Hallo meine Lieben,

So endlich habe ich die Zeit gefunden euch etwas über meinen Teneriffa Urlaub zu berichten und so werde ich auch gleich mit dem Ort beginnen, an dem ich im Urlaub war - Playa de las Americas.

Las Americas liegt im Süden der Insel und bietet alles, was man für einen typischen Strandurlaub braucht. Um ehrlich zu sein hat mich der Gedanke an diesen Urlaub erst ein wenig abgeschreckt, denn er war für mich ziemlich untypisch. Normalerweise ziehe ich los und sehe mir die Städte und Naturschauspiele unseres einmaligen Planeten an. Diesmal waren jedoch zehn Tage Strand angesagt, etwas, dass ich mir nicht wirklich gewohnt war. Würde ich mich da nicht langweilen?

Meine Sorge war jedoch grösstenteils unbegründet. Zwar muss ich im Nachhinein sagen, dass eine Woche auch ausgereicht hätte, mit den Tagesausflügen, die wir zwischendurch mal unternommen haben waren die zehn Tage allerdings genau richtig.

TOURISTENSTADT 
Playa de las Americas hat mich irgendwie ein wenig an Las Vegas erinnert, nur, wie soll ich sagen, europäischer, sauberer und natürlich ohne Casinos und Supershows. Dafür aber mit Stränden, Promenaden und Inselfeeling. Aber auch hier reiht sich eben ein Hotel ans andere. Die Stadt ist klar für Touristen gebaut und erfüllt ihren Zweck in eben dieser Branche. Allerdings muss ich sagen und das war wirklich angenehm, die Playa de las Americas wirkt, trotz Touristenort, nicht überfüllt. 

SHOPPING & AUSGANG
In Playa de las Americas kann man nicht nur hervorragend shoppen, sondern abends mindestens genauso gut ausgehen und es ist ein angenehmer Ort, egal ob tags- oder nachtsüber. Von unserem Hotel aus war alles gut zu Fuss zu erreichen. Das Hard Rock Cafe (meine kleine Mekkah sozusagen) war gleich um die Ecke (da läuft immerhin auch gute Musik) und ich sage euch, die Promenade, welche der ganzen Küste entlang führt ist einfach ein Traum. Wir sind fast jeden Abend entlang spaziert und haben den Sonnenuntergang bewundert.


RESTAURANTS & BARS
Nicht nur in der Stadt, auch an der Promenade hat es haufenweise Restaurants und Bars, manchmal sogar mit live Musik. Wer gerne einen spanischen Abend geniessen möchte, kann sich ins Embrujo & Bodegon Tapas bar La Lola begeben, welches nicht nur typisch spanische Speisen anbietet, sondern auch eine Flamenco Show.

MEINE HIGHLIGTS
Wer in Teneriffa, insbesondere in Playa de las Americas Urlaub macht, sollte sich folgende Dinge auf keinen Fall entgehen lassen!
  • Spaziergang entlang Promenade und dabei den Sonnenuntergang geniessen
  • Baden im Hotelpool oder noch besser im Meer!
  •  Das Nachtleben Las Americas geniessen, lecker essen und live Musik geniessen.
  • Sport- und Wellnessangebote des Hotels geniessen. 
Für wen ist nun Playa de Las Americas ein Urlaubsziel, das gefällt? Wer Badeurlaub machen möchte, einen nicht überteuerten und sicheren Ort sucht um Urlaub zu machen, der ist hier genau richtig. Auch Naturfreunde kommen auf Teneriffa und deren Nachbarinseln allgemein nicht zu kurz, allerdings ist die Insel nicht besonders gross. Wer nach Teneriffa kommt, dem kann ich empfehlen ein gutes Hotel zu suchen (wie zum Beispiel unseres über das ich in den nächsten Tagen noch berichten werde), das zum Beispiele auch Sport und Wellnessangebote hat, denn wer auf die Insel kommt, sollte sich auf einen entspannenden Urlaub einstellen.







Mittelaltermärkte. Ich LIEBE Mittelaltermärkte. Warum? Ganz einfach! Hier trifft sich alles, aber wirklich alles. Es ist bunt und das ist geil! Von LARPern (sagt man das so?), Wochenendritter, Heiden oder einfach Schaulustige, hier sind der Fantasie, nun sagen wir mal, fast keine Grenzen gesetzt. Zugegeben geschichtlich gesehen hätte dieses Fest wohl keinen Sinn ergeben, aber darum geht es ja hier schliesslich auch nicht. Viel mehr get es doch darum zusammen zu finden, gemeinsam zu musizieren, zu essen und zu trinken und einfach Spass zu haben.

Nachdem ich die letzten Jahre in Lenzburg, Kaisterstuhl und Luzern an Mittelaltermärkten zu Gast war, wollte ich mir Bülach natürlich nicht entgehen lassen und so haben wir uns heute am späten Morgen auf den Weg zum Ragnarök Spektakel gemacht.







Ich muss ja zugeben, ich fühle mich auf solchen Mittelalterfesten immer Pudelwohl und bin froh, dass wir Heiden uns heute nicht mehr verstecken müssen und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Hier schaut einen niemand seltsam an, wenn man mit Pentakel oder Mjölnir um den Hals rumläuft. Im Gegenteil, ich finde bestimmt immer jemanden der noch verrückter rumläuft als ich, das ist irgendwie ganz angenehm. *g*


Auch Bands wie Proelium Mortem (hier im Foto zu sehen) oder die Swiss Epic Folk Band Caladmor haben die Gäste des Festes hevorragend unterhalten und zum Tanzen animiert.

Sogar ein kleines Schmuckstück habe ich auf dem Markt gefunden, ich hatte nämlich schon lange ein Pentakel gesucht, doch leider sind mit dir meisten einfach zu protzig. Dieses hier hat mich allerdings von Anfang an in seinen Bann gezogen und nun ja, was soll ich sagen, das musste natürlich mit nach Hause.

Ich bin gespannt an welches Mittelalterfest es mich nächstes Mal verschlagen wird. Bis dahin, gehabt euch wohl!
Hallo ihr Süssen,

So, heute geht es hier wieder mal ums Essen und zwar ums Thai Food and Culture Festival. Ihr wisst ja, wo Essen ist, bin ich bestimmt nicht weit, natürlich konnte ich mir diesen Leckerbissen deshalb nicht entgehen lassen. Letzten Samstag habe ich mich also nach Bülach begeben um für euch ein paar nette Fotos zu schiessen und euch vielleicht sogar einen Besuch nächstes Jahr schmackhaft zu machen? Was mich betrifft, wenn ich die Möglichkeit haben sollte, werde ich auf jeden Fall auch nächstes Jahr wieder dort sein.

 Das Thai Food Festival in Bülach hat dieses Jahr schon zum 8. Mal stattgefunden und gilt als das grösste Thaifest der Schweiz. Nebst traditionellen thailändischen Speisen und Getränken, gibt es auch Musik oder auch einfach mal die Möglichkeit zusammen zu sitzen und sich auszutauschen. Aber genug gefaselt, hier kommen die Bilder!



Hallo meine Naturliebhaber und Wanderfreaks!

Wenn man man sich den Urlaubsort Teneriffa vorstellt, dann denkt man ganz rasch an den anbietenden Süden, mit seiner warmen Sonne, seinem angenehmen Wind und nicht selten auch an die Touristenort Playa de Las Americas.

Nun ist es bei mir so, dass ich nicht einfach zwei Wochen Strandferien machen kann und wirklich nur am Strand sitzen möchte und ich weiss, viele von euch möchten, oder können das auch nicht. Irgendwann fängt es einfach an mich unter den Fingern zu jucken und ich muss etwas unternehmen. Was es auf Teneriffa alles zu entdecken gibt und dass es durchaus auch Orte gibt, die nicht nur den Badetouristen geeignet sind, werde ich euch im Artikel über Teneriffa nächste Woche noch berichten.

Heute nehme ich euch allerdings erst mal mit auf meine vierstündige Dschungelwanderung auf La Gomera, der Nachbarinsel Teneriffas. Eine Wanderung durch den Dschungel? Da freut sich die Heidenseele natürlich, denn wo anders wäre ich lieber als in der Natur und dann auch gleich noch in einem solch ursprünglichen Wald?

Los ging es um kurz vor acht Uhr morgens zum Fährhafen von wo aus wir unsere Reise nach La Gomera starten sollten. Am Vorabend noch rasch einen Rucksack gekauft, denn natürlich waren wir für diesen Urlaub nicht wirklich auf eine Wanderung dieser Art vorbereitet, woraufhin wir kurzfristig noch die nötige Ausrüstung auftreiben mussten, ging es mit so wenig wie möglich und so viel wie nötig auf ins Abenteuer.

Garajonay, der Nationalpark La Gomeras, der übrigens auch UNESCO Weltnaturerbe ist, nimmt rund zehn Prozent der Insel ein und beheimatet einen der wenigen übrig gebliebenen ursprünglichen Lorbeerwälder unserer Erde. Nicht nur die mit Moos behangenen Pflanzen, auch der dichte Nebel, der sich oft im Urwald finden lässt, macht diesen Ort zu einem mystischen Fleck Erde.

Unsere Wanderung dauerte knapp vier Stunden, wovon wir die meiste Zeit damit beschäftigt waren keine der gefühlt millionen Treppenstufen zu verfehlen. Ja, es ging fast pausenlos runter, nur wenige Abschnitte unserer Tour verliefen gerade, ihr könnt euch die Verfassung meiner Beine in den darauffolgenden Tagen also in etwa vorstellen.

Nach knapp drei Stunden Wanderung gab es dann Mittagessen um die letzten 40 Minuten durch einen engen, stockfinsteren Tunnel mit kniehohem Wasser zu durchqueren, einzig mit einer mehr oder minder optimalen, selbstgebastelten Laterne wohlgemerkt, die verhindert hat, dass wir auf allen Vieren hindurchkriechen mussten (Indiana Jones lässt wieder mal grüssen) . Der Wanderführer sagte mir noch, dass wir heute kein Wasser im Tunnel erwarten würden. Tja, shit happens. Gelohnt hat sich das Abenteuer aber allemal, nicht zuletzt wegen der Aussicht, die sich uns am Ende noch gezeigt hat.



Als Blues Bothers Fan und Blues Musik Liebhaberin stand Chicago lange Zeit auf meiner Bucket List. Als ich dann im Jahr 2012 in den USA lebte, sollte dieser Traum für mich in Erfüllung gehen und tatsächlich sollte ich nur zwei Jahre später schon zum zweiten Mal die Stadt des Blues besuchen.

Ihr Lieben, auch wenn dieser City Guide ungewohnt Blueslastig sein mag, ihr mögt es mir verzeihen, habe ich auch für Nicht-Bluesfans hoffentlich den einen oder anderen Reisetipp-Leckerbissen mit dabei. Chicago hat so vieles zu bieten, sie ist auf alle Fälle einen Besuch wert!

SEHENSWERTES
Beginnen wir, wie gewohnt, bei den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nebst der interessanten Architektur Chicagos gibt es so einiges, das du dir bei einem Besuch nicht entgehen lassen solltest.

Beginnen wir mit dem Strand. Strand? In Chicago? Ja, richtig gelesen! Du suchst einen Strand ohne Meer? Chicago it is! Die Stadt liegt nämlich am Lake Michigan, welcher tatsächlich so gross ist, dass man den Unterschied nicht merkt und das Gefühl bekommt, am Meer zu sein. Entlang des Navy Piers schlendern, oder sich den Sommer hindurch am Strand sonnen (Im Winter eher nicht so empfehlenswert...), all das ist in Chicago problemlos möglich.




Wer lieber hoch hinaus mag, dem kann ich einen Besuch auf dem Skydeck im Willis Tower empfehlen, oder wie wär's mit einem Abend im Chicago Theatre, welches ursprünglich unter dem Namen Balaban and Katz Chicago Theatre bekannt war. Doch vergiss dabei nicht den Millenium Park zu besuchen und ein Foto vor der berühmten Bean zu machen.

Bei meinem zweiten Besuch in Chicago, hatte ich die Gelegenheit den Lincoln Parc Zoo zu besuchen, an manchen Tagen haben die dort nämlich offene Tür, das heisst der Eintritt ist gratis! Wer die Gelegenheit hat und Zoos mag, sollte dort unbedingt vorbeischauen.

AKTIVITÄTEN
Ich entschuldige mich jetzt schon, denn wenn es um Aktivitäten in Chicago geht, dreht sich bei mir wirklich alles entweder um Musik oder aber um Film oder eben Theater. Vom Chicago Theatre habe ich euch ja bereits erzählt, aber was wäre die Stadt des Blues ohne eine waschechte Blues Bar?

Wer Blues Musik mag sollte es sich nicht nehmen lassen die N Halsted St zu besuchen, denn dort spielt der Blues. Unter anderem findest du da einen der bekanntesten und besten Blues Clubs der Stadt, nämlich das Kingston Mines. Mit nur $15 Eintritt (Studenten können sogar mit nur $10 rein)  hast du einen Blues Club mit zwei Bühnen, auf denen die Bands abwechselnd spielen und das bis um etwa vier Uhr morgens. Übrigens ist auch die Karte dort nicht zu verachten. Natürlich ist der Club kein Gourmet Restaurant, doch das Essen ist einfach und gut und die Stimmung einmalig.

In derselben Strasse befindet sich noch die B.L.U.E.S. Bar, die zwar bedeutend kleiner ist als das Kingston Mines, dafür aber auch besonders viel Charme hat und ganz nebenbei ein hervorragendes Stimmungsfoto abgibt.
Als riesiger Blues Brothers und Film Fan stand in Chicago für mich natürlich auch eine Blues Brothers Tour auf dem Plan, bei der man die original Drehorte besucht. Obwohl sich seit den 80er Jahren natürlich viel verändert hat, ist es doch ein echtes Erlebnis diese Drehorte mal live zu sehen. Nebst dem Richard J. Daley Center ("That's where they have the picasso"), dem "Chez Paul" und Ray's Music Exchange, besucht man dort auch die berühmte Maxwell Street.

Einzig schade war, dass die Maxwell Street, in der die Szene mit Aretha Franklin und John Lee Hooker gedreht wurden nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form existiert, aber die Zeit lässt sich nun mal nicht zurückdrehen, oder sagen wir, in Gedanken kann man das auf dieser Tour schon noch - zumindest etwas.

Wer das ganze mit einem leckeren Essen abrunden möchte, dem kann ich das House of Blues an der N Dearborn Street empfehlen. Es wurde 1996 von Dan Aykroyd (Elwood Blues) zu Ehren John Belushis (Joliet Jake Blues) gegründet und hält noch so einige Überraschungen für Blues Brothers Fans bereit.
 
ESSEN & TRINKEN
Wie gesagt ist das Kingston Mines, aber auch das House of Blues zu empfehlen (Der Island Turkey Burger ist der Hammer!). Wer gerne eine echte Chicago Style Pizza kosten möchte, sollte dafür das Portillos aufsuchen, welches mir damals von einem echten Chicagoer (heisst das so?) empfohlen wurde. Wer hingegen lieber mal etwas Anderes hätte, als amerikanisches Essen sollte unbedingt Noodles in the Pot versuchen. Ausserdem ist die Gaslight Bar & Grill sehr gemütlich und hat viele leckere Gerichte zu bieten.

EVENTS
Wer im Juni in der Stadt ist hat das grosse Glück am grössten kostenlosen Bluesfestival der Welt teilnehmen zu können, dem Chicago Blues Festival. Hier treffen sich Musikfans aus aller Welt um gemeinsam zu musizieren und zu feiern. Die Stimmung ist locker, die Leute kommunikativ und es ist auf alle Fälle ein einmaliges Erlebnis.


UNTERKUNFT & FORTBEWEGUNG
Wann immer ich in der Stadt bin, übernachte ich im Getaway Hostel. Es befindet sich nicht nur zwei Strassen vom Blues Club Hot Spot entfernt, sondern ist auch sehr gut gelegen, was Ausflüge in die Stadtmitte angeht. Das Getaway bietet Ausflüge an, so kann man mit einer Gruppe Menschen aus dem Hostel zum Beispiel am Montag Abend die Blues Bars der Gegend besuchen, oder aber andere Dinge gemeinsam unternehmen, was eine wirklich schöne Idee ist um neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die Stadt zu erkunden.

Die Zimmer gibt es als Doppelzimmer, aber auch Mehrbettzimmer (ich glaube bis zu sechs Betten) und entweder mit oder aber ohne Bad /WC en Suite.  Zum Frühstück gab es ein gutes Buffet und wer sonst etwas essen möchte, kann die Gemeinschaftsküche dafür nutzen.



Was die Fortbewegung betrifft, Chicago ist ganz leicht zu erkunden. Für  $2.50 ist man mit dem Bus von der Station Clark & Arlington (Gleich um die Ecke des Hostels) aus in etwa 15 Minuten in der Stadtmitte. Wir haben es jeweils ausgenutzt um uns etwas zu bewegen und sind dem Strand entlang in etwa 40 Gehminuten bis zum Stadtzentrum gegangen. Ein weiteres kleines Highlight Chicago ist der berühmte Elevated Train (auch den kannte ich aus The Blues Brohters), der einen rasch durch die Stadt bringt.

So ich hoffe ich konnte euch einige nützliche Tipps mitgeben und ganz besonders den Blues Fans unter euch eine Reise nach Chicago schmackhaft machen können, die Stadt des Blues ist für mich persönlich immer eine Reise wert.