Hallo meine Lieben,

Zu Ehren Bud Spencers, der leider vor ein paar Wochen verstorben ist, gab es letzte Woche bei uns einen Bohneneintopf mit Speck. Seine Filme sind Kult und werden bei uns Zuhause nach wie vor gerne geschaut. Na gut, ich gebe zu ich schaue sie vor allem auch wegen Terence Hill, dem Schönling kann ich einfach nicht widerstehen *g*.

Auf jeden Fall gehört zu den Filmen der beiden ganz einfach auch ein klassischer Cowboy-Bohneneintopf à la Bud Spencer und Terence Hill. Im Netzt findet man dazu ja so einiges, bei uns gab es diesmal allerdings ein einfaches Grundrezept, das einfach perfekt zum Westernfilmabend mit den Beiden passt. Na ja, so Nerdkram, wie passendes Essen zum Film, gehört eben manchmal auch zum Filmfandasein..*g*

Rezept Für 2 Personen

ZUTATEN
  • 160g Weisse Bohnen (zum Beispiel M- Classic)
  • ca 60g Speckwürfel
  • 1 halbe Zwiebel
  • 500g Tomatensauce (ungewürzt)
  • 1 Karrotte
  • 20g Knollensellerie (nach belieben auch mehr)
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 2 Lorbeerblätter

ZUBEREITUNG
Die Bohnen 24h im Wasser einlegen und bei bedarf etwas vorkochen. Es gibt allerdings auch schon die vorgekochten Bohnen zu kaufen, wer also da Zeit sparen möchte, kann dies gerne tun.

Dann mit etwas Öl die Zwibel, geraffelte Karrotte und Knollensellerie zusammen mit dem Speck anbraten. Danach die Bohnen zusammen mit der Tomatensauce und den Lorbeerblättern in den Topf geben, alles gut würzen und mit etwas Wasser köcheln lassen bis alles cremig wird.

Mit den vorgekochten Bohnen ist das Rezept innerhalb einer Viertelstunde zubereitet. Wer die Bohnen erst noch aufkochen muss, sollte da aber schon genügend Zeit mit einplanen, da es eine gute Stunde dauert bis die Bohnen wirklich weich sind.

Somit steht dem nächsten Bud Spencer & Terence Hill Abend nichts mehr im Weg! Guten Appetit!

Hallo meine Lieben,

Im Juli 2011 ging es für meine Familie und mich für einen Monat ins zweitgrösste Land der Welt - Kanada. Da ich euch hier auf Ard de vivre noch nicht gross über unseren Roadtrip durch den Westen Kanadas berichtet habe, dachte ich mir es wäre nun endlich an der Zeit dies zu ändern. Die ersten beiden Wochen unseres Aufenthaltes haben wir im Westen des Landes verbracht, um dann die letzten beiden Wochen an der im Osten zu verbringen.

Heute möchte ich euch aber erst einmal mitnehmen auf meine Reise durch die Wildnis Kanadas und zwar durch die Provinzen British Columbia und Alberta. Ich hatte damals ein Tagebuch geführt und mir die Täglichen Erlebnisse notiert, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

DER FLUG
Von Zürich aus sind wir acht Stunden gen Westen gereist, um nach einem kurzen Zwischenhalt am Flughafen von Toronto, noch die letzten vier Stunden bis nach Vancouver in Angriff zu nehmen. Ich war zuvor noch nie so lange geflogen und auch wenn ich, den Götten sei Dank, keine Flugangst habe, war ich wirklich froh, als wir endlich den westlichen Teil Kanadas erreicht hatten. Gerade der Zwischenhalt in Toronto (Mit Gepäckabnahme und der erneuten Übergabe!) hat mich wirklich geschafft. Von da an schwor ich mir, wann immer möglich einen Direktflug zu buchen, was ich ab diesem Zeitpunkt übrigens auch tatsächlich immer getan habe.

ANKUNFT IN VANCOUVER
Vancouver, wo wir die ersten Tage unserer Reise verbracht haben, liegt in der Provinz British Columbia,. Zwar gilt als regnerische, aber, dank ihrer Lage, auch als eine der wärmeren Städte Kanadas. Ich muss allerdings zugeben, dass sie ihrem Ruf während unseres Aufenthalts nur bedingt gerecht wurde. Nur am letzten Tag vor unserer Abreise hat es wirklich in Strömen geregnet, ansonsten hatten wir herrliches und angenehm warmes Wetter.

DIE REISE BEGINNT
Von Vancouver aus sollte es dann mit dem Bus durch die Wildnis Kanadas weitergehen. Schon früh morgens machten  auf den Weg gen Osten durch Nicola Valley in British Columbia. Unser erster Stopp an diesem Tag hiess Merritt, wo es auf einmal von gemütlichen 25°C auf 35°C ging! Ah ja, was ein Tal halt so an sich hat…Übernachtet haben wir in Vernon im Okanagan Tal.

Am Mittwoch erreichten die kanadischen Rockies und mit einem kurzen Stopp am Lake Louise, haben wir auch genügend Zeit die wunderbare Landschaft zu geniessen. Das nächst grössere Städtchen war Banff, im Banff National ParkDer Bow River, an dem der Film River of No Return mit Marilyn Monroe gedreht wurde (Da kommt der Filmgeek in mir wieder durch), ist ein schöner Ort, den man zu Fuss in etwa 20 Minuten von Banff erreicht.


Im Parc of Giant Cedars in Revelstoke haben wir einen netten Tag verbracht. Wir waren alle überrascht als wir gesehen haben, wie gross die Bäume hier waren! Einfach unglaublich. Den Nachtisch gab es dann am Emerald Lake, mein persönlicher Favorit unter den Seen hier in der Gegend. Danach haben wir dann erfahren, was es heisst in einem so grossen Land wie Kanada zu sein, denn es ging zum Athabaska Glacier, auf dem wir ganz schnell von unserer Sommerkleidung auf Winterkleidung umsteigen mussten. Ja es war eine gute Erfahrung, aber kalt! ;)
 
Die nächste Nacht verbrachten wir in Jasper, einem kleinen Städtchen im Westen der Provinz Alberta. Spirit Island hiess unser Plan am nächsten Tag und der Nebel verlieht der Bootsfahrt auf dem Maligne Lake einen mystischen Touch.
Unsere Reise ging weiter in den Norden, nach Fort St. James, wo wir mehr über die ersten Handelsleute dort erfahren durften, nicht zu vergessen die First Nations in Hazelton, die uns einen freundlichen Empfang bereitet haben. Allerdings, und das fand ich etwas schade, merkte man durchaus, dass das ganze hier für die Touris abgefahren wurde. Interessant war es trotzdem.
Der letzte Halt im Norden hiess für uns Prince Rupert - eine kleine Küstenstadt am Pazifischen Ozean. Prince Rupert ist zwar nicht sehr gross, jedoch schön anzuschauen und genau richtig um zu entspannen. Ganz nebenbei ist die Stadt nur wenige Meilen von Alaska entfernt und zudem auch die kanadische Stadt mit dem grössten Native Anteil.
Danach sollte unsere Reise wieder gen Süden gehen. Früh morgens ging es für uns auf die Northern Explorer, eine Fähre, die der Inside Passage entlang fährt – unser nächstes Ziel war Vancouver Island. Die erste Nacht sollten wir in Port Hardy verbringen, bevor es dann zu unserem eigentlichen Ziel, Victoria, im Süden der Insel weitergehen sollte. Victoria ist eine wirklich schöne Stadt, die mit ihren rund 80 tausend Einwohnern sehr übersichtlich und relativ ruhig ist.

Wir hatten nicht nur das Glück dort die Burtchart Gardens zu besuchen, sondern auch an einem Whale Watching teilnehmen zu können. Zuviel möchte ich hier jedoch noch nicht schreiben, denn den Artikel zu Victoria findet ihr an dieser Stelle.

EINE GANZ UND GAR SPIRITUELLE ERFAHRUNG
Während dieser zwei Wochen bin ich voll und ganz in dieses wunderbare Land eingetaucht. Noch nie zuvor in meinem Leben war ich von so weiter Natur umgeben, wo wirklich Kilometerweit nichts ist ausser Wälder, Berge, Seen und Wildnis. Ich kann gut verstehen weshalb die hiesigen Natureinwohner ihren Fleck Erde so sehr lieben und zu beschützen versuchen und ich kann jetzt auch verstehen, weshalb ihnen die Orcas heilig sind ...

Hallo meine Lieben,

Endlich ist der Sommer da und zu diesem Anlass habe ich für euch wieder einmal ein Sommeroutfit vorbereitet. Ich hoffe ja schwer, dass der Sommer nun auch endlich bleibt, denn während der letzten Wochen war in Sachen Wetter ein ziemliches auf und ab. Gut, zugegeben, ich finde immer einen Grund ein Kleid anzuziehen - ja, auch im Winter! Dennoch ist es natürlich ein ganz anderes Gefühl einen Sommerrock zu tragen, Abends bis spät draussen zu sitzen, plaudern und die warmen Temperaturen zu geniessen.
 

Da ich ein absoluter Blumenfan  bin, wie  manche von euch vielleicht dank Instagram schon bemerkt haben, gibt es diesmal ein Blumenkleid. Jacke und Kleid habe ich letzte Woche im Ausverkauf ergattert, na ja bei solchen Motiven kann ich einfach nicht widerstehen. Alles was irgendwie mit Vintage zu tun hat, scheint mich irgendwie magisch anzuziehen - also, schuldig im Sinne der Anklage.

So, jetzt aber fertig gequasselt, denn heute gibt es noch so einiges zu tun. Euch allen wünsche ich eine schöne Restwoche und einen sonnigen Start ins Wochenende.



Kleid & Jacke  (Zebra),  Schuhe (Dosenbach)


Wer viel reist, sollte auch genügend essen und da wir hier auf dem Blog viel reisen, habe ich heute für euch wieder mal ein Rezept. Diesmal gibt es ein Gericht, dass ich aus Jamie Olivers Repertoire habe, allerdings in einer leicht abgewandelten Variation.

In Jamies 15 Minuten Küche sah das ganze dann in etwa so aus, für uns zweit hat dann ein kleineres Sandwich aber völlig ausgereicht. Wir haben dafür ein Mini Baguette genommen und es in der Hälfte durchgeschnitten. Wer gerne noch etwas mehr essen möchte, aber nicht mehr Brot essen möchte, kann zum Beispiel etwas mehr vom Salat machen und den Rest, der nicht ins Sandwich kommt, ganz einfach noch als Beilage essen. Hier deshalb die angepasst Variante für zwei Personen.


ZUTATEN
  • 1 Hähnchenbrust
  • Mini Baguette
  • 3 Radieschen
  • 1 Kleiner Kopfsalat
  • 2 Streifen geräucherter Pancetta
Für die Guacamole:
  • 1 Kleine Avocado
  • 1 Rote Chilli
  • 1 Bund Petersilie (eigentlich Koriander, doch den mag ich nicht)
  • 2 Cherry Tomaten
  • 1 Limette
ZUBEREITUNG
Die Zubereitung dauert nicht sehr lange, in nur 15 Minuten ist das Mexican Sandwich servierbereit. Dazu erst den Salat kurz waschen und schneiden, anschliessend die Radieschen in Scheiben, sowie das Baguette in zwei Hälften schneiden. Danach werden Pancetta und die mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano marinierte Hähnchenbrust in der Pfanne angebraten. Sobald das erledigt ist, fehlt nur noch die Guacamole.

Dazu ganz einfach die Avocado, Chilli, Petersilie, Tomaten und etwas Limettensaft miteinander vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann pürieren. das ganze auf dem Baguette verteilen und schon kann es serviert werden.

Ich finde das Rezept passt einfach wunderbar in die aktuelle Sommerzeit, man kann das Gericht, wie zuvor ja schon kurz angesprochen, ganz einfach mit etwas Salat ergänzen, oder aber als Häppchen in kleine Sandwichscheiben geschnitten als Apéro.

Hallo meine Lieben,

Seit bald zwei Wochen schon bin ich zurück aus Kuala Lumpur und habe euch einiges darüber zu berichten. Da ich arbeitstechnisch in KL war, wie die  Stadt von Einheimischen genannt wird, hatte ich nicht ganz so viel Zeit wie gewohnt um die Gegend zu erkunden. Dennoch habe ich in den eineinhalb Tagen, die mir zur Besichtigung blieben, so viel gemacht wie möglich war. Hier habe ich für euch meine 5 Must-sees der Stadt zusammengetragen.

SHOPPING
Nicht gerade das Thema, welches bei mir normalerweise zuoberst steht. Ich bin kein Shopping-Freak, sondern eher der Kulturfreak. Wenn man in KL allerdings jemanden fragt, was man hier machen, beziehungsweise was man anschauen kann ist die erste Antwort immer Shopping. Tatsächlich hat die Stadt haufenweise riesige Shopping Malls zu bieten, was darauf zurückzuführen ist, dass die schwüle Temperatur draussen die meiste Zeit kaum auszuhalten ist und die Menschen sich deshalb gerne in die klimatisierten Malls begeben. Doch Vorsicht! Ein leichtes Halstuch oder eine dünne Jacke sind dennoch ein MUSS, damit man sich in den runtergekühlten Räumen nicht erkältet.

PETRONAS TWIN TOWERS
Das Wahrzeichen Kuala Lumpurs sind die Petronas Twin Towers, die mit einer Höhe von 452 Metern über die Stadt thronen. In meinem Leben war ich bisher erst einmal in einem noch höheren Gebäude, nämlich dem CN Tower in Toronto, mit seinen 552 Metern. Den Willis Tower in Chicago hingegen, habe ich bei meinen zwei bisherigen Besuchen bewusst ausgelassen, denn eigentlich bin ich nicht besonders Höhentauglich. Ein Erlebnis von da oben runterzuschauen ist es aber allemal, ganz besonders am Abend.

BUKIT BINTANG
Wer in Kuala Lumpur das Nachtleben geniessen möchte, sollte sich nach Bukit Bintang begeben. Hier finden nicht nur Touristen zusammen sondern auch die Lokalen. In der Jalan Alor Strasse zum Beispiel befindet sich das Restoran Meng Kee Grill Fish, welches auf den ersten Blick keine besonders gute Miene macht, das Essen allerdings ist sehr gut und auf alle Fälle lokal! Wer es lieber etwas "europäischer" haben möchte, sollte sich hingegen eher auf der Changkat Bukit Bintang Strasse umschauen.

PETALING STREET - CHINATOWN
Am zweitletzten Tag vor unserer Rückreise wurden wir von unseren Kollegen auf Kuala Lumpur in ein echtes indisches Restaurant mitgenommen, das Betel Leaf. Das Essen wurde traditionell auf einem Bananenblatt serviert und zwar nicht direkt auf dem Teller, sondern ich kleinen Schalen aus denen jeder soviel schöpfen konnte, wie er mochte. Ausserdem hatte ich da das absolut beste Mango-Lassi meines Lebens!

Danach ging es für uns durch die Petaling Street. das Chinatown Kuala Lumpurs. Da ich das Konzept Chinatown schon aus dem USA und Kanada kannte, war das an und für sich nichts Neues. Chinatown bietet die Möglichkeit in Ramsch zu kramen, einen möglichst guten Preis auszuhandeln und einfach das ganz besondere chinesisch angehauchte Flair zu geniessen. Gleich um die Ecke gelangt man zum Central Market, in dem  sich Shops, Restaurants, sowie vielerlei andere Dinge befinden.


TEMPELBESICHTIGUNG
Natürlich hat die Stadt auch einige Tempel zu bieten. Neben der berühmten Moschee, gibt es hier auch einige Chinesische, sowie Hinduistische Tempel. Wer desweitren bereit ist aus der Stadt rauszufahen kann auch die Batu Caves besuchen, über die ich im vorangehenden Artikel schon berichtet hatte (Zum Blogpost über die Batu Caves)


Das warn sie, meine fünf Dinge, die man bei einem Besuch in Kuala Lumpur erlebt haben sollte. Wart ihr schon mal in KL? Was sollte man eurer Meinung nach nicht verpassen?