminteressiert sein sollte, der darf es auf keinen Fall versäumen den Forbidden Planet zu besuchen.

OKKULTES LONDON
London hat, wie eben schon erwähnt, auch so einiges aus der Alternativen Szene zu bieten. Neben Strassenkünstlern, Theater und Vintage-Märkten, gibt es auch einige Shops, die ich als Heidin natürlich nicht verpassen wollte. Im eben schon erwähnten Covent Garden Viertel habe ich allein schon zwei verschiedene Okkult und Esoterik Shops entdeckt.


Meine Empfehlungen diesbezüglich sind der Astrology Shop, der nicht allzu gross ist, aber dennoch mehr hat als nur den Astrologie Bereich. Als zweiten Shop, und das ist ein echter kleiner Geheimtipp, kann ich euch den Atlantis Book Shop empfehlen. In letzterem findet sich nicht nur eine grosse Auswahl an Büchern, es ist zugleich der älteste Okkult Buchladen Londons, in dem unter anderem auch Gerald Garndner schon zu Gast war.


UNTERKUNFT IN LONDON
London ist grundsätzlich eine ziemlich teure Stadt, soviel schon mal vorab. Wir haben lange gesucht um eine Bleibe zu finden, die nicht zu teuer und trotzdem gut gelegen ist, denn das ist in London das A und O. Wer einen guten Standort hat, kann vieles zu Fuss erledigen, was den Aufenthalt natürlich ungemein erleichtert.

Wir haben uns für das Ruskin B&B gleich neben dem British Museum entschieden, eine wirklich gute Wahl. Zwar waren die Zimmer klein und hatten keinen besonderen Komfort, wie Minibar oder Fernseher, doch es war ganz hübsch, hatte sogar einen Kleiderschrank und war vor allem sehr sauber. Ausserdem hatten wir einen ganz bezaubernden Ausblick auf den Park.Auch das Frühstück war jeden Morgen top, genauso wie Lage des Hotels.

Wer die günstigste Variante wählt, so wie wir, hat Dusche und WC nicht im Zimmer selbst, allerdings hat es genügend Möglichkeiten und wie schon gesagt, es war immer alles sauber. Wer gerne etwas mehr zahlt, der kann aber auch ein Zimmer buchen mit Bad & WC en Suite.

Vom Ruskin Hotel aus hatten wir nicht nur zwei Underground Stations in unmittelbarer Nähe, die noch dazu in direkter Linie mit dem London Heathrow Airport verbunden waren, auch Stadtviertel wie Covent Garden, Soho, West End, oder die berühmte Oxford Street waren nur zwei Parallelstrassen entfernt und auch das Madame Tussauds war auch nur etwa 40 Gehminuten weit weg. Ausserdem bot uns die Tatsache, dass wir gleich neben dem British Museum waren den zusätzlichen Komfort, dass wir unsere Bleibe ganz einfach wieder finden konnten.

Wer eine einfaches aber gutes Hotel in London sucht, wird mit diesem Ort auf jeden Fall zufrieden sein. Wer Bad & Dusche lieber en Suite haben möchte und vielleicht etwas mehr ausgeben will, muss dennoch nicht weit weg. Im selben Viertel gibt es haufenweise Hotels sowie B&Bs, nur muss man da eben auch mit dementsprechenden Preisen rechnen.

FORTBEWEGUNG IN LONDON
Von unserer Unterkunft aus hatten wir die perfekte Lage um viele der schönen Viertel zu Fuss zu erreichen. Auch der Flughafen ist in nur etwa 40 Minuten in direkter Linie von der Russel Square Station aus zu erreichen. Ein Taxi in London zu nehmen ist hingegen nicht unbedingt die beste Wahl, ja klar sie sehen total cool aus, doch leider sind sich auch ziemlich teuer. Stattdessen haben wir uns entschieden mit dem Sightseeing Bus Ticket zwei Tage lang durch die ganze Stadt zu fahren, ohne die Öffentlichen Verkehrsmittel überhaupt nutzen zu müssen.

Doch wie gesagt, die Londoner Tube, also die U-Bahn auf jeden Fall auch sehr gut zu nutzen und wer ein paar Tage bleibt, kann auch überlegen sich eine Oyster Cardzu besorgen. Mit dieser aufladbaren Karte können alle Londoner Verkehrsmittel uneingeschränkt genutzt werden.


ESSEN & TRINKEN
Wie in jeder anderen Grossstadt ist auch hier die Auswahl an Restaurants, Bars und Pubs natürlich gross. Als Tourist braucht man deshalb sicher keine Angst zu haben, mit leerem Magen zurück ins Hotel gehen zu müssen. Meiner Erfahrung nach sind auch die Preise was das Essen angeht vielerorts korrekt.

Zu unserem Besuch in Jamie's Diner habe ich ja schon einen separaten Artikel geschrieben (hier geht's zum Post) und es loht sich auf jeden Fall da mal reinzuschauen, wenn man in der Gegend ist.
Unser erster Abend hat uns gleich in ein hübsches kleines griechisches Restaurant geführt, das Kontaki. Hier haben wir uns eine Moussaka gegönnt

Im Pizza Express waren wir sogar zwei Mal. Ein erstes Mal über mittag, wo wir einen unglaublich leckeren Caesar Salad geniessen konnten und ein zweites Mal zum Abendessen, bei dem dann eine Pizza gab.

Bei unserem Abendspazeirgang durchs Soho Quartier am vorletzten Abend sind wir zufällig aufs Patara Fine Thai Cuisine gestossen und wo es Thai Currys gibt, bin ich bestimmt nicht weit. Dieses Restaurant ist, im Vergleich zu den vorherigen etwas teurer, die Bedienung ist allerdings auch ausserordentlich gut, das Essen ebenso.und der leckere Thai Iced Tea ist auch nicht zu verachten.

Egal wo auf der Welt ich gerade bin, wenn ich mehrere Tage an einem Ort verbringe, sprich genug Zeit habe um verschiedene Restaurants auzuprobieren, dann wird man mich an einem der Tage bestimmt auch mal im Hard Rock Café finden. Ja, ich bin definitiv ein kleiner Hard Rock Café Fan, was der eine oder andere aufmerksame Mitleser unter euch sicherlich schon bemerkt hat. Wenn ich dann zudem die Chance erhalte im allerersten Hard Rock Cafe vorbeizuschauen, dann lasse ich mir das bestimmt nicht entgehen.

Ihr Lieben, ihr seht es gibt ganz viele Eindrücke zur London Städtereise und ich habe mir auch noch das eine oder andere gemerkt, was ich bei einem nächsten Besuch gerne sehen möchte. Zum Schluss habe ich euch noch eine Linkempfehlung mit einigen weiteren Ideen und vor allem 101 Dinge, die man in London kostenlos erleben kann: 101 Free Things to do in London

Euch allen wünsche ich einen gelungenen, sonnigen Start ins Wochenende!
Für mich als Film- und Musikfan gab es am Samstag vor einer Woche ein echtes Highlight zu erleben. Wem der Begriff Hans Zimmer etwas sagt, weiss, dass hier einer der bekanntesten und einflussreichsten Filmkomponisten unserer Zeit gemeint ist. Jeder von uns kennt seine Werke, wenn auch vielleicht nicht jeder gleich die Brücke zu ihm schlägt. The Lion KingGladiator, oder Pirates of the Caribbean? Kennt ihr? Wusste ich’s doch und ja, die Filmmusik wurde von eben diesem Herren komponiert.



Mit seiner Band, einem Orchester und einem Chor ist Hans Zimmer derzeit auf Tournee und nimmt uns mit in die Welt der Filmmusik. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass ich wohl die meiste Zeit über mit Gänsehaut dagesessen bin und aus dem Staunen gar nicht mehr herauskam.

Einzig die Lokalität hätte besser sein können. Auch wenn das Zürcher Hallenstadion die grösste Konzertlokalität der Schweiz sein mag, rein akustisch gesehen war sie bestimmt nicht die beste Wahl, da die Töne gerne mal frisch fröhlich wiederhallen, was wirklich schade ist. Ausserdem  ist es für mich zugegebenermassen auch immer eine kleine bis mittelschwere Katastrophe, wenn ich mich auf ein Konzert oder Event freue, euch davon auf dem Blog berichten möchte und dann während des Anlasses aber nicht mal ein einziges Foto schiessen darf. Genau das ist mir passiert und ich musste meine Fotokamera leider abgeben (dafür sogar zweimal anstehen und dazu noch was bezahlen) - Berufsrisiko eines Bloggers, könnte man sagen. Wirklich ärgerlich aber was will man machen, da muss man sich eben den Regeln beugen. Für mich war allerdings schon im Vornherein klar, hätte ich die Wahl gehabt ihn in einer anderen Lokalität zu geniessen, hätte ich es getan. Das war aber verständlicherweise nicht der Fall. Also habe ich brav meine Kamera abgegeben, weshalb ich für euch leider keine selbstgemachten Fotos habe.

Zwar habe ich einen kurzen Moment überlegt, den Blogbeitrag deswegen ganz einfach sausen zu lassen, schliesslich habe ich genügend andere Themen und Events über die ich berichten kann und ich mag es grundsätzlich nicht euch einen Beitrag zu liefern ohne gute Fotos. Dennoch möchte ich  nicht die Künstler, die so hervorragende Arbeit leisten,bestrafen, indem ich ihre Arbeit totschweige, nur weil irgendwer entschieden hat, dass Fotokameras in der Konzerthalle verboten sind.

Nichtsdestotrotz war es ein aussergewöhnliches und unvergessliches Erlebnis. Hans Zimmer und sein Orchester - man merkt einfach, dass da Hollywood am Hebel sitzt. Musik und Show waren fantatstisch!

Das Opening fing mit dem Lied "Driving" von Driving Miss Daisy an und wurde zu einem schönen Medley mit "Discombubulate aus Sherlock Holmes und Zoosters Breakout aus Madagascar. Hans Zimmer selbst erzählte und zwischendurch immer wieder die eine oder andere Anekdote aus seinem Leben was nicht nur witzig, sondern auch sehr spannend war und tja was soll ich sagen, der Abend war lang, für uns Zuschauer jedoch sehr kurzweilig.


London hat viele gute Restaurants, Pubs und Bars zu anzubieten. Meine Favoriten dazu werde ich euch im City Guide nächste Woche noch vorstellen. Über eines der Restaurants möchte ich euch jedoch jetzt schon berichten, nämlich über Jamie Oliver's Diner.

Das Restaurant befindet sich gleich am berühmten Picadilly Circus, an der Ecke Shaftesbury Ave und Denman St. und hat sowohl einen Take Away wie auch das Restaurant selbst im ersten Stock des Gebäudes. Von aussen wirkt es jedoch eher unscheinbar. Tatsächlich haben wir es am ersten Tag sogar übersehen und sind dann stattdessen in die St. James Tavern gleich gegenüber gelandet (war auch sehr gut!).
Jamie's Diner bietet, wie der Name schon vermuten lässt, amerikanisch angehauchte Gerichte an - aber eben Jamie Oliver Style. Die Portionen sind gerade richtig, will heissen, sie sind nicht ganz so riesig wie man es sich aus den USA gewohnt ist, was wirklich angenehm ist. Anfangs war ich etws skeptisch, der berühmte Name würde sicherlich auf einen saftigen Preis mit sich ziehen, doch diese Befürchtung sollte sich zum Glück nicht bestätigen, denn Preise sind wirklich angemessen. Ich habe mir den Beef Bulldog gegönnt, während mein Gegenüber sich für den Blackened Cajun Fish entschieden hat. Beides war sehr lecker und zwar total ungewohnt, aber sehr schön angerichtet.

Seine gute Lage jedoch kann durchaus dazu führen, dass die Plätze während den gängigen Essenszeiten eher begrenzt sind. Wer vor hat über Mittag dort zu essen, sollte sich überlegen etwas später zu gehen, vielleicht erst ab 13:00 Uhr statt schon um 12:00, dann hat man bessere Chancen ohne lange zu warten einen Platz zu bekommen.


Jamie Oliver hat übrigens noch weitere Restaurants in der Stadt, die jeweils einem bestimmten Thema zugeornet sind. Wer also keine Lust auf american Style hat, wird vielleicht ein anderes seiner Restaurants für sich entdecken: Jamie Oliver
Passend zum  neuen Captain America: Civil War Film, der gerade im Kino läuft und den ich übrigens wärmstens empfehlen kann, ging es für mich letztes Wochenende an die Schweizer Comic Con: Die Fantasy Basel

Früh morgens haben wir uns mit dem Zug von Baden aus auf den Weg Richtung Base gemachtl. Dort sollten wir den Tag inmitten einer Horde Comic- und Filmbegeisterter verbringen. Für mich war es eine Premiere, ich kannte zwar die original Comic Con aus San Diego, hatte aber bisher noch nicht die Möglichkeit gehabt dort persönlich teilzunehmen. Logischerweise wollte ich mir dieses Event deshalb bestimmt nicht nehmen lassen.

Was uns an der Fantasy Basel erwartet hat, war ziemlich beeindruckend. Ich war einfach überwältigt von der Grösse, die die Convention schon im zweiten Veranstaltungsjahr mit sich brachte. Es gab so viel zu entdecken von alten Comics, über die Arbeit der Kostüm- und Maskenbildner bis hin zu Filmrequisiten und es war unglaublich zu sehen, wie viele Fans sich die Mühe gemacht haben ein wahnsinns Kostüm zu machen. Die Fantasy Basel ist nicht nur etwas für Comic und Fantasy Verrückte, sondern auch für Filmfans, die offen für diese Genres sind.





ANFAHRT ZUR FANTASY BASEL
Auch die Anfahrt ist gut zu meistern. Vom Basler SBB Bahnhof aus ist die Messehalle Basel ganz einfach mit dem Tram und nur innerhalb von etwa 10 Minuten zu erreichen (Tram 2). Es lohnt allerdings die Tickets im Vorverkauft zu besorgen, denn da kosten sie CHF 35.- statt CHF 40.-, ausserdem kann man gleich bei der Türöffnung rein (10:00 Uhr). Kauft man das Ticket erst bei der Tageskasse vor Ort, zahlt man etwas mehr und kann erst ab 10:30 Uhr rein. Hier gibt es noch mehr Infos zu Tickets und Preisen: Fantasy Basel Tickets




INTERVIEW MIT STUART VON DER BIG BANG THEORY
Als kleines Highlight durften wir dann noch an einem Interview mit Kevin Sussman, einem der Schauspieler aus der Big Bang Theorie, der den Charakter von Stuart verkörpert, beiwohnen. Es war ein lockeres und sehr angenehmes Interview, bei dem sowohl Moderator, als auch Fans dem Schauspieler Fragen stellen konnten. Auch der kleine "Zwischenfall" mit niemand geringerem als Darth Vader himself, der zu spät zur Vorstellung kam und für kurze Zeit die Aufmerksamkeit des ganzen Saals auf sich gelenkt hatte, konnte Kevin Sussman nicht aus der Ruhe bringen. So führte sein ungeplanter Auftritt zu einem sehr humorvollen Moment. Mit solchen "Zwischenfällen" muss man wohl an der Comic Convention wohl ganz einfach rechnen.


Positiv überrascht war ich auch, dass die Teilnahme am Interview nicht noch zusätzlich gekostet hat, das macht man heute ja ganz gerne, was ich persönlich völlig unnötig finde. So kann wirklich jeder Fan, auch die, die nicht so viel Geld mithaben, sein Idol mal aus der Nähe sehen. Ich werde nächstes Jahr auf alle Fälle wieder mit dabei sein und wer weiss, dann vielleicht sogar kostümiert.

'It's important to remember that we all have magic inside us.' - J.K. Rowling


Die Enttäuschung über die knapp verpasste Civil War Filmpremiere in London (gleich am Tag vor
unserer Ankunft) hielt nur sehr kurz an. Schon am zweiten Tag in London sollte sich für uns wieder alles ums Thema Film drehen. Die Warner Brother Studios London in Leaveseden, waren unser Tagesziel.

Unser Treffpunkt war nahe Madame Tussauds (in der Baker Street), dort wurden wir vom Bus abgeholt und von dort aus ging es während etwa einer Stunde gen Norden. Wir hatten das Glück mit der ersten Gruppe im 08:00 Uhr Bus unterwegs zu sein, so waren in den Studions noch nicht allzuviele Leute unterwegs. Wer hingehen möchte, sollte es sich überlegen früh aufzustehen, es ist ganz einfach angenehmer.

Der Eintrittspreis inklusive Busfahrt hin und zurück hat für uns pro person um die £70 gekostet (Eintrittspreise ohne Fahrt). Es werden ca 3 Stunden Aufenthalt einberechnet, was völlig reicht, auch wenn man, wie wir, danach gerne noch im Shop stöbert.

Wer einen Trip nach London plant und gerne wie wir mit dem Bus in die Warner Bros. Studios fahren möchte, sollte allerdings früh genug, am besten schon übers Internet reservieren, denn die Busse sind praktisch immer voll und das schon Wochen im Voraus!

Einmal mehr war ich fasziniert von dieser Welt und davon, wie sie in den Filmen umgesetzt wurde. All die Arbeit, die Kreativität, die dahinter steckt. Die Filmsets, die Kostüme, das Licht und und und... das ist einfach unglaublich und schön anzusehen. Es gibt unzählige Details zu entdecken, man erfährt wie manche Szenen umgesetzt wurden und wofür und wie die Green Screens eingesetzt wurden.
Die Grosse Halle
Dumbledores Büro
Bei Snape zu Gast
Ganz ehrlich, ich könnte euch noch gefühlt tausend Bilder mehr zeigen, es gibt einfach so viel zu sehen und entdecken. Doch ich möchte denen den Spass nicht verderben, die das alles mal in live erleben möchten und deshalb sollen diese paar Bilder fürs Erste reichen. Jeder Harry Potter Fan, der die Möglichkeit hat nach London zu kommen, sollte sich diese Erfahrung auf keinen Fall entgehen lassen, genauso wenig die Filmfans.

'Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.' - J.K. Rowling

Wie ihr bestimmt über Instagram oder den Blog schon erfahren habt, war ich letzte Woche in London unterwegs und natürlich werde ich dabei für euch einen kleinen City Guide zur Stadt vorzubereiten.

Neal's Yard befindet sich im  Londoner Stadtbezirk Covent Garden, einem Stadtteil, der unheimlich viel zu bieten hat.  Egal ob Shopping, Kultur oder Geschichte, der Covent Garden hat all das zu bieten. Ebenso finden sich hier unzählige kleine Restaurants, Pubs, Bars und Cafés, die einem den Tag versüssen.

Wer Neal's Yard besucht, der sich zwischen Monmouth Street und Shorts Gardens befindet, wird einen zauberhaften kleinen Innenhof mit bunten Fassaden finden. Hier ist ohne Zweifel die Alternative Szene Londons vertreten mit ihren Natural Remedies, ihren Whole Foods Läden und sogar eine kleine Buddha Statue konnte ich auf einem der Fenstersimse entdecken.

 


Zwar ist Neal's Yard nicht besonders gross, aber auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp, den man beim Spatzieren durch den Covent Garden, aufgrund seiner Lage, gerne mal übersieht. Die Häuser mit den bunten bunten Fassaden sind ein absoluter Hingucker. Noch dazu befindet sich Neal's Yard an einem gut erreichbaren Ort der Stadt, an dem es auch sonst sehr viel zu entdecken gibt. Mehr zur Britischen Hauptstadt werde ich euch in den kommenden Tagen noch berichten. Bis dahin wünsche ich euch aber erst mal einen schönen und vor allem sonnigen Tag!
Hallo meine Lieben,

Gerade bin ich zurück aus London, wo ich für euch so einiges an Reisetipps gesammelt habe, die ich gerade dabei bin für euch vorzubereiten. Es wir also bald mehr zur Hauptstadt Grossbritanniens geben, doch erst möchte ich euch nochmal mitnehmen auf eine Reise nach Kalifornien - in die Stadt der Engel um genau zu sein.

Los Angeles hat viel zu bieten, nicht nur unterhaltungstechnisch, auch kulinarisch gibt es den ein oder anderen Geheimtipp und genau die möchte ich euch an dieser Stelle mitgeben. Wer an Restaurants in Los Angeles denkt, dem wird vielleicht das berühmte Bubba Gump Shrimp aus dem Film Forrest Gump in den Sinn kommen, oder vielleicht auch das Cicada Restaurant aus Pretty Woman. Doch die berühmtesten sind nicht immer auch die besten. Hier stelle ich euch deshalb meine fünf Restaurant Favoriten aus Los Angeles vor.

Island Turkey Burger im House of Blues *Website*
Das Houes of Blues in Los Angeles liegt direkt am berühmten Sunset Strip und bietet nicht nur leckere Burger, sondern auch die Möglichkeit einen unvergesslichen Konzertabend zu geniessen. Die Auswahl an leckeren Gerichten im House of Blues ist gross, dennoch übertrifft eines alle anderen, nämlich der Island Turkey Burger. Wer die Gewürze der Karibik kennt, oder sie gerne kennenlernen möchte, sollte sich diesen einzigartigen Burger nicht entgehen lassen. Im House of Blues ist er auf alle Fälle mein absoluter Favorit.


Nachos in der Saddle Ranch *Website*
Wer sich mal fühlen möchte wie ein richtiger Cowboy sollte die Saddle Ranch besuchen, denn hier gibt es nicht nur leckere Gerichte und die Happy Hour ab 16:00 Uhr, sondern auch einen elektrischen Bullen, bei dem man sein Glück versuchen kann den bisherigen Rekord zu brechen.  Die Saddle Ranch befindet sich in West Hollywood und zwar, genau wie das House of Blues, gleich am berühmten Sunset Strip. Die Saddle Ranch ist ein echtes Erlebnis!

Pizza Slice in Enzo's Pizzeria *Website*
Dieses Restaurant ist sehr einfach aufgebaut und genau richtig für einen, na ja, für amerikanische Verhältnisse kleinen Lunch. Enzo's Pizzeria bietet eine grosse Auswahl an Pizza Slices (Also ein Pizza Stück). Zur Vorspeise bekommt man einen leckeren Caesar Salad und die Preise sind, dank der hohen Anzahl UCLA Studenten aus der Gegend, auch angemessen. Enzo's ist besimmt nicht das gediegenste Restaurant LA's aber  auf alle Fälle charmant und das Essen ist gut. 

Das Restaurant befindet sich im hübschen Stadtteil von Westwood und wie schon erwähnt nahe der UCLA. Gleich um die Ecke befindet sich übrigens die California Pizza Kitchen, die auch sehr leckere Gerichte anbietet. Ganz besonders die Carlic Cream Pasta kann ich hier wärmstens empfehlen. Ausserdem gibt es in derselben Strasse noch Barney's Beanery, das auch einen Besuch wert ist.
Curry Gerichte im Swanya Thai Restaurant *Website*
Wer Thai Curry genauso liebt wie ich, der sollte sich das Swanya Thai Restaurant nicht entgehen lassen. Es befindet sich zwar nicht direkt am Touristenstandort Nummer eins, dafür sind die Preise allerdings entsprechend angenehmer und das Essen, sowie der Service sind hervorragend. Gleich um die Ecke in Culver City, wo ich damals gewohnt habe, befindet sich das Restaurant. Wenn ihr hier ein Curry bestellt, vergesst nicht dazu einen Thai Iced Tea zu trinken. Der Geschmack passt einfach perfekt und der Ice Tea ist noch dazu erfrischend.



Penne alla Vodka im Venice Cucina *Website*
Zum Schluss möchte ich euch noch einen kleinen Geheimtipp mit auf den Weg geben. Falls ihr in Venice Beach seid und ein gutes Restaurant sucht, wird euch das Venice Cucina bestimmt nicht enttäuschen, zumindest nicht solange ihr italienisches Essen mögt. Dieses Restaurant ist definitiv mein ganz persönlicher Favorit, nicht nur weil das Essen unglaublich gut und die Preise sehr fair sind, sondern auch weil der Service super ist und der Strand nicht weit entfernt. Was will man mehr?

Wenn ihr dort mal vorbeikommt, dann kann ich euch die Penne alla Vodka empfehlen, die sind der Hammer! Fast ebenso lecker sind aber die Penne al Salmone. Die Karte bietet aber allgemein eine eine grosse Auswahl an guten Gerichten. Bei einem Besuch in Los Angeles ist dieser Ort für mich ein MUSS! Es ist mein absollutes Lieblingsrestaurant und das zurecht!

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