"To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment." - Ralph Waldo Emerson

Neugierig wie ich eben bin, befasse ich mich schon seit langem mit der Welt des Okkulten (lat. occultus = verborgen, verdeckt, geheim). Ich mochte es schon immer und irgendwie gehört es einfach zu mir dazu dieses scheinbar Skurrile zu erforschen und mich dabei bewusst ein wenig in dieser Welt zu verlieren.

Für viele scheint der Begriff des Okkulten etwas Dunkles anzuhaften, selbst für solche, die sich sonst rein gar nicht damit befassen. Aber bei diesem Wort ist wohl bei fast allen Kopfkino angesagt und wenn wir ehrlich sind ist das nicht mal so falsch. Allerdings und das ist wirklich schade, verwechseln  manche Menschen den Begriff "dunkel" gerne mal mit "böse". Ich persönlich würde das Okkulte durchaus als düster und zum Teil auch etwas furchteinflössend beschreiben, schliesslich fürchten wir uns gerne vor dem Unbekannten und Dunlen, aber böse? Nein, das bestimmt nicht. Schliesslich will es uns nicht schaden, sondern uns lediglich zeigen, dass es mehr gibt, als unsere moderne Wissenschaft zu wissen glaubt.

Viel mehr verkörpert es für mich etwas Erdiges, Erdverbundenes und somit etwas, das die Kraft des Lebens selbst ausmacht und schlussendlich entsteht alles Leben einst aus dem dunklen Schoss der Erdenmutter.

Genauso spannend finde ich es zu beobachten was es mit uns macht, welcher Aberglaube ihm anhaftet und wie wir damit umgehen. Was von alledem sich als totaler Humbug herausstellt und wo es vielleicht auch mal ein Fünkchen Wahrheit behält. Das Okkulte ist im Grunde genommen nichts Anderes als die Suche nach unseren ureigenen Inneren Seelenzuständen, die Auseinandersetzung mit dem Kreislauf des Lebens und mit dem Verständnis wo da in den Weiten unserer Welten der Platz des Menschen ist.

Lange genug hat es gedauert, bis ich mir selbst eingestehen konnte, dass diese Seite zu mir gehört. Es hat auch lange gedauert zu verstehen, dass sich die Welt des Rationalen und die Welt des Irrationalen keineswegs ausschliessen sondern, im Gegenteil, sich gegenseitig sehr gut ergänzen.

Ich fühle mich in Okkult Buchläden, beim Entdecken der Mysterien unserer Natur oder beim Kennenlernen neuer Kulturen ganz einfach hundertmal wohler als ich es zum Beispiel auf einer Missenwahl voller aufgeplusterter Mädchen täte, die verzweifelt versuchen ein bisschen Anerkennung zu erhalten. Ab und an erschrecken sich die Leute, wenn sie mich etwas besser kennenlernen, weil man mir diese Seite praktisch gar nicht ansieht. Doch so ist es nun mal, so bin ich und es gehört ganz natürlich zu mir - das macht mich zu dem, was ich bin.

Zu Ard de vivre gehört eben ganz einfach auch die Kunst sich selbst zu sein, sich selbst sein zu dürfen und sich damit nicht verstecken zu müssen, auch wenn das heisst, dass es hier eben auch um andere Themen geht, als Mode & Beauty. Auf Ard de vivre steht die Freiheit das scheinbar unvereinbare miteinander zu verbinden und das ist gut so.

Hallo ihr Lieben,

Im Normalfall beginne ich nicht mit dem Ende einer Reise, dieses Mal werde ich jedoch eine Ausnahme machen und erst mal vom letzten Tag vor meiner Rückreise aus Kuala Lumpur berichten.

Am Samstagmorgen vor meiner Abreise habe ich mich auf den Weg zu den 30 Minuten entfernten Batu Caves nördlich der Stadt gemacht, was übrigens kein so einfaches Unterfangen war. Nicht etwa, dass es schwierig war drothin zu gelangen, ich habe einfach ein Taxi genommen, aber um herauszufinden was man hier in Kuala Lumpur während doch meiner sehr begrenzten Freizeit machen kann, musste ich doch ziemlich hartnäckig bleiben. Jeder den ich gefragt hatte was man denn hier in KL so alles unternehmen kann gab mir die Antwort: Shopping oder Petronas Towers. Mehr schien es nicht zu geben, aber das wollte ich natürlich keinem abkaufen und ich sollte recht behalten. Als ich von den Batu Caves erfuhr wusste ich: Da will ich hin!

 Die Batu Caves sind Klaksteinhöhlen, in denen ich mehrere Hindu-Tempel befinden. Sie liegen nördlich der Stadt und sind mit dem Auto in nur etwa 30 Minuten zu erreichen. Hier wo sich Natur, Religion und Moderne vereinen entsteht ein eindrückliches Bild, das ich so in dieser Form zuvor noch nicht gesehen hatte. Die vielfältigen und zugegebenermassen ziemlich kitschigen Farben sind fürs ungeübte Auge doch erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. 

MURUGAN
Vor dem Eingang der Höhlen thront Murugan, auch bekannt als Skanda, der hinduistische Gott des Mutes, des Einsatzes für das Gute und Grossartige und Herrscher der Devas. Murugan, wie er vor allem von den tamilischen Hindus genannt wird, wo er auch am meisten verehrt wird, wird allerdings auch von buddhistischen Singhalesen in der Form des „Kataragama Deviyo“ als eine von vier Schutzgottheiten der Insel verehrt. In Nordindien hingegen spielt Murugan kaum eine Rolle. Als mein Tax hielt wusste ich gleich, dass wir hier richtig waren, denn die Statue ist tatsächlich sehr imposant und hätte in meinem Wohnzimmer definitiv keinen Platz.


DIE BATU HÖHLEN 
Als ich die Höhle betrat und somit die Tempelanlage, war ich auf den ersten Blick etwas enttäuscht. Die Tempel waren allesamt mit Glühbirnen ausgestattet, was erstmal nicht besonders "heilig" auf mich wirkte. Erst mit der Zeit und auch jetzt während der Rückbesinnung wird mir klar, dass dieses äussere Bild, welches sich mir darbot rein gar nichts mit den inneren, spirituellen Vorgängen zu tun hat.


Es waren die Affen - die Wächter der Tempel, die Barfusslaufenden Hindus, die sich auf ihre Weise mit der Erde verbanden und es war die ungeheuerliche Kraft der Natur, welche sich uns in diesen Höhlen darbot, in der sich uns das wahrhaft göttliche zeigte. Tja so ist das mit uns Menschen, wir sind oftmals Blind, auch wenn wir sehen. Und im ersten Moment war ich blind, vergass nicht nur mit den Augen zu sehen. Es dauerte ein paar Minuten, bis mir das bewusst wurde. Doch nun möchte ich euch nicht noch länger mit geschlichtlichen und spirituellen Dingen vollquasseln und lasse stattdessen lieber ein paar Bilder sprechen. Euch allen ein schönes Wochenende!


Hallo meine Lieben,

Dieses Jahr war ich schon ziemlich viel unterwegs. Ich habe einen Städtetrip nach London unternommen, war eine liebe Bekannte in Konstanz besuchen, konnte für eine Woche in Kuala Lumpur arbeiten und werde im August meinen Urlaub auf den Kanaren verbringen.

Ich kann euch gar nicht sagen wie froh ich bin, wenn ich im August dann endlich für zwei Wochen etwas die Seele baumeln lassen kann, denn auch wenn ich es liebe neue Dinge zu entdecken, es ist eben auch anstrengend und in meinem Fall als Bloggerin auch immer mit Arbeit verbunden. Aber ich will mich nicht beschweren, denn es macht eben auch sehr viel Spass. So viel Spass sogar, dass ich ständig damit beschäftigt bin mir übers nächste Reiseziel Gedanken zu machen.

Bei Jahnreisen habe ich zum Thema Reisen ein paar  interessante Angebote entdeckt. Da gibt es zum Beispiel sehr verlockende Last Minute Angebote, aber auch Familienangebote, die zwar in meinem Fall nicht besonders relevant sind - schön ist es trotzdem, wenn man auch als Reiseveranstalter ganz individuell auf den Kunden abgestimmt ist und ich weiss, dass es für Familien nicht immer ganz einfach ist das passende Angebot zu finden.

Für mich persönlich waren ganz besonders die Geheimtipps relevant, denn was will man als Reisender mehr als einen Urlaubsort, der nicht schon von tausenden von Touristen überfüllt ist? Nicht, dass ich etwas gegen die gängigen Touristenorte hätte, doch ab und an ist es eben doch ganz schön mal fernab allen Trubels seinen Urlaub zu verbringen.

Bevor man sich für eine Reise entscheidet muss man sich natürlich erst mal darüber im klaren sein, was man sich davon verspricht. Möchte ich eine Kulturreise, eine Reise in die unberührte Natur, vielleicht lieber in die Grossstadt, oder einen Strandurlaub? Wenn es ums Thema Natur geht, dann entscheide ich mich meistens für eher nördlich gelegene Gebiete. Warum? Weil ich die Hitze nicht so gut vertrage und wenn ich irgendwo in tropischem Gebiet die Natur erkunden will, macht mein Körper ganz einfach nie sehr lange mit. Wohin ich euch empfehlen kann zu fahren, wenn man nicht zu viel Trubel möchte? Hier sind meine drei Favoriten.

MYSTISCHES SCHOTTLAND
Gerade der Norden Grossbrittanniens ist meiner Meinung nach immer eine Reise wert. Städte wie Edinburgh oder Glasgow haben kulturell sehr viel zu bieten, doch wer der Stadt entfliehen möchte ist in nullkommanichts in der Natur. Am besten man besorgt sich einen Mietwagen und macht sich auf den Weg um das Land auf eigene Faust zu erkunden, oder aber man ist bereit es zu Fuss zu durchwandern. Je nördlicher wir fahren, desto unberührter wird die Natur. Prächtige Täler und Hügel, atemberaubende Lochs und unzählige alte Schlösser lassen einen in die ursprüngliche Welt der schottischen Highlands tauchen.

WILDES KANADA
Kanada ist zwar ein beliebtes Urlaubsziel, das Land jedoch ist so gross, dass man keine Menschenmassen zu erwarten hat, sobald man die Grossstädte im Süden des Landes verlässt. Was einen hier erwartet? Kilometerweite unberührte Natur. Wälder, Seen, Berge und haufenweise wilde Tiere. Ja ein wenig aufpassen sollte man natürlich schon, doch keine Angst mit ein paar einfachen Grundregeln, die jedes kanadische Kind einem beibringen kann, ist das überhaupt kein Problem.

LAND DER BRETONEN
Die Bretagne erinnert von ihrer Landschaft her sehr an den Süden Englands, ist aber bei Touristen weit weniger bekannt und deshalb auch weniger überfüllt. Die Bretagne hat viel Natur zu bieten, sei es in Form von wunderbaren Stränden, Wanderwegen oder Wäldern. Im Brocéliande- Wald zum Beispiel, soll sich das Grab Merlins befinden, man kann hier also Natur und Kultur ganz einfach miteinander verbinden.

Was sind eure liebsten Urlaubsziele um die Natur zu geniessen?

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Hallo meine Lieben,

Zur Zeit der Veröffentlichung dieses Posts werde ich gerade in Malaysia sein, in Kuala Lumpur um genau zu sein und ich werde vermutlich  erleichtert sein, weil ich die Schulung der neuen Mitarbeiter gerade hinter mich gebracht habe. Nein, ich stehe wirklich nicht besonders gerne vor Leuten - aber hey was solls, es ist eine Erfahrung.

Hier soll es nun allerdings weder um meine Arbeit noch um Malaysia gehen, sondern um etwas ganz Anderes. Es is schon eine ganze Weile her seitdem ich die letzte Buchrezension vorgestellt habe. Heute nutze ich deshalb die Gelegenheit euch ein weiteres Kochbuch vorzustellen und zwar eines von Jamie Oliver.

Buchtitel:
Buchtyp:
Sachbuch, Rezeptbuch
Inhalt:
In Jamies Superfood macht sich Jamie Oliver auf die Suche nach gutem und ausgewogenem Essen. Dafür reist er um die Welt um zu lernen, wie nicht nur die eigene, sondern auch andere Kulturen sich gesund ernähren. 

Jamie sagt dazu: "Essen soll man geniessen, teilen und feiern, und eine gesunde, vielseitige Ernährung sollte farbenfroh sein, gut schmecken und spass machen. Die Themen sind wie folgt unterteilt: Frühstick, Mittagessen, Abendessen, Snacks&Getränke und Gut Leben
Mein Fazit:
Zugegeben ich war früher überhaupt kein Jamie Oliver Fan. Seine Gerichte waren mir oft zu fettig und zu schwer, manchmal auch irgendwie zu seltsam, doch der Mann hat sich mittlerweile ganz schön gemacht, was mich freut zu sehen. Seine Gerichte haben nicht nur Geschmack und sind schön anzusehen, es steckt auch ganz gesundheitlich gesehen schön was dahinter. 

Ausserdem ist das Buch wirklich schön gestaltet. Wer Jamie Oliver gerne mag und sich für eine natürliche und gesunde Ernährungsweise interessiert

Mein Fazit dazu lautet daher, Jamie Oliver ist mit diesem Buch für mich persönlich definitiv erwachsen geworden. Somit kann ich dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Jamies Superfood interessiert.

Kennt ihr die Bücher von Jamie Oliver, oder speziell dieses? Was haltet ihr davon?
Hallo meine Lieben,

Heute berichte ich euch von meinem Ausflug nach Konstanz, bei dem ich vor ein paar Wochen eine liebe Bekannte besucht habe. Das Wetter hätte besser nicht sein können, es war angenehm warm und sonnig und wir haben einen ganz bezaubernden Tag in der Stadt am Bodensee verbracht. Einige der für mich schönsten Orte der Stadt werde ich euch in diesem Artikel etwas näher bringen und wer weiss, vielleicht kann ich dem einen oder anderen unter euch dadurch einen Ausflug nach Konstanz schmackhaft machen.

KAFFEE IM PANO
Nach unserer Ankunft in Konstanz war erst einmal Tea- oder besser gesagt Cofeetime angesagt. Dafür eignete sich in unserem Fall eignete sich das Pano perfekt dafür. Es liegt in bester Lage direkt an der Marktstätte und ist ohne Zweifel eines der schicksten Cafés, die ich in meinem Leben gesehen habe. Wie ich dort erfahren habe, liegt das vermutlich an der erst kürzlich vollzogenen Renovierung, die ziemlich gelungen ist. Hier trifft Klassik auf Moderne und das gefällt mir ja bekanntlich besonders gut.

Allerdings muss ich zugeben, die heisse Schokolade war nicht die beste der Welt. Sie war aber ganz ok, nur hätte ich mir bei diesem Ambiente nicht nur einen Augen- sondern auch einen echten Gaumengenuss gewünscht. Nichtsdestotrotz ist das Pano ein echtes Erlebnis!

DAS MÜNSTER
Weiter ging es für uns in Richtung Münster. Der Aufstieg in dern Turm, der im gotischen Stil erbauten Basilica ist die Mühe auf jeden Fall wert. Auch für solche wie mich, die unter Höhenangst leiden. Die Aussicht von ganz oben ist einmalig und bietet einen wunderbaren Rundumblick.

DER MÜNSTERPLATZ
Gleich neben dem Münster befindet sich der Münsterplatz, der sich hervorragend für Märkte eignet und tatsächlich hatte ich besonders viel Glück, denn an diesem Wochenende fand dort gerade ein Bücherflohmarkt  statt. Ihr wisst, dass ich als Bücherwurm dann doch leicht aus dem Häuschen war. Gekauft habe ich mir dieses Mal zwar nichts, dennoch war es ein kleines persönliches Highlight für mich.

MITTAGESSEN IN DER PAN TAVERNE
Das Essen war einfach aber gut. Ich habe mir einen Gyros mit Suvlaki, Gemüse und Pommes Frites gegönnt, aber auch die Lamm- und Fischgerichte haben sehr lecker ausgesehen. Besonders schön fand ich, dass wir, dank des hervorragenden Wetters in der kleinen Gasse draussen sitzen konnten.


DAS SEEUFER
Eine Stadt am See ist natürlich immer besonders schön. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich als Kind mit meiner Familie in die Romandie fuhr, oder an an den Vierwaldstättersee, kam bei mir immer dieses ganz besondere Gefühl der Freiheit hoch. Nicht anders ist es in Konstanz. Die Seepromenade lädt ein um abzuschalten und zu entstpannen.

Kennt ihr Konstanz? Welches sind eure liebsten Orte der Stadt?
Ist euch während einer Reise schon mal so was richtig Blödes oder sogar Peinliches Passiert? Ja? Gut! Also nein, gut ist das natürlich nicht, aber dann bin ich wenigstens nicht die einzige. Ihr seid also in bester Gesellschaft.

Wenn ich mir so anschaue welche Abenteuer ich auf meinen Reisen schon erlebt habe, ungeplant, versteht sich, kommt da schon so manch peinliche Situation in Erinnerung. Aber wisst ihr was? Viele dieser Erfahrungen, möchten sie anfänglich noch so unangenehm und nervig gewesen sein, sind mittlerweile zu meinen besten Reisegeschichten geworden. Falls ihr also jemanden braucht, der euch sagt wie ihr eure Reise zu einem einzigartigen und bestimmt unvegesslichen Abenteuer macht, bin ich der richtige Ansprechpartner für euch.

Somit kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Beitrags, denn so unangenehm diese Pannen auch sein mögen, im Nachhinein betrachtet sind es oftmals kleine Erinnerungsschmuckstücke.

LASS DAS AUTO ZUHAUSE
Ich besitze kein Auto und fahre auch nicht, was viele nicht nachvollziehen können. Für sie wäre ein Leben ohne Auto nicht denkbar. Ich hingegen muss zugeben, dass ich es ganz gerne mag. Die paar wenigen Situationen in denen ich froh um ein Auto gewesen wäre sind so gering, dass sie kaum der Rede wert sind. Stattdessen hatte ich zum Beispiel während meiner Zeit in San Francisco oder Los Angeles ein paar unglaublich witzige Erlebnisse mit verschiedensten Menschen machen dürfen. All das hätte ich nicht erlebt, wenn ich mit dem Auto gefahren wäre. Deshalb, wechsle dich ab und wage auch mal eine Reise ohne Auto, oder vielleicht auch mal ganz ohne fahrbaren Untersatz.

VERGISS DIE ZEIT
Du planst deinen Urlaub von A-Z durch? Ja, das kenne ich und bestimmt ist die ein oder andere Planung sicher nicht fehl am Platz, doch manchmal merkt man mit schrecken, dass man total die Zeit vergessen hat, oder etwas vertauscht hat. Erst mal möchte ich dazu sagen: GUT! Denn im Urlaub geht es doch genau darum auch mal die Zeit zu vergessen. Du hattest einen wichtigen Termin? Nun ja, das ist ärgerlich, doch was hast du stattdessen erlebt? Bist du wie bei Kevin allein Zuhaus durch den ganzen Flughafen gerannt um deinen Flieder zu erwischen? Na ja, wenn man sich das mit der dazupassenden Musik vorstellt, ist das doch zugegebenermassen schon ganz schön witzig?

SEI OFFEN FÜR ÜBERRASCHUNGEN
Ich bin manchmal ein ganz schöner Angsthase, doch wenn ich durch das Reise eines gelernt habe, dann dass man sich vor ungeplanten Begebenheiten nicht verschliessen sollte. Wenn man offen ist für überraschende und unvorhergesehene Momente, können ein paar ganz gute Erinnerungen entstehen. Und wer weiss, meistens stellen sich solche Überraschungen im Nachhinein als echter Glücksfall ein. Ich kann mich gut erinnern, als ich vor etwa drei Jahren am Zürcher Filmfestival zu Gast war. Ich war da um einen meiner Helden aus der Kindheit mal hautnah zu erleben - Harrison Ford. Als uns dann allerdings gesagt wurde, dass er vermutlich gar nicht, oder nur sehr kurz über den roten Teppich schreiten würde, war ich logischerweise ziemlich enttäuscht. Statt wieder nachhause zu gehen blieb ich jedoch noch eine Weile da stehen und siehe da, etwas noch viel besseres ist mir passiert. Jemand anderes konnte nicht an der Awardverleihung teilnehmen und so durfte ich sogar rein und Harrison Ford live auf der Bühne sehen.

NIMM ES MIT HUMOR
Wenn wir reisen gehen wir raus aus unserer Komfortzone, was die ein oder andere Urlaubspanne mit sich ziehen kann. Doch darüber sollte man sich gar nicht zu viele Gedanken machen, sondern ganz einfach darüber lachen. Nimm es mit Humor - ich weiss man kann nicht immer über alles gleich lachen, das ist völlig in Ordnung. Wer jedoch auch eine peinliche Situation mit Humor nehmen kann, nimmt ihr damit bis zu einem gewissen Grad ihre Macht über uns.
Wenn wir darüber nachdenken, sind manche Situationen in unserem Leben ohnehin so unglaublich und bescheuert, dass wir gar nicht anders können als darüber zu lachen und genau so soll es auch sein.

In San Francisco zum Beispiel, wollte ich unbedingt die Kirche aus dem Film Sister Act besuchen. Damals war ich noch relativ neu in der Stadt, kannte mich also noch nicht sehr gut aus, erst recht nicht in diesem Viertel. Es war ein verregneter Tag, ich nahm die MUNI (eine Art Tram) und stieg an dem Punkt aus, der mir meinem Ziel am nächsten schien. Von da aus hiess es den Rest zu Fuss zurückzulegen. Wie gesagt, es war nass und auch ziemlich kühl an diesem Tag, nach 40 Minuten, wir hätten das ganze Vorhaben schon fast wieder auf Eis gelegt, haben wir endlich unser Ziel erreicht und was sahen wir da? Eine der Muni-Bahnen, die direkt vor der Kirche durchfährt. Also, nehmt das Leben nicht allzu ernst, wir kommen am Ende schliesslich ohnehin nicht lebend raus...

HALTE DEINE ERINNERUNGEN FEST
Und zu guter letzt: Da ich ja bekanntlich ein absoluter Foto- und Retrofreak bin, habe ich mir sogar überlegt, die witzigsten Reisebegebenheiten irgendwie festzuhalten: Vielleicht in einem Fotobuch? Bei Colorfotoservice kann man sich ja ganz einfach, wunderschöne Fotobücher zusammenstellen und nach Hause schicken lassen. Besonders schön finde ich allerdings auch die Idee einer Fotoleinwand, bei der ich zum Beispiel eine Collage mit den besten Erlebnissen zusammenstellen könnte. Oder aber eine der witzigsten Erinnerungen als Geschenk für meinen Reisepartner - das ist auf alle Fälle ein originelles und in diesem Fall auch bestimmt ein humorvolles Geschenk. Das wäre doch was Witziges und Schönes als Erinnerung?

Kennt ihr solche Erlebnisse auch? Wie handhabt ihr das und was sind eure Tipps um Reisepannen zu einem der schönsten Erlebnisse zu machen?


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Reisepannen? Kein Problem!

by on Juni 08, 2016
Ist euch während einer Reise schon mal so was richtig Blödes oder sogar Peinliches Passiert? Ja? Gut! Also nein, gut ist das natürlich nicht...
Die Alternativmedizin begleitet mich schon mein Leben lang und war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Nicht nur wenn es darum ging Krankheiten zu heilen, sondern auch wenn es hiess gewissen Krankheiten vorzubeugen. Dabei bin ich besonders fasziniert von der Volksmedizin (auch Volksheilkunde), wie verschiedene Kulturen mit dem ihnen überlieferten Wissen um Krankheiten und deren Heilmethoden umgehen. 

EUROPÄISCHE VOLKMEDIZIN
Wenn ich hier von Volksmedizin oder Volksheilkunde spreche, dann meine ich in erster Linie die TEM/ TAM (Traditionelle Europäische Medizin, Traditionelle Abendländische Medizin), also die Medizin, welche im europäischen Kulturraum entstanden ist, wozu so einiges an älteren sowie auch neueren Praktiken gehört. Eine der bekanntesten volksheilkundlichen Praktiken ist die Phytotherapie, also die Heilung mit der Hilfe von Pflanzen. Doch auch die Lehren des Paracelsus, Pfarrer Kneipps oder der Hildegard von Bingen sind bis heute fester Bestandteil der Alternativmedizin Europas, nicht zu vergessen die Bach-Blütentherapie und Homöopathie.

VOLKSMEDIZIN: MEHR ALS SYMPTOMBEKÄMPFUNG 
Der grösste Unterschied zwischen der noch relativ jungen Schulmedizin und der Volksmedizin ist die Betrachtungs- und Herangehensweise. Während die Schulmedizin sich hauptsächlich auf Symptombekämpfung konzentriert, betrachtet die Volksheilkunde den Menschen als ganzheitliches Wesen, das mehr ist als reine Materie. Die Volksheilkunde integriert deshalb auchspirituelle und magische Praktiken, denn, man wusste früher schon, wenn der Körper krank war, so war es auch der Geist. Aus diesem Grund musste Heilung auch auf allen Ebenen stattfinden.

Spirituelle und magische Heilung hiess zum Beispiel der Krankheit ein Gesicht zu geben. Oftmals wurde diese Gestalt der Krankheit mit Hilfe von Träumen oder Trancezuständen in Form eines wurmartigen Wesens erkannt, deshalb existiert in unserem Wortschatz übrigens noch heute die Bezeichnung "etwas wurmt mich" oder "da ist der Wurm drin", wenn wir eine Situation beschreiben wollen, die nicht so ist, wie sie sein sollte.

Wenn man also jemanden von einer Krankheit heilen wollte, so war nicht nur wichtig welche Symptome die Person hatte, sondern auch die Antwort auf die Frage wo die Krankheit wurzelt, was sie ausgelöst hat. Auch die damit verbundene Behandlung stützde sich auf diese Erkenntis ab, so gilt bei der Phytotherapie nicht nur der Wirkstoff der jeweiligen Pflanze, sondern auch die Symbolik, welche die Pflanze mit sich bringt. Dies nur als kleines Beispiel zur Erläuterung wie dieses ganzhetliche Erkennen und Behandeln aussehen konnte. Auch heute noch folgt die Volksheilkunde diesem uralten Wissen, dass alles im Leen seine Balance braucht, so auch Körper und Geist.
ALLES NUR PLACEBO?
Ich muss zugeben, dass dieses Wort mich zum Schmunzeln bringt. Es versucht eigentlich etwas klein zu machen, was ihm nicht in den Kram passt, gibt ihm in Wahrheit aber noch mehr Kraft. Denn ist die Heilung einer Krankheit durch den Paceboeffekt nicht eigentlich ein Beweis, dass unser Geist zu Grossem im Stande ist, wenn man ihm diese Eigenmacht lässt? Zeigt es nicht, dass es mehr gibt, was uns beeinflusst, als irgendwelche Wirkstoffe, die man im Labor nachweisen kann? Und lässt uns das nicht noch einmal darüber nachdenken, ob diese "abergläubischen" Rituale, wie das Besprechen einer Krankheit, das Vergraben oder Übergeben, die wir heute belächeln vielleicht doch ihre Berechtigung haben?
Was ist denn, wenn ich meine Krankheit "fortzaubere" indem ich sie in Form eines Tuches an einen Baum hänge, sie vergrabe oder sonstwie loswerde? Unsere Ahnen haben solche Methoden verwendet um gesund zu werden, manchmal erfolgreich, manchmal weniger erfolgreich.
Als naturspirituelle Person ist es mir wichtig die Balance zu waren, einen Weg zu finden, der mich nicht einschränkt, sondern mir möglichst viele Möglichkeiten offen hält gesund zu werden, oder gesund zu bleiben. Daher gehe ich beide Wege in Symbiose, das eine schliesst das andere für mich nicht aus, sondern ergänzt sich gegenseitig. Ich kann genauso auf schulmedizinische Praktiken vertrauen, wie ich auf Volksmedizinische Praktiken vertraue.Viele Faktoren spielen eine Rolle, denn nicht jeder Mensch, oder jede Situation ist für die selbe Heilweise bestimmt. Wo die Schulmedizin ihre Aufgabe oftmals darin sieht am Leben zu erhalten oder wieder lebensfähig zu machen, hilft die Volksmedizin ganzheitlich gesund zu werden und das eigene Leben wieder lebenswert zu machen. Es ist also ein Zusammenspiel, ein Luxus, den wir heute haben beides gemeinsam zu nutzen um die für uns bestmögliche Gesundheit zu erlangen.

Wer mit Volksheilkunde arbeitet ist bereit Eigenverantwortung und Eigenmacht für seine Gesundheit und sein Leben zu übernehmen. Wer mit Volksheilkunde arbeitet ist jemand der überlegt handelt und das tut, was für seine Gesundheit in der jeweiligen Situation am besten ist.