(1) Smoothie, (2,4,8) Elsass, (3) Pilz, (5) Scotland, (6) Waffeln, (7) Rom

Liebe Wegbegleiter von Woman Up,

Mit diesem Artikel möchte ich mich bei euch bedanken. Es ist unheimlich inspirierend zu sehen, wie viel Gleichgesinnte sich in den Weiten des Internets tummeln - Menschen, die ich erreichen kann, die wiederum auch mich erreichen können. Wir lachen und weinen gemeinsam, unterstürzen einander und das, obwohl sich die wenigsten von uns auch nur einmal physisch gegenübergestanden sind. Dies zeigt mir, dass wir, auch wenn wir alle verschieden sein mögen, uns dennoch als ebenbürtig begegnen und das, meine Lieben, ist sehr viel wert.

Noch immer befinden wir uns inmitten der Rauhnächte und ich hoffe, dass sie euch bisher ein gutes bevorstehendes Jahr versprechen. Heute, wenn dieser Artikel erscheint, werde ich hoffentlich ganz entspannt meine paar letzten freien Tage geniessen, bevor das neue Jahr in Angriff genommen wird. Es wird aber auch Zeit einen letzten Blick in die Vergangenheit zu werfen um zu schauen, was Woman Up dieses Jahr besonders beschäftigt hat..

Auch dieses Jahr gab es wieder so einige Highlights, für mich scheinen es dieses Jahr vor allem meine Weltentdeckungen gewesen zu sein. So durfte ich weiteres Mal zusammen mit meiner Familie das schöne Schottland erkunden. Aber auch einen Abstecher in die Hauptstadt Irlands und Italiens war mir vergönnt, so dass meine Kamera einiges zu knipsen hatte.

Wunderbare neue Menschen habe ich kennen gelernt und meine frühere Arbeitskollegin an ihrem neuen Wohnort in Konstanz habe ich auch besucht - ein wundervoller Tag. - hier geht's zum Artikel.

Dann haben wir alle gemeinsam noch den Geburtstag meiner Mutter in Frankreich gefeiert, sind durch Weinberge gewandert und haben den ein oder anderen glücksbringenden Storch angetroffen.

Zu guter letzte kann man sagen, es gab viele kleine Highlights dieses Jahr. Momente, die ich in vollen Zügen geniessen konnte und die mir bis heute Kraft schenken.

Auch davon gab es so einige. Ich habe ungewöhnlich viel über mich preisgegeben, mich teilweise fast ein wenig nackt gefühlt und dennoch war es am Ende ein sehr befreiender Schritt für mich, den ich geweagt habe zu geben. Die Tatsache eben auch als Blogger nicht immer nur die schönen Seiten des Lebens zu zeigen, war für mich definitiv ein Wachstumsprozess. Dennoch war und ist es mir nach wie vor wichtig positiv zu bleiben und so soll es auch im Blog überwiegen fröhlich und inspirierend weiter gehen. Unter anderem habe ich mich zudem das erste Mal in die professionelle Bloggerwelt gewagt und durfte einige Kooperationen machen, was unheimlich spannend war. Aber bevor ich jetzt noch lange weiterlabere, zeige ich euch ganz einfach nochmals meine zehn liebsten Posts des Jahres:



Doch es gab nicht nur einfache Momente dieses Jahr. Ich habe, vor allem im ersten Halbjahr, stark mit mir selbst gekämpft. Habe so einiges dazugelernt, wie zum Beispiel zu mir selbst zu stehen. Getrennt habe ich mich auch von so einigem. Zum einen von einem lieben Menschen, der den Schleier überquert hat, zum anderen aber auch und das durchaus gewollt von Menschen, die hinterhältig und falsch waren, die versucht haben mich vor anderen schlecht zu machen, damit sie selbst besser dastehen. Nun, what goes around comes around, kann ich da nur sagen…früher oder später ist es einfach so.

Aber ich wäre schliesslich nicht ich, wenn ich all das unangenehme nicht da ruhen lassen wurde, wo es hingehört, nämlich in der Vergangenheit und stattdessen nach vorne blicken würde. Es ist so wichtig aus schlechten Erfahrungen zu lernen, sie aber nicht ständig mit sich rumzutragen sondern nur das daraus mit zu nehmen, was einen wachsen lässt.

vor allem habe ich aber auch gelernt glücklich zu sein.

Bücher des Jahres

Songs des Jahres

Filme des Jahres

Ich bin für vieles Dankbar dieses Jahr. Zum einen für meine Familie und dass es ihr gut geht, dann natürlich auch für die Liebe, die mir geschenkt wird und die ich wiederum auch schenken kann. Aber auch die Stärke, die ich besitze und den neu gewonnenen Mut, diese auch einzusetzen. Ich habe mir selbst erlaubt mein Glück zu geniessen und bin dankbar dafür, dass ich daran wachsen konnte und noch immer kann.

Wer übrigens gerne meinen Jahresrückblick von 2013 lesen möchte, kann dies hier gerne tun: Jahresrückblick 2013, den letztjährigen hatte ich irgendwie verschlafen, deshalb gibt es dazu ganz einfach keinen Jahresrückblick.

Ihr Lieben, viel mehr bleibt mir nicht zu sagen ausser, dass ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche - ein Jahr, das euch Glück, Spass und Gesundheit bringen soll!

Bis bald!




Hallo ihr Lieben,

In diesem Artikel hatte ich ja schon mal kurz angesprochen, dass ich ab und an mal gerne etwas über Heilpflanzen berichten würde.
Nun, hier ist der Anfang.  Vor ein paar Monaten hatte ich zudem in folgendem Artikel schon mal darüber berichtet, wie ich mein Immunsystem auf natürliche Weise intakt halte. Manchmal allerdings erwischt es uns trotzdem und deshalb werde ich in diesem Artikel darüber berichten, was ich tue um Erkältungen auf möglichst natürliche Weise loszuwerden.

Als erstes müssen wir uns bewusst werden, dass Erkältungen nicht nur schlecht sind, denn sie sind wichtige Indikatoren dafür, dass unser Körper Ruhe braucht um wieder zu Kräften zu finden. Klar sie können sehr unangenehm werden, wir fühlen uns schwach, unser Kopf fühlt sich „verstopft“ an und womöglich haben wir auch noch Gliederschmerzen – kurz, es geht und ziemlich scheisse (oh pardon).

Auf der anderen Seite jedoch ist es wichtig für den Körper sich ab und an Mal gegen eine Erkältung wehren zu müssen, zumindest für Menschen, die nicht an einer Erkrankung leiden oder sich einem Zustand befinden, für den schon die kleinste Erkältung lebensgefährlich wird. Schon klar, dass dies dann nochmals ganz andere Voraussetzugen sind. Für einen sonst gesunden Menschen jedoch ist es ab uns zu gut, sich gegen Krankheiten wehren zu müssen. Es erlaubt ihm Antikörper zu bilden, er wird gefordert sich zu schützen und das ist gut, auch wenn es für uns unangenehm ist.


Heute sind wir es oft gewohnt eine kleine Tablette zu nehmen und schon spürt man nichts oder fast nichts mehr. Doch genau da liegt das Problem, denn anstatt dem müden und erschöpften Körper die Ruhe zu gönnen, die er eigentlich bräuchte um wieder gesund zu werden, spüren wir seine Bedürfnisse nicht mehr und wir leben unser Leben als ob wir gesund wären. Wir glauben immer zu 100% Leistungsfähig sein zu müssen, doch das ist einfach unnatürlich!

Deshalb ist es wichtig auf seinen Körper zu hören um zu wissen, wann er was benötigt. Schmerzen sind nicht einfach nur da um uns zu nerven, sie sind ein wichtiger Indikator, der uns zeigt, dass etwas nicht stimmt und er weist uns darauf hin was der Körper braucht. Im diesem Fall ist es ganz einfach Ruhe und Zeit. Also tut euch selbst den Gefallen und gönnt eurem Körper die benötigte Ruhe und pflegt euch. Hier ein paar meiner altbewährten Hausmittel, die eure Entspannung und Heilung des Körpers unterstützen.

Wenn ich von Heiltee spreche ist das eigentlich nicht ganz korrekt. Der Tee in seiner Ursprünglichen Form nämlich beschreibt einen Infus, der auf der Verwendung der Teepflanze basiert. Ein Richtiger Tee wäre somit der Schwarztee, Grüntee oder Weisse Tee, da alle drei aus derselben Pflanze gewonnen werden. Richtigerweise sollten Aufgüsse aus Kräutern und weiteren Pflanzenteilen wie Wurzeln, Beeren usw. demnach eher als Infus, statt als Tee bezeichnet werden. Doch das nur als Kleinigkeit am Rande.

Bei einer beginnenden Erkältung greife ich demnach zu aller erst zu einem Infus. Vorzugsweise zu solche, die leicht schweisstreibend und antibakteriell wirken wie zum Beispiel ein Infus aus Salbeiblättern. Einen richtigen Infus bereitet man folgendermassen vor:

Man rechnet dafür etwa 2-4g Droge (also eben zum Beispiel Salbeiblätter, natürlich keine Drogen im Sinne von Rauschmitteln...) auf 150ml Wasser. Ein Infus wird in der Regel 10-15 Minuten abgedeckt ziehen gelassen, bevor er die benötigten Wirkstoffe entfalten kann, danach wird er noch im warmen Zustand getrunken.

Salbei: Wie schon erwähnt hat Salbei eine leicht schweisstreibende und antibakterielle Wirkung, weshalb er ein hervorragender Unterstützer im Bereich eines entzündeten Rachens und der Mandeln macht. Gleichzeitig hilft er uns dabei, den Krankheitserreger herauszuschwitzen, was uns besonders beim Anflug einer Erkältung zu Gute kommt.

Vorsicht: Schwangere sollten gänzlich auf  die Einnahme Salbei verzichten da die in ihm enthaltenen Tannine eine zusammenziehende Wirkung auf den Uterus haben und somit zu frühe Kontraktionen auslösen können. Auch während der Stillzeit sollte man keinen Salbei zu sich nehmen, da er die Milchbildung hemmt. Zum gurgeln jedoch oder zur äusseren Anwendung kann der Salbei natürlich auch während der Schwangerschaft verwendet werden.

Thymian:Wirkt schleimlösend und eignet sich daher hervorragend bei festsitzendem Husten aber wirkt auch wunderbar bei einer verstopfen Nase. Für die Nasenspühlung ganz einfach Thymian-Auszug mit etwas Kochsalzlösung vermischen und in die Nase träufeln.

Ingwer: Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Ingwer. Er ist bekannt für seine wohltuende Wirkung bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden, doch auch bei Erkältungen ist der Ingwer nicht zu verachten. Seine leichte Schärfe wärmt uns von innen heraus und seine entzündungshemmende Wirkung macht der Erkältung den Garaus.

Wichtig: Auch hier ist während der Schwangerschaft Vorsicht geboten, denn Ingwer kann kontraktionsfördernd wirken. Wer während der Schwangerschaft trotzdem nicht auf den Ingwer verzichten möchte, sollte diesen Wunsch erst mit dem Arzt besprechen (was beim einnehmen von natürlicher Medizin während der Schwangerschaft ohnehin zu empfehlen ist!)
Nicht nur innerlich, auch äusserlich kann man sich während einer Erkältung etwas Gutes tun und seine Abwehrkräfte beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

Heilbäder
Ein warmes Bad hilft uns dabei die Durchblutung zu fördern und entspannt gleichzeitig die Muskulatur wodurch Gliederschmerzen nachlassen. Das warme Bad imitiert zudem ein kleines, künstlicher Fieber was unseren Körper dazu anregt sein Immunsystem anzukurbeln.

Doch vorsicht, auch das will richtig gemacht sein. Das Badewasser sollte nicht wärmer als 38°C sein, alles andere kann unseren Kreislauf negative beeinflussen. Auch von der Dauer her ist ca eine Viertelstunde bis 20 Minuten ratsam. Was die Badezusätze angeht, auch hier kann ich Thymianöl empfehlen, aber auch Eukalyptusöl ist sehr beliebt.

Wichtig: Bei fiebrigen Erkältungen oder Erkältungen die schon so weit fortgeschritten sind, dass man sich total schwach fühlt, sollte man aufpassen oder gar ganz auf Erkältungsbäder verzichten, da sie den Kreislauf ganz schön "ins Schwitzen" bringen können... (Achtung doofer Wortwitz!)

Wechselbad/ - dusche
Auch gesund für unseren Körper ist ein Wechselbad oder eine Dusche. Die Abwechslung von warm auf kalt und umgekehrt regt unseren Kreislauf an und unterstützt so die eigenen Heilkräfte.
Bei Wechselbädern sollte man darauf achten, dass zischen warm und kalt gewechselt wird und nicht zwischen heiss und kalt.Beenden sollte man das Wechselbad mit kaltem Wasser.

Fussbad
Füsse warm halten! Nase und Füsse sind erstaunlich eng miteinander verbunden, auch wenn das rein physiologisch gar nicht so aussieht. Füsse sind für uns oftmals einfach die Dinger, die da unten sind, weit weg vom Kopf. Wenn wir jedoch an den Füssen frieren müssen wir auch mit einer darauffolgenden Erkältung rechnen. Deshalb kann ein Fussbad nicht schaden.

Wickel
Jeder kennt wohl die berühmten Zwiebel-, Essig- oder Kartoffelwickel bei Erkältungen, obwohl ich zugeben muss, dass ich kein grosser Fan von Zwiebelwickeln bin, viel mehr berufe ich mich da auf Thymianwickel. Sein Duft ist für mich persönlich einfach viel angenehmer und er ist genauso wirksam wie die Zwiebel. Feucht-heisse Thymian-Kompressen haben also eine positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte, da seine darin enthaltenen ätherischen Öle hemmend auf Bakterien wirken und er unseren Organismus wärmt.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden sich bei Erkältungen zu heilen. Ich kann zum Beispiel auch Tiger Balm, Heilerde und Fango wärmstens empfehlen. Leider wurde das aber den Rahmen dieses Blogposts sprengen. Wer sich dafür interessiert kann gerne den Links folgen und einiges an Wissenswertem auf den dazu vorgesehenen Seiten finden.

Fassen wir also nochmals zusammen: Mit genügend Ruhe, Flüssigkeitszufur und Wärme geben wir dem Körper genau das was er braucht um wieder gesund zu werden. Sollten wir uns nach 3-4 Tagen noch kein bisschen besser, oder sogar noch schlechter fühlen als die Tage zuvor, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann es auch sein, dass mehr als nur eine einfache Erklältung dahinter steckt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr gesund bleibt und falls nicht, dass euch die hier erwähnten Tipps helfen bald wieder gesund zu werden.


Sonnenuntergang in North Berwick
Wenn wir von Reiseberichten aus Schottland lesen, dann stehen oftmals hauptsächlich die Highlands – vielleicht noch die beiden Grossstädte Edinburgh und Glasgow – im Vordergrund, von den Lowlands ist da dann aber eher selten die Rede.

Eigentlich schade, denn was viele nicht wissen, auch die Lowlands haben einiges zu bieten. Über das Küstenstädtchen North Berwick habe ich an dieser Stelle schon mal kurz berichtet und einen City Guide über Edinburgh gibt es auf dem Blog ja bekanntlich auch schon (siehe hier), doch es gibt noch so viel mehr zu Entdecken.

Gerade die Region der Lowlands hat jedoch nur die typisch verträumte, schöne Küstenlandschaft und zauberhafte Städtchen, sondern auch einiges über seine sehr blutige Vergangenheit zuberichten, denn dieses Gebiet wurde lange Zeit wild umkämpft. Das lässt sich bis heute unter anderem an den vielen Festungen und Burgen, wie zum Beispiel dem Tantallon Castle nahe North Berwick.



Die Lowlands bieten aber auch wunderbar grüne, fruchtbare Landschaften, goldene Felder und traumhafte Hügel, die einer Verfilmung der Artussage entsprungen sein könnte, wohingegen die Landschaft in den Highlands natürlich schon um einiges rauer ist.

Die Grenze zwischen Schottland und England bietet der berühmte Hadrianswall, der zwischen dem zweiten und dem fünften Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung von den Römern erbaut wurde. Ihrer Meinung nach hausten nördlich dieser Mauer (also in Schottland) die wilden und unerschrockenen Bestien, die sie auch mit all ihrer Militärischen Macht nie wirklich zu bezwingen vermochten.Heute erkennt man, mal abgesehen von den vielen Ruinen und Denkmälern, nicht mehr viel der alten Tage und deren Kriege, zum Glück, würde ich mal sagen...

Aber kommen wir wieder zurück in die Gegenwart und schauen uns die Sehenswürdigkeiten der Lowlands etwas genauer an. Wie eben schon erwähnt findet man hier die für dieses Land typischen Städchen mit ihren Backsteinhäusern, den Steinmauern und vieles mehr.

North Berwick
Mit einer Einwohnerzahl von etwa 6600 Einwohnern ist Norh berwick eine süsse, kleine Küstenstadt mit ganz zauberhafte kleinen Läden verschiedenster Art. Sehenswert ist hier sicherlich das Scottish Seabird Centre und der Bassrock, wer sich lieber körperlich etwas betätigen möchte, kann den Hausberg, den North berwick law besteigen und nicht weit entfernt gibt es sogar ein echtes geisterschloss, das Tantallon Castle.

Dunbar, Aberlady & Gullane
Ganz in der Nähe zu North Berwick befinden sich viele hübsche, kleine Städte wie Dunbar, Aberlady und Gullane, wo es übrigens auch eine hervorragende Konditorei gibt mit "echtem" Brot (nur für den Fall, dass es jemandem fehlt: Gullane Kaffeehaus). Wer in Whitekirk vorbei kommt und alte Grabstätten mag, der sollte sich den Friedhof der Whitekirk Parish Church nicht entgehen lassen.
Whitekirk bei Regen
Wer sich gerne Bewegen möchte kann zum Beispiel einen Teil des John Muir Ways laufen, der sich von Dunbar bis nach Helensburgh erstreckt.

Melrose
 Etwas weiter im Landesinneren befindet sich das Städtchen Melrose. Es  bietet sich wunderbar an für ein paar Shopping Möglichkeiten, wer jedoch die grossen Einkaufshäuser sucht, der muss schon eher in Städte wie Edinburgh oder Glasgow. In Melrose gibt es zudem die Berühmte Melrose Abbey, die auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Nahe der Stadt befinden sich zudem die Eildon Hills, wo König Artus begraben sein soll und nur wenige Meilen davon entfernt befindet sich Abbotsford House, das Haus des Schriftstellers Sir Walter Scott.

Kelso & Berwick-upon-Tweed
Etwas weiter südlich, nahe der Englischen Grenze befindet sich die kleine Stadt Kelso, mit seinem Marktplatz und der bezaubernden Ruine Kelso Abbey, oder aber das nahegelegene Berwick-Upon-Tweed, das mit seinen knapp 12000 Einwohnern doch schon wieder etwas grösser ist zwar schon zur englischen Grafschaft Northuberland gehört, jedoch gleich an der Grenze zu Schottland liegt.

Rosslyn Chapel
Weiter im Nordosten hingegen, nahe der schottischen Hauptstadt Edinburgh liegt ein kleines Dorf namens Roslin, welches Fans des Filmes The Davinci Code interssieren dürfte. Hier befindet sich nämlich die Kapelle aus dem Film. Ganz in der Nähe befindet sich zudem die Universitätsstadt Sterling, welche nicht nur das Stirling Castle und das Wallace Monument zu bieten hat, sondern einst auch Hauptstadt des Königreichs Schottland war.

Glasgow
Doch auch Glasgow, die grösste Stadt Schottlands ist einen Besuch wert. Mir persönlich gefällt Edinburgh zwar um einiges Besser, da die Stadt ganz einfach einen ganz besonderen Charme hat, doch wer nach Glasgow kommt, wird bereichert mit dessen Kultur, Museen und wunderschönen Parks.
Auf dem John Muir Way in Dunbar
Die Lowlands haben viele weitere kleine Städte zu bieten, lange Strände und naturbelassene Wege. Auch nach meiner dritten Reise in Schottland empfinde ich jeweils eine besondere Ruhe und Entspannung, wenn ich dort bin. Wer nach Schottland geht sollte bereit sein den Moment und die Natur zu geniessen. Ich würde gerne mal zur Weihnachtszeit nach Edinburgh oder Schottland allgemein fahren, oder aber zum Beltane bzw. Samhuinn Festival, das muss spektakulär sein.


Als ich mich vor ein paar Wochen an einem Samstagmorgen auf den Weg in meine Heimatstadt Zurzach machte, glaubte ich den Inbegriff dieses Wortes zu kennen. Tatsächlich aber sollte ich seine wahre Bedeutung an diesem Tag erst noch kennen lernen.

Ich war dabei, mich einer Gruppe von Menschen anzuschliessen, die sich dazu bereit erklärt hatte, bei der Räumung eines alten Hauses zu helfen. Schön und gut, werdet ihr jetzt sagen, doch was ist daran so speziell? Schliesslich werden tagtäglich Häuser geräumt.Nun, um euch die Bedeutung dieses einen Hauses näher zu bringen, muss ich euch erst von dessen Besitzer erzählen.


Herr Bächle besass einen Kolonialwarenladen, der im ganzen Flecken bekannt war. Bächle war ein dünner, alter Mann und lief, seit ich denken konnte, immer mit gebückter Haltung. Als Kind fand ich ihn teilweise etwas unheimlich, muss ich gestehen. Später jedoch merkte ich, welch freundlicher Mensch er war. Wenn ich ihn so vor meinem geistigen Auge sehe, dann trägt er sein Béret und den Arbeitskittel. Ich sehe ihn, wie er in seinem Laden steht und die Kunden begrüsst. Doch Herr Bächle weilt mittlerweile leider nicht mehr unter uns und nun stand dieses geschichtsträchtige Haus leer.

Oder besser gesagt, eben nicht – es sollte aber leer geräumt werden.  Da stand ich also voller Tatendrang vor dem alten Haus in der Hauptstrasse und mischte mich unters Aufräumvolk. An diesem Samstag, der übrigens schon der dritte dieser Aufräumaktion war, halfen rund 20 Personen mit. Mein Vater hatte mich vorgewarnt, dass es eine ziemlich staubige Angelegenheit werden würde, doch was uns da wirklich erwartete, damit hatte zu Beginn wohl keiner gerechnet.

Die Kurzfassung? Staub, Staub und, na ja, noch mehr Staub. Ich denke, das fasst die Situation ganz gut zusammen, und dieser Staub bedeckte Unmengen von Kram, Nützliches und Nutzloses gleichermassen.

Die etwas längere Fassung? Die Eingänge waren so mit allen möglichen Dingen vollgestopft, so dass man erst mal alles wegräumen musste, um überhaupt ins Innere des Hauses zu gelangen. Je weiter das Haus aufgeräumt war, desto mehr wunderten wir uns, wie um alles in der Welt so viel in dieses von Aussen unscheinbare Haus passte. Wenn ich sage, da gab es alles, dann meine ich auch wirklich alles: Von einfachen Einmachgläsern über alte Wannen und Wurstmaschinen bis hin zu ganz zauberhaften Öllämpchen – ja sogar einen alten Rollstuhl fanden wir, und einen Grabstein im Garten.

Um alles aufzuzählen, würde ich wohl den ganzen Tag brauchen, aber ich kann euch sagen, es war viel und es war spannend. Doch damit nicht genug: Am meisten beeindruckt hat mich das enorme Wissen von Herrn Bächle. Gewisse Dinge hat er sich sogar an die Kacheln seiner Küche geschrieben, um Wichtiges nicht zu vergessen. Diesen Trick werde ich mir merken, vielleicht kann ich mir meine Termine so ab jetzt auch besser merken…

 So hiess es also Ärmel hochkrempeln und anpacken. Während mehrerer Wochenenden waren immer wieder Leute da, um mitzuhelfen. Es wurde umgeräumt, aussortiert und aufpoliert – solange, bis alles wieder präsentierbar war. Ich muss zugeben, ich war begeistert, wie tatkräftig die Leute mitgeholfen haben.

Wem Paul Bächlebekannt war – und das war oder ist er wohl fast jedem Zurzacher – weiss von seiner Einzigartigkeit zu berichten.

Doch nicht nur er selbst, auch sein Laden, war einmalig. Sobald man ihn betrat, befand man sich in einer wundersamen Welt des geordneten Chaos. Was ich wohl in 100 Jahren nicht gefunden hätte, fand Herr Bächle innert kürzester Zeit. Du brauchtest eine bestimmte Schraube? Bächle fand sie, und du gingst zufrieden deines Weges, dich selbst fragend, wie er das bloss wieder gemacht hatte. Ja, wie um alles in der Welt war er in der Lage, alles innert kürzester Zeit zu finden, sogar die kleinste Schraube? Nun, das wir wohl sein Geheimnis bleiben. Wie sagt man so schön? Das Genie überblickt das Chaos und genau so war es.
Wenn ich heute darüber nachdenke, dann erinnert er mich ein wenig an Mr. Olivander aus der Harry Potter Buchreihe: Sein Laden, der Mensch, die Atmosphäre – alles war wirklich einzigartig – ein Unikat eben, ein Zurzacher Original.
Überzeugt euch selber – vom 4. bis 6. Dezember

Wenn während des Weihnachtsmarktes die Türen zu Bächles Laden  für einen letzten Ausverkauf geöffnet werden, erhalten wir alle die Chance, diesen Zauber noch ein letztes Mal zu erleben: Wer im alten Kolonialwarenladen nochmals vorbeischauen möchte, darf dies gerne tun, und zwar vom 5. und 6. Dezember 2015! Diesen Flohmarkt sollte man sich nicht entgehen lassen!

PS: Die Fotos sind von meinem Vater und mir gemacht worden :)



Ihr Lieben,

Was für ein Tag. Zum Glück ist mittlerweile Abend und ich kann noch ein wenig entspannen.

Heute gab es zum Mittagessen was Leichtes auf den Teller und zwar ein leckeres Knäckebrot mit Hüttenkäse und Tomaten. Wer mag kann das ganze noch mit etwas geräuchertem Lachs verfeinern, doch hier vorab mal das Grundrezept. Diese Vorspeise, die sich übrigens auch hervorragend als leichter Mittagssnack eignet. Allen die jetzt schon beim Abendessen sind wünsche ich schon mal guten Appetit und hier kommt jetzt das Rezept!
1 Portion
  • 2 Stk Knäckebrot
  • etwas Hüttenkäse
  • Salz & Pfeffer
  • 2-3 Cherry Tomaten
  • 1 KL Olivenöl
  • evtl. noch etwas geräucherten Lachs

Eigentlich ganz einfach, gross zu erklären gibt es nicht. Die Tomaten kleinschneiden und dem Hüttenkäse hinzugeben. Dann etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut vermischen.

Fertig! :)

Hallo meine Lieben,

Hier stürmt es derzeit ganz schön heftig, so dass wir auf dem Balkon alles sturmsicher mache mussten. Der Regen hat lange auf sich warten lassen, doch zum Nass soll es die nächsten Tage auch noch ganz schön kalt werden - ich bin gespannt.

Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Nachdem ich euch vor einiger Zeit schon mal ein Rezept mit einer gefüllten Avocado vorgestellt habe (in diesem Artikel) und Avocados einfach unheimlich gerne mag, habe ich euch heute ein weiteres Gericht. Dieses Mal kombiniert mit leckerem Thunfisch, Zwiebeln und Balsamico.

Das Rezept eignet sich hervorragen als Mittagssnack


für 2 Personen

  • 2 Avocdos
  • 1 Dose Thunfisch
  • 1/2 Zwiebel (vorzugsweise Rot)
  • 4-5 Cherry Tomaten
  • etwas Balsamico
  • etwas Olivenöl

Die Avocado in der Hälfte schneiden, den Kern entfernen und die Hälften jeweils leicht würzen (zum Beispiel mit etwas Salz & Pfeffer).Die Zwiebel und Tomaten kleinschneiden und unter den Thunfisch mischen. Dann etwas Öl und Balsamico hinzugeben und die Füllung für ca. 10 Minuten kalt stellen.

Währenddessen die Avocadohälften im Backofen leicht erwärmen (ca 10 Minuten). Wenn die Füllung genug gekühlt ist, können die Avocadohälften damit gefüllt werden und schon haben wir ein leckeres Mittagsmenu, dass uns danach nicht zu schwer auf dem Magen liegt. Ich mag das Gericht, weil es einfach und schnell zuzubereiten ist.


Frisch angesetzte Beifusstinktur
Hallo ihr Lieben,

Nach einer halben Ewigkeit und dem Start mit diesem Artikel in die neue Rubrik, habe ich euch heute eine weitere magisches Rezept und zwar soll es diesmal um die Herstellung von Tinkturen gehen. Das Thema eignet sich einfach perfekt für den Herbst, da wir jetzt die letzten Vorbereitungen für den Winter treffen.

Heute stelle ich euch deshalb mal grob vor, wie wir eine Tinktur ansetzen können. Der ein oder andere wird sich jetzt vielleicht fragen für was diese denn gut sein soll. Ganz einfach, mit einer Tinktur werden die Heilkräfte der Pflanzen haltbar gemacht, was natürlich perfekt ist für die Zeit, in der die Heilkräuter nicht mehr frisch zu erhalten sind. Auf diese Weise braucht man nicht Unmengen an getrockneten Heilpflanzen den Winter über zu lagern, sondern kannst deren Heilwirkung ganz einfach in Fläschchen aufbewahren.
Tinkturen können auf verschiedene Weise verwendet werden. Sie können zum Beispiel als Tropfen eingenommen oder auf die Haut einmassiert, dem Tee hinzugegeben, oder aber in Salben verwendet werden, ganz nach belieben.

Dadurch, dass die Pflanzenwirkstoffe in der Tinktur stark konzentriert sind, braucht es davon praktischerweise auch nicht so eine grosse Menge wie dies zum Beispiel bei einer Abkochung oder einem Aufguss der Fall ist. Ein paar Tropfen genügen in den meisten Fällen schon um die gewünschte Wirkung zu erhalten.

Kräuter bei Tinkturen
Für Tinkturen kann man sowohl frische als auch getrocknete Pflanzenteile nehmen. Der Vorteil frischer Kräuter ist vor allem ihr stärkeres Aroma und sie sind natürlich doch etwas  kraftvoller,da beim Trocknen doch so einiges an Wirkstoffen abhanden kommt. Auf er anderen Seite jedoch haben auch getrocknete Pflanzen ihre Vorteile, denn dadurch dass sie schon dehydriert wurden und somit der angesetzten Tinktur keine weitere Flüssigkeit hinzufügen, macht es sie länger haltbar. Ausserdem habe ich persönlich mit getrockneten Pflanzenteilen genauso gute Erfahrungen gemacht wie mit frischen was deren Wirkung angeht. Am besten solle jeder für sich ausprobieren, was ihm am besten passt und für ihn am wirkungsvollsten ist. 

Wichtig bei getrockneten Pflanzen ist allerdings, dass sie durchs Trocknen nicht komplett braun geworden sind, sondern noch einen Teil ihrer Farbe behalten haben. Sollte dies nicht der Fall sein, ist das ein klares Zeichen, dass die Heilkräfte der Pflanzen nicht mehr vorhanden  und folglich nicht mehr Verwendbar sind. Vermutlich wäre es sinnvoll hier auf dem Blog auch mal genauer über das richtige Trocknen vom Pflanzen zu berichten, das würde an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen. Hier und da findet man aber schon mal ein paar ganz gute Tipps.

Kommen wir aber jetzt erst mal zurück zum eigentlichen Thema. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Tinktur selbst herzustellen. In diesem Artikel werde ich drei Varianten vorstellen, eine mit und zwei ohne Alkohol.

Tinktur auf Basis von Alkohol
Mithilfe von Alkohol kann man ganz einfach eine Tinktur, also einen Kräuterauszug herstellen, welcher dir später bei allen möglichen Heilungen nützlich sein wird. Durch den Alkoholgehalt ist diese Art Tinktur selbstverständlich nicht für Kinder geeignet, genauso wenig für Alkoholkranke, wie sich wohl von selbst versteht.

Zubereitung:


  • Als erstes brauchst du selbstverständlich das Heilkraut für das du dich entschieden hast, auch mehrere sind möglich, wenn du eine ganz bestimmte Zusammensetzung ihrer Heilwirkung erzielen möchtest, Für den Anfang jedoch ist eines bestimmt perfekt. Natürlich solltest du dir Gedanken machen für was deine Tinktur gut sein soll bzw. wobei sie dir helfen soll. Anhand dessen solltest du dann entscheiden welche Pflanze dafür am besten geeignet ist. Falls du dir nicht sicher sein solltest was du nehmen möchtest, schaue dich doch in meinen Pflanzensteckbriefen oder im Internet um, was dir am besten zusagt.
  • Hast du deine Heilpflanze gefunden, brauchst du ein Einmachglas indem sie Platz hat. Im Idealfall füllst du das Glas mit der Pflanze, aber selbstverständlich entscheidest du wie viel du verwenden möchtest. Die Wirkung wird schwächer oder stärker je nachdem wie viel du dafür verwendest. Giesse nun hochprozentigen Alkohol (z.B. Vodka) über die Kräuter bis sie ganz damit bedeckt sind.
  • Verschliesse nun das Glas und stelle es an einen warmen, sonnigen Platz.
  • Nun solltest du sie mindestens zwei Wochen stehen lassen. Je länger sie stehen bleibt, desto stärker wird die Tinktur.
  • Ist die Tinktur für deine Zwecke stark genug, dann filtere die Rückstände ab, so dass nur die Flüssige Tinktur übrig bleibt.
  • Giesse sie in eine dunkle Flasche, da sie nun geschützt vom Licht länger haltbar ist.
  • Du solltest sie zusätzlich mit Name und Datum beschriften, nicht dass du am Ende bei mehreren Tinkturen nicht mehr weisst welche vor dir steht und wie alt sie ist. Die Tinktur hält so etwa ein Jahr lang, bei kühler Lagerung sogar länger.

Essig- und Honig-Tinktur
Ganz ähnlich der Tinktur auf alkoholischer Basis gibt es solche, die zum Beispiel auf Essig (Ich verwende gerne Apfelessig) basieren. Die Tinktur kann genau gleich wie oben beschrieben, ganz einfach mit Essig statt des Alkohols angesetzt werden. Essig wirkt antibakteriell, antiseptisch und entgiftend.

Eine weitere schöne Alternative ist eine Tinktur mit Honig. Dank seiner Enzyme hat auch der Honig eine antibakterielle Wirkung, die gerade bei einer Heiltinktur der Wirkung natürlich zugute kommt. Der Honigauszug ist dem alkoholischen beinahe ebenbürtig und eignet sich zum Beispiel auch gut für Kinder, da der süsse Geschmack sie ein wenig überlisten kann, was ja bei der sonst oftmals bitteren Medizin gar nicht immer so einfach ist. ;)

Macht ihr auch Tinkturen? Falls ja, wie macht ihr sie?

So das wars fürs Erste. Falls ihr noch Ergänzungen, Erfahrungen und / oder Wünsche habt, dann lasst es mich wissen.

Einen schönen Abend euch allen!

...oder in diesem Fall auch zwei
Hallo meine Lieben,

Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnachtsbeginn die Ehre gibt,  zeige ich euch ein süsse Pilzfoto, das ich am letzten Sonntag im Wald geknipst habe. Sind sie nicht hübsch?

Wie kleine Feenschirme sehen sie aus, die Pilzchen und ich konnte einfach nicht widerstehen, also habe ich mich, wie es sich gehört mehr oder minder elegant auf den feuchten Boden geworfen um sie auf meinen Bildschirm zu bekommen. So könnt auch ihr die zauberhaften Dinger ganz bequem von Zuhause aus geniessen.

Oder aber ihr erlebt sie live! Derzeit ist es einfach herrlich im Wald. Die ungewöhnlich warmen Temperaturen lassen einen gar nicht genug bekommen von stundenlangen Waldspaziergängen und dem Waten durch Meere farbiger Herbstblätter.

Ich habe mir während der letzten Tage auch  überlegt eine neue Sparte hier im Blog einzuführen, die ganz der Naturfotografie gewidmet werden soll. So ganz schlüssig bin ich mir deshalb zwar noch nicht, aber es ist mal ein Anfang - eine Idee. Mal schauen, ob und wie ich sie am besten umsetzen kann.

Geniesst den Abend, ihr Lieben!

Ein Pilzlein steht im Walde

by on November 11, 2015
...oder in diesem Fall auch zwei Hallo meine Lieben, Zum heutigen Neumond, der zugleich auch Samhainmond ist und sich dieses Jahr zum Fasnac...
Hallo meine Lieben,

Da bin ich wieder mit einem neuen Rezept und zwar hatten wir vor ein paar Tagen einen leckeren Caesar Salad zum Abendessen, den ich euch nicht vorenhalten wollte. 

Ihr werdet jetzt vielleicht denken, dass dies nicht wirklich ein Herbstgericht ist, was natürlich stimmt. Bei den derzeit eher deftigen Herbst- und Wintergerichten, mag ich einen etwas leichteren Salat zwischendurch allerdings doch mal ganz gerne. Wem es genauso geht,  dem kann ich dieses Rezept wärmstens empfehlen.

Der Caesar Salad stammt ursprünglich aus den USA und soll erstmals von, Cesare Cardini, einem Amerikaner italienischer Abstammung zubereitet worden sein, daher auch der heutige Name des Gerichtes.

Im Original setzt sich der Caesar Salad aus Römersalat, dem speziellen Caesar Salad Dressing, Croûtons und Parmesan zusammen. Oftmals kann man zum Salat auch zusätzlich noch Geflügelstreifen bestellen. In meiner Variation des Rezeptes allerdings lasse ich den Parmesan weg und ersetze das  Geflügel durch Pangasiusfilets.



 Für 2 Personen
  • ca. 150g Römersalat (oder Eisberg)
  • Caesar Salad Sauce (von Mövenpick)
  • ein paar Croûtons
  • ein paar Nachos
  • Pangasiusfilet

Im Normalfall bin ich immer fürs selbstmachen, wenn immer es mir  möglich ist. Bei der Caesar Salad Sauce jedoch habe ich einfach noch kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können, weshalb ich da gerne zur Salat Sauce von Mövenpick greiffe (die ist für mich einfach die beste bei uns erhältliche Caesar Salad Sauce).

Viel zu erklären gibt es, glaube ich, nicht. Die Croûtons mache ich mit Toast, schneide ihn in Würfel und brate sie mit wenig Butter und Knoblauch in der Pfanne an. Die Nachos ein wenig zerkleinern und das Pangasiusfilet mag ich besonders mit einer etwas würzigeren Marinade (aber das ist natürlich jedem selbst überlassen).

Das war's dann auch schon wieder, ein ganz einfaches Rezept und eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Herbst- und Wintergerichten.



She lives the poetry she cannot writeOscar Wilde 


Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt. In dieser Zeit kann ich abschalten, bin ganz bei mir und dennoch nehme ich alles um mich herum intensiv wahr. Für mich hat dieser Zeitraum immer etwas Magisches. Es ist die Natur, die zu mir spricht - die Anima.

Die Weltenseele, die mir in so mancher Form schon erschienen ist und mich schon so viele Dinge gelehrt hat. Cernunnos, der mich stets begleitet, wann immer ich physisch oder seelisch durch das Wilde reise, oder Odin, der mir bei weitem nicht immer einfache Aufgaben gibt, jedoch schon so oft wohl mehr von meinen Fähigkeiten wusste, als ich selbst. Nicht zu vergessen Holle, die mich wohl so vieles über Leben und Tod lehrt, wie sonst keiner. Wo zuvor Angst war, entsteht immer mehr Vertrauen. 

Es gibt so viele Erfahrungen, die ich hier gerne niederschreiben würde und dennoch, etwas hält mich zurück, etwas in mir gebietet mir Einhalt und so folge ich dieser Inneren Stimme. Womöglich war es in früheren Zeiten dieselbe Stimme, die unseren vorchristlichen Vorfahren die mündliche Weitergabe ihres Wissens befahl. Oder aber da sitzt einfach noch eine tieferliegende Angst? Eigentlich schade, möchte ich doch so gerne mehr davon teilen, doch im Moment geht das ganz einfach nicht. Ich weiss nicht an was es liegt, doch das ist auch gar nicht so wichtig, denn ich habe gelernt dieser Inneren Stimme zu lauschen und ihr zu vertrauen. 

So passt das oben erwähnte Zitat ganz gut zu meiner Situation, denn alles was nicht niedergeschrieben werden kann, wird dafür umso intensiver gelebt…

Andersweltgedanken

by on Oktober 15, 2015
She lives the poetry she cannot write – Oscar Wilde  Auf dem Nachhauseweg trete ich jeden Tag für eine Viertelstunde ein in die Anderswelt....
Ihr Lieben,

Gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt, bietet sich der heutige Abend ganz einfach perfekt an um mich wieder mal einer meiner liebsten Beschäftigungen zu widmen - dem Filmeschauen.

Mit der Herbst- und Winterzeit beginnt für mich auch wieder die Zeit der Tim Burton Filme. Sein etwas dunklerer Stil passt für mich einfach hervorragend zur Jahrezeit und irgendwie kann ich mich in seine Werke meistens unheimlich gut hineinfühlen.

Dass ich ein Fan seiner Arbeit bin, ist wohl kein Geheimnis und worüber ich hier auch schon mal berichtet hatte. Als ich dann bei der Wilden Wölfin vor einiger Zeit diesen Artikel gelesen habe, wäre ich am liebsten auch gleich zur Ausstellung gefahren, leider ist es für mich doch etwas zu weit weg. Aber mal schauen, vielleicht ergibt sich irgendwann ja mal doch noch eine Möglichkeit und bis dahin werde ich auch dieses Jahr während der dunklen Zeit seine Filme wieder in vollen Zügen geniessen.

Ausserdem darf ich mich ja gar nicht beschweren, denn vor drei Jahren hatte ich das grosse Glück den Regisseur persönlich zu treffen (hier geht's zum Artikel). Das war definitiv ein unvergessliches Erlebnis.

Soweit ich informiert bin sind die Arbeiten zum zweiten Teil von Alice in Wonderland, der nächstes Jahr raukommen soll, schon in vollem Gange. Zwar wird Tim Burton diesemal keine Regie mer führen, er ist aber dennoch als Producer dabei. Ich bin schon total gespannt, wie der zweite Teil sein wird - zumal einer meiner liebsten Schauspieler der berühmten Raupe "Absolem" auch dieses Mal wieder seine Stimme leihen wird. (kleine Erinnerung an den letzten Film?)

Bis dahin werde ich an seinen anderen Werken gefallen finden...

Die Welt von Tim Burton

by on Oktober 09, 2015
Ihr Lieben, Gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt, bietet sich der heutige Abend ganz einfach perfekt an um mich wieder mal einer meiner lieb...
Hallo meine Lieben,

Als ich letzten Samstag in der Stadt war, konnte ich natürlich nicht umhin einen kleinen Abstecher in den Buchladen zu machen. Und siehe da, das neuste Buch von Wolf Dieter Storl fiel mir gleich in die Hände. Wer mich kennt, weiss, dass ich seine Bücher gerne mag. Seine Art zu schreiben und scheinbar ganz alltägliche Dinge, über die wir uns meistens gar keine grossen Gedanken machen, von einer ungewohnt frischen Seite zu beleuchten.

Mein erstes Buch von Wolf Dieter Storl habe ich, soweit ich mich erinnern kann, 2010 gekauft. Ich bin ein Teil des Waldes war es damals und vom einen auf den anderen Moment hatte der gute Storl wohl eine Stammleserin mehr gefunden. Gut, fairerweise muss ich auch sagen, dass ich das ein oder andere Werk, welches ich später noch las nicht immer ganz so gut fand. Ich finde, in manchen seiner Bücher wiederholt sich einfach zu viel seiner vorgängigen Werke, was ich etwas schade finde. Dennoch liebe ich einfach die Seele seiner Schreibweise. Er besitzt die Gabe seine Leser mitzunehmen in eine andere Welt und ihnen nach der Rückkehr ein wohliges Gefühl zu hinterlassen.

Hier nun also sein neustes Werk: Ur-Medizin!


Buchtitel:
Ur-Medizin von Wolf Dieter Storl
Buchtyp:
Sachbuch, Volksheilkunde
Inhalt:
Wolf Dieter Storl nimmt uns mit auf die Suche nach der traditionellen Europäischen Medizin (TEM). Wir erfahren Interessantes über die Entstehungsgeschichte der alten Volksmedizin bis hin zur Modernen Medizin, wie wir sie heute kennen. Dabei lernen wir gleichzeitig auch so einiges über die Volksmedizin anderer Völker und welche Ähnlichkeiten diese zur unseren aufweisen. Die Kapitel sind in folgende Kategorien unterteilt: Traditionelle Europäische Medizin, Eine Tasse Tee, Steinzeitliche Wurzeln: Eiszeitmedizin, Die Heilkunde der neulithischen Bauern, Indoeuropäische Wurzeln, Übergangszeit und christliches Mittelalter, Alkohol und Scheiterhaufen und Weise Frauen und ihr Heilmittel
Mein Fazit:
Storl behandelt das Thema in gewohnt spannender Manier. Seine Bücher haben mich schon in mancher Weise fasziniert und mit seinem neuen Werk hat er, für mich persönlich, ein kleines Meisterwerk geschaffen.

Zwar kannte ich viel aus diesem Buch schon - sei es durch seine früheren Werke oder aus anderen Quellen - dennoch hat Storl die Gabe diese verschiedenen Informationen passen zusammenzuführen, so dass hier ein wunderbares Nachschlagewerk entstanden ist.
Teilweise driftet der Autor für meinen Geschmack ein wenig zu sehr in romantisierte Vorstellungen früherer Zeiten ab, was einem als Leser natürlich auch ein Stück weit gefallen sollte. Wer eine trockene, rein wissenschaftliche Herangehensweise sucht, sollte sich wohl anderswo umsehen, das wäre kein typisches Storl-Buch. ;)

Allerdings finde ich persönlich, dass diese Tatsache dem Gesamtwerk keinen grossen Abbruch tut. Das Buch ist insgesamt sehr informativ - ein kleiner Schatz an altem Wissen aus dem ich auf alle Fälle einmal mehr sehr viel für mich mitnehmen kann.

Kennt ihr sein neustes Buch schon? Was haltet ihr davon?

{Soulbooks} Ur-Medizin

by on Oktober 06, 2015
Hallo meine Lieben, Als ich letzten Samstag in der Stadt war, konnte ich natürlich nicht umhin einen kleinen Abstecher in den Buchladen z...
Hallo meine Lieben,

Als Blogger mag ich es unheimlich gerne auf anderen Blogs herumzustöbern und neue kleine Blogschätze zu entdecken. Seit dem Einrichten meiner eigenen Wohnung, was ja zu Beginn erst mal viel einfacher aussieht als es eigentlich ist, galt mein Interesse unter anderem auch immer mehr den Wohnblogs - Interior Design hat es mir da also schon ziemlich angetan.

Bei Roombeez gibt es dazu ein paar wunderbare Beiträge. Ganz besonders die Artikel mit dem Label 'Raumtouristen" haben da meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Was es da nicht alles zu Entdecken gibt, wunderbare Ideen mit, zum Teil schon sehr eigenem, aber dennoch sympathischem Charakter.

Das wiederum hat mich dann auf die Idee gebracht mir mein eigenes Zuhause etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei der ersten eigenen Wohnung gab es Anfangs natürlich schon so einiges zu lernen und erfahren. Doch auch wenn ich heute das ein oder andere villeich etwas anders handhaben würde, muss ich sagen, dass ich mich in unserem Zuhause mittlerweile pudelwohl fühle.
Bei mir Zuhause könnte man die Stilrichtung dann wohl als irgendwas Schweizerisch-italienisches mit einem Hauch Kalifornien bezeichnen (na gut, ein "Hauch" ist dann wohl doch etwas untertrieben).  Eigentlich spannend, darüber hatte ich mir nämlich zuvor noch gar nie Gedanken gemacht.

Wer genauso ein Raumtourist ist, wie ich, dem kann ich nur empfehlen auch mal bei Roombeez vorbeizuschauen und wer weiss, vielleicht gibt das dem ein oder anderen eine Idee für die Umgestaltung der eigenen vier Wände oder wenn nicht, dann vielleicht zumindest eine Anregung für einen späteren Umzug.

Seid auch ihr Raumtouristen? Welche Einflüsse machen euer Zuhause aus?

*Sponsored

Hallo meine Wilden,

Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der wilden Weiber können wir sein wie wir sind. Wir müssen uns nicht verstellen, brauchen keine Angst zu haben, denn wir akzeptieren uns so, wie wir sind. Wir sind Frauen, die einander gegenseitig unterstützen und stärken - Frauen, die mitfühlen und heilen können.


Wir wissen aber auch durchaus, was wir wollen und können unsere Grenzen klar aufzeigen, wenn es nötig ist. Wir sind ewig lernende und Lehrer gleichermassen. Und auch wenn es Zeiten gibt, in denen wir glauben mögen unsere Eigenmacht zu verlieren, wir haben dieses Urvertrauen und wissen, wir werden sie wieder finden.

Im Symbol des Kreises findes du keine höher oder tiefer gestellten – alle sind gleichwertig. Im kreis der wilden Weiber lernst du was es heisst die Balance zu waren, dem Raunen der Natur zu lauschen und deinen eigenen Sinn zu erkennen.

Im Kreis der wilden Weiber ist es egal wie du dich nennst oder als was du dich bezeichnest, denn du bist was du bist, auch ohne Worte.

An alle, bei denen diese Worte resonanz finden, willkommen im Kreis!

Im Kreis der wilden Weiber

by on September 11, 2015
Hallo meine Wilden, Dieser Artikel soll für alle sein, die sich im Kreis der wilden Weiber genauso wohl fühlen wie ich, denn im Kreis der wi...
Hallo meine Lieben,

Rom ist für mich immer eine Reise wert. Schon vor zwei Jahren, als ich die Ewige Stadt das erste mal besucht habe (hier und hier kannst du die Berichte dazu lesen), war ich fasziniert von all den geschichtsträchtigen Gebäuden, den Leuten, dem Essen – einfach von der ganzen Atmosphäre.

 Ausserdem ist es ja ein offenes Geheimnis, dass ich alte Städte liebe, ganz besonders mit diesem fast schon etwas düsteren Flair, welches Rom durchaus auch teilweise besitzt, vor allem an einem von Gewittern begleiteten Tag.


Nur die absolut chaotischen Strassen müssten meiner Meinung nach nicht sein, doch auch das ist mit ein wenig Übung gar kein Problem mehr. Meine Devise, mach es wie die Einheimischen und so hat man mich wohl nur über die Strasse gehen sehen, wenn ich gut eingepackt in einer Menschentraube die Strasse überqueren konnte.

Letzten Mittwoch ging es für uns los. Am späten Morgen haben wir uns aufgemacht in Richtung Zürich Flughafen, wo wir genügend Zeit eingeplant hatten um dort noch etwas zu Mittag zu essen – einen Burger in der Sportbar (als hätte es die darauffolgenden Tage nicht noch genug leckeres Essen gegeben, mussten wir uns natürlich etwas Schweres gönnen *g*) und nur etwas mehr als eine Flugstunde später waren wir schon in Rom gelandet.

Am Flughafen Fiumicino angekommen, haben wir den Zug Richtung Termini genommen und von dort aus unsere Bleibe zu Fuss aufgesucht. Übernachtet haben wir wieder im kleinen B&B nahe des Colosseums, welches wir letztes Mal schon gebucht hatten. Von dort aus ist alles gut erreichbar, die Zimmer sind sauber und liebevoll eingerichtet und der Service ist auch hervorragend. Wer in Rom also eine preiswerte Bleibe für seinen Aufenthalt sucht, dem kann ich dieses B&B nur empfehlen (es gibt zwei Häuser, eines nahe dem Bahnhof und eines nahe des Colosseums).

Unser Aufenthalt in Rom wurde von ein paar heissen Tagen von um die 30°C begleitet, was uns allerdings nicht daran gehindert hat die Stadt zu Fuss zu erkunden. Dieses Mal ist mir vor allem auch aufgefallen wie wenig ich über die Römische Mythologie weiss und habe daraufhin die Entscheidung getroffen, dass ich mich in den kommenden Monaten mal etwas genauer damit befassen möchte.

Viel mehr möchte ich nun gar nicht mehr dazu sagen, sondern ein paar Bilder sprechen lassen.



 Falls du mehr über diese Atemberaubende Stadt erfahren möchtest, steht dir auch mein Rom City Guide zur Verfügung.

PS: Mit ein bisschen Glück, kann man auf der Piazza della Rotonda sogar den Antonio Nicolosi antreffen... ;)
Hallo meine lieben Reiseverrückten,

Heute nehme ich euch mit auf die berühmte Grüne Insel, nach Dublin um genau zu sein, denn nach meinem Aufenthalt in Schottland, worüber ich hier und da schon berichtet hatte, ging es für mich diesen Sommer gleich noch einen Halt weiter auf die benachbarte Insel.

Unsere Ankunft in Dublin war sehr angenehm. Wir wurden äusserst herzlich empfangen. Nicht nur das Hotel, auch die Dubliner scheinen immer bereit zu sein einem verwirrten Touristen zu helfen, zumindest erging es uns so, als wir den Airport Shuttle eine Haltestelle zu früh verlassen hatten und dann erst mal nicht so recht wussten, wo unser Zielort liegt.

Kaum hatten wir unser ich-hab-keine-Ahnung-Gesicht aufgesetzt, wurden wir auch schon angesprochen und obschon unser Gegenüber, ein typischer Ire wie aus dem Bilderbuch, uns eher vorkam als wäre es sein lebensziel alle Bars der Gegend auswendig zu kennen (was er vielleicht sogar tat), scheute der gute Mann keine Minute um für uns herauszufinden, welche Strasse wir fürs Townhouse nehmen müssen.

Ziemlich beeindruckt standen wir tatsächlich etwa 5 Minuten sptäter vor unserem Ziel und als wir dann endlich das Hotel betraten, ging es mit dem freundlichen Empfang gleich weiter. Doch zum Hotel später noch mehr.

Die vier Tage in Dublin waren definitiv einen Besuch wert! Deshalb hier ein paar Empfehlungen, was man in der Hauptstadt Irlands denn so alles erleben kann.


SEHENSWÜRDIGKEITEN
Natürlich gibt es in einer Stadt wie Dublin so einiges zu entdecken, obwohl ich sagen muss, dass die Hauptstadt Irlands weitaus übersichtlicher ist als so manch andere Hauptstadt. Das macht sie zu einer recht entspannten Fleckchen Erde, zumindest habe ich Dublin so empfunden.

Trinity College (Bibliothek & Book of Kells)
Der Campus des Trinity College ist relative übersichtlich, wirklich ineteressant ist hier allerdings die alte Bibliothek. Bei einem Eintritt in die Bibliothek enhält man einige interessante Infos zum Book of Kells, einem Buch, welches vier Evangelien beinhaltet und mit wunderbaren Malereien verziert ist. Seit dem 17. Jahrhundert ist es schon im Besitz des Trinity College in Dublin. Das Highlight ist und bleibt jedoch die alte Bibliothek, die wohl einen Schatz an alten Büchern und Wissen birgt.

Temple Bar
Im Viertel der Temple Bar gibt es nicht nur Touristenshops, sondern vor allem auch haufenweise Restaurants und Bars. Dieses Viertel entspricht wohl dem Klischee von Pubs mit live Musik am besten, hier hat es wirklich für jeden Geschmack etwas.




Guinnes Storehouse
Für alle Bier oder eben Guiness Fans gibt es das Guiness storehouse, dass nur etwa eine knappe Viertelstunde vom Temple Bar Viertel entfernt ist. Wer sich für die Entstehungsgeschichte des berühmten irischen Getränks interessiert, ist hier auf jeden Fall richtig.

Dublin Castle
Die ursprüngliche Burg, die heute zumindest innerlich eher an einen Palast erinnert, wurde gleich nach der Eroberung Irlands im Jahre 1171 errichtet und hat nicht nur historisch gesehen einiges zu bieten.

St. Patrick’s cathedral
Ich liebe ja Kirchen, Kapellen und Kathedralen, besonders die alten Bauwerke finde ich immer sehr beindruckend und anziehend. Gena so ging es mir bei der St. Patrick’s cathedral, obwohl ich sie nur von aussen sehen konnte. 

Glasnevin Friedhof
Etwas weiter entfernt, aber dennoch lohnenswert ist der Glasnevin Friedhof. Ein sehr eindrücklicher Friedhof mit über einer Million Ruhestätten.

AKTIVITÄTEN
In Dublin gibt es aber natürlich nicht nur einiges zu bestaunen, sondern auch vieles zu erleben. Vom entspannten Spaziergang am River Liffey, über Strassenmusik in der Grafton Street bis hin zu wunderbaren Shoppinggeschäften findet man in Dublin alles, was das Herz begehrt. Auch Comedy Fans kommen nicht zu kurz und können zum Beispiel im The Comedy Crunch einen sensationellen Abend verbringen und das in typisch Irischer Pub-Atmosphäre.


RESTAURANTS & BARS
Das erste Restaurant, welches wir noch an unserem Ankunftsabend besucht haben, war das Totos, ein kleines aber feines italienisches Restaurant in der Talbot Street im Zentrum der Stadt. Wer er lieber original irisch hat, der wird im Viertel der Temple Bar fündig. Hier gibt es Restaurants wie The Auld Dubliner, ein echtes irisches Pub, oder aber The Oliver St. John Gogarty.


Wer genug hat von typisch Irischen Gerichten und auch kein italienisch mag, dem kann ich das Thai Orchid Restaurant gleich am Eingang des Temple Bar Viertels empfehlen.

FORTBEWEGUNG IN DER STADT
Dublinlässt sich hervorragend zu Fuss erkunden, aber natürlich kann man auch hier die wunderbaren Sightseeing Busse nutzen, um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen.. Die ÖVs mussten wir, mal abgesehen vom Flughafen Shuttle, gar nicht benutzen, da die Stadt sehr übersichtlich ist.

Der 747 Airlink Bus verbindet übrigens den Flughafen hervorragend mit der Stadt, den Shuttle kann ich also nur empfehlen.

UNTERKUNFT IN DUBLIN
Auf dieser Seite findet sich noch der ein oder andere Insider Tipp zur irischen Hauptstadt, den kann ich nur empfehlen. Auch wärmstens empfehlen kann ich unsere Unterkunft in Dublin, The Townhouse.

The Townhouse

Unsere Unterkunft in Dublin war das Townhouse, ein kleines Hotel mit sehr viel Charme. Der Service im Townhouse ist ausgezeichnet. Man hat von Anfang an das Gefühl willkommen zu sein, die meisten Tickets (zb Sightseeing, Shuttle Busse oder auch Tagesausflüge) können direkt an der Reception gekauft werden. Das alte Haus hat zudem seinen ganz eigenen Charme und auch seine Lage ist perfekt.
The Townhouse
Jedes Zimmer hat seinen ganz persönlichen Namen, wir waren im "Napoleon's Old Guard" einquartiert und uns rundum wohl gefühlt. Wer also eine Bleibe sucht, dem kann ich das Townhouse nur empfehlen.

Wart ihr schon in Dublin? Was würdet ihr noch empfehlen? Sollte ich unbedingt noch etwas in meinen City Guide aufnehmen? Lasst es mich wissen! :)

Zum Abschluss habe ich euch noch einen Song, in dessen Videoclip wir auch das ein oder andere Bild von Dublin sehen können.