Konsumbewusst leben - besitzen oder besessen sein?

BEFREIUNG VOM ÜBERFLUSS
Mit dem Thema konsumbewusstes Leben beschäftige ich mich schon seit einigen Jahren und manches konnte ich auf meinem bisherhigen Weg auch schon umsetzen. Wie zum Beispiel ein Autofreies leben zu führen, nach und nach auf vorwiegend nachhaltige und naturfreundliche Kosmetik umzusteigen, oder meine Ernährungsumstellung, die nicht nur mehr Balance in meinen Kühlschrank sondern auch in meinen Körper gebracht hat.

KONSUMBEWUSST - MÖGLICHST UNABHÄNGIG LEBEN
Konsumfrei beziehungsweise konsumbewusst zu leben bedeutet für mich vor allem mich vom Überfluss materieller Dinge, aber auch vom Überfluss ungesunder Glaubenssätze und Lebensweisen zu befreien und bewusster zu leben. Für mich persönlich bedeutet es allerdings nicht, mir grundsätzlich alles zu verbieten oder auf alles zu verzichten. Für mich bedeutet es viel mehr mich so wenig wie möglich vom gängigen Konsumzwang unserer Gesellschaft beeinflussen zu lassen, mich nicht davon abhängig zu machen und erst recht nicht mich irgendwie darüber zu definieren und davon besessen zu sein.

DAS WERDE ICH 2018 UMSETZEN
Natürlich werde ich auch im neuen Jahr ein paar neue Schritte in Richtung Konsumfreiheit machen:

WEG VOM MATERIELLEN ÜBERFLUSS
Zwar war ich noch nie jemand, der besonders viel Materal anhäuft und immer von allem das neueste braucht. Dennoch sehe ich hier durchaus Potential mir über meine Käufe bewusster zu werden. Es gab in der Vergangenheit schon das eine oder andere, was ich im Nachhinein wohl nicht mehr gekauft hätte, aus welchen Gründen auch immer. Da frage ich mich oft: war das jetzt wirklich nötig? Hier gehört für mich sehr viel Intuition dazu, auf mich selbst zu hören und abzuwägen - eben bewusster damit umzugehen.

Was ich ganz vermeiden möchte zu kaufen: 
  • Dekoartikel (hab ich genug davon, was ich dennoch brauche, kann ich auch selbst machen)
  • Plasticksäcke (ich habe genügend Taschen Zuhause, die ich benutzen kann)
  • Plastik allgemein (versuche ich so gut es geht zu reduzieren)
  • Kleider (die ich nicht wirklich brauche, kaputtes ersetzen ist, falls nötig ok)

MEHR SELBSTGEMACHTES
Selbstgemachtes braucht Zeit, zum Teil sogar viel Zeit. Zeit, die ich teilweise nicht zur Verfügung habe (ihr wisst schon, Arbeit und so). Dennoch will ich versuchen soviel wie möglich selbst zu machen, einen Blogpost habe ich diesbezüglich schon für euch vorbereitet, den werde ich übrigens gleich im neuen Jahr mit euch teilen. Hier geht es darum meine Zeit bewusster einzuteilen, abzuwägen wo Selbstgemachtes Sinn macht und wo es sich dann vielleicht doch eher lohnt zu kaufen. Wenn kaufen, dann aber auch hier möglichst bewusst und sinnvoll.

WENIGER ZUCKER
Auch wenn meine Ernährung schon seit Jahren ein sehr präsentes Thema in meinem Leben ist, habe ich nach wie vor Mühe meinen Zuckerkonsum stark einzuschränken. Softgetränke zum Beispiel fehlen micht überhaupt nicht und auch Zucker im Tee brauche ich keinen und selbstgemachte Desserts süsse ich mit Alternativen. Dennoch würde ich gerne auch mal ganz ohne Süssigkeiten im Alltag auskommen, was mir zugegebenermassen sehr schwer fällt. Meistens nehme ich nach dem Abendessen noch etwas Süsses zu mir, was ich eigentlich völlig unnötig finde - wenn da nur nicht diese Lust wäre ... Also das wird für mich auf jeden Fall eine Herausfoderung.


ALTERNATIVEN FINDEN
Gerade im Bereich der Kosmetik geht bei mir noch mehr. Was Shampoo und Duschpflegeprodukte angeht, habe ich schon vor Jahren umgestellt, aber Deo und Schminke, da darf es dann doch noch einen Schritt weitergehen - zum nächsten Level sozusagen. Auch was den Plastikkonsum angeht möchte ich stark zurückschrauben, mehr darauf achten, wieviel Müll ich allgemein produziere diesen reduzieren und alternativen finden, die umweltfreundlicher sind.

Durchs Jahr wird mir bestimmt noch mehr ein- beziehungsweise auffallen. Das nehme ich dann einfach spontan mit auf die Liste. Ich bin gespannt wie ich mit dieser neuen Challenge umgehen werde. Erfahrungsgemäss gibt es immer Dinge, die mir leichter fallen werden, wo anderes mich richtig schwer fällt, wieder anderes schaffe ich vielleicht überhaupt nicht, oder ich überrasche mich selbst und wo ich dachte, es würde mir schwer fallen, wird es ganz einfach.

Ihr Lieben, mit diesem kleinen Inspirationspost für mehr Nachhaltigkeit und ein bewusster gelebtes Leben wünsche ich euch einen zauberhaften Rutsch ins neue Jahr.

    Kommentare:

    1. Liebe Nicky all die Dinge, die Du nicht mehr kaufen möchtest, kreisen auch seit einiger Zeit in meinem Kopf - und entsprechend habe ich auch viele Einkäufe schon reduziert - aber es bleibt noch viel zu tun... oder eben zu lassen. Liebe Grüsse und einen guten, motivierten Start ins Neue Jahr, Miuh

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      1. Hallo liebe Miuh, so geht es mir auch - es bleibt wirklich noch viel zu tun. Aber wir tun was wir können und gehen einen Schritt nach dem anderen, nicht wahr? :)

        Auch dir wünsche ich einen zauberhaften Start ins neue Jahr.

        Herzliche Grüsse
        Nicky

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