"Style is knowing what you are, what you want to say and not giving a damn." - Orson Welles

Letztens kamen wir zufällig aufs Thema Bloggen zu sprechen. Keines Seltenheit, ist das Bloggen doch mein grösstes Hobby. Auf die Frage, was ich denn in meine Freizeit so treibe folgt dann eben die Antwort „ich blogge“ woraufhin ich oft die Folgefrage zu hören bekomme „wie erfolgreich bist du denn?“ Eine Frage, deren Antwort einen Vergleich mit anderen, ähnlichen Blogs, voraussetzt. Über lange Zeit habe ich mich in allen möglichen Lebenslagen auf diese Weise mit anderen Verglichen. Das Ergebnis war nie wirklich zufriedenstellend, genausowenig wie die Antwort, die ich meinem Gesprächspartner auf seine Frage geben konnte, denn es wird immer andere geben, die professioneller und erfolgreicher sind. Ab wann gilt man denn eigentlich als erfolgreich? Wird es an der Anzahl Klicks gemessen, an den Kommentaren oder der Anzahl Follower? Oder gar wie viel man mit seinem Blog verdient?


Zugegeben, im Vergleich dazu wirkt mein Blog tatsächlich unbedeutend. Weder mit der Anzahl Leser, noch mit dem Blogdesign kann ich mithalten. Noch dazu kommen natürlich Themen wie Beauty & Fashion, die sicher erfolgreicher sind als das, worüber ich schreibe.

Nun, daran gemessen wäre ich, im Vergleich mit anderen Blogs, dann wohl nicht besonders erfolgreich und müsste die Frage mit einem "nein" beantworten. Wenn ich allerdings meinen Erfolg daran messe, welche Entwicklung mein Blog und somit auch ich in den letzten Jahren durchlaufen habe, dann kann ich die Frage mit einem klaren "ja" beantworten.

Wenn ich mir diese beiden Blickwinkel vor Augen führe, dann merke ich, dass der eine mir auf alle Fälle besser bekommt, als der andere. Wenn ich mich beginne mit anderen zu vergleichen, dann kann das teilweise schon entmutigend auf einen wirken und es stellt sich die Frage, ob sich dieser ganze Aufwand überhaupt lohnt?

Frage dich nach dem Grund. Weshalb bloggst du?
Hast du zum Ziel mit deinem Blog berühmt zu werden? Möchtest du ganz einfach deine Leser unterhalten, sie inspirieren? Oder bloggst du ganz einfach, weil es dir Spass macht? Ganz egal welches Ziel du hast, werde dir einfach mal darüber bewusst. Beantworte dir die Frage des WARUMS, denn diese Antwort wird ausschlaggebend dafür sein, wie du mit deinem Blog umgehen wirst.

Bei mir war es anfänglich ein reiner Akt der Neugierde. Ich hatte eine Fanfiction geschrieben (ja so eine bin ich), mein Buch selbst publiziert und wollte nun ein wenig dafür werben. Ohne mir gross darüber Gedanken zu machen, habe ich meinen allerersten Blog eröffnet „Bartime Stories“. Erst mit der Zeit hat sich alles entwickelt. Ich habe gemerkt, dass das Bloggen so viel mehr zu bieten hat – Eine Welt, die mir zusagt, in der ich kreativ sein kann. Zu meinem Buch und meinem ersten Blog nur so vie: Beide sind heute nicht mehr online. Die Welt, die sich mir allerdings mit diesem einen Schritt offenbart hat, war so viel mehr wert. Fortan war mein Ziel die Menschen, meine Leser, zu unterhalten. Mit ihnen zu kommunizieren und mich auszutauschen, vielleicht sogar jemandem mit meinen Texten inspirieren zu können. Dank des Bloggens habe ich nicht nur meine Liebe zum Schreben aber auch zur Fotografie entdeckt und als die ersten paar Angebote zu Kooperationen bei mir eintrudelten, wurde mir bewusst, dass ich anscheinend doch das ein oder andere richtig gemacht hatte, wenn sogar Unternehmen sich dafür interessierten. Davor hätte ich nie auch nur im Traum daran gedacht meinem Blog eine professionelle Plattform zu bieten.

Vergleiche dich nicht mit anderen
Miss dich an dir selbst anstatt dich ständig mit anderen zu vergleichen. Du kannst immer noch etwas dazulernen und dich weiterentwickeln, so geht es jedem einzelnen von uns, ganz egal wie erfolgreich er ist. Lass andere ihren Weg gehen und gehe deinen auf deine Weise. Natürlich kann es nicht schaden, sich inspirieren zu lassen und zu sehen, was alles möglich ist. Ab und zu mal bei Nachbarblogs vorbeizuschauen ist ohnehin sehr angenehm und wenn du dort etwas siehst, was du dir auch für deinen Blog wünschst, dann arbeite in diese Richtung. Wichtig ist nur, dass du nicht einfach ständig so sein willst wie andere. Finde deinen eigenen Weg, denn du bist einzigartig und das soll auch dein Blog sein.

Wenn es dir in einem Gespräch auch mal so ergeht wie mir und dich stört, dass du nur an der Anzahl deiner Follower oder an dem was du damit verdienst gemessen wirst, halte deinem Gesprächspartner mal ganz klar vor Augen, was tatsächlich hinter einem Blog steckt. Was es heisst Blogger zu sein.Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, wie viel Arbeit hinter so einem Blog steckt, wenn er ein wenig etwas hergeben woll. Kommentare wie: „ein paar Artikel schreiben ist doch keine Sache“ oder „Du musst ja nicht schreiben, ist ja nur ein Hobby“ höre ich öfters. Letzteres ist in meinem Fall zwar richtig, dennoch, wer seinen Blog am Laufen halten möchte, der wird nicht umhin kommen ihn zu pflegen und regelmässig was zu schreiben.

Zudem sind sich manche gar nicht bewusst, dass es eben nicht nur kurz was zu schreiben gibt. Viele Blogger, wozu auch ich zähle, haben zudem kein komplett professionelles Team von Fotografen, Lektoren etc. hinter sich stehen haben, scheint den meisten gar nicht bewusst zu sein. Konkret heisst das für jemanden wie mich, dass ich das ganze Konzept von A-Z alleine bewältige und wenn ich mir das so anschaue, dann kommt ganz schön was zusammen:

  • Sammlung neuer Ideen
  • Texte, die recherchiert, geschrieben und aktuell gehalten werden wollen 
  • Fotos, die Thematisch und Stimmungstechnich zum Artikel passen wollen 
  • Die Gestaltung eines Blogdesigns, das frisch und ansprechend bleiben soll
  • Das Konzept und der Post-Ablauf, der geplant werden will 

Das beansprucht locker ein paar Stunden pro Woche, die allein dem Blog gewidmed sind. Interaktion mit Lesern über Kommentare oder Emails, sowie Kooperationsanfragen oder die Werbung für meine neuen Artikel sind dann aber noch nicht mit einberechnet. Nicht zu vergessen, dass viele Blogger, so auch ich, nebenbei noch eine 100% Arbeit haben, eine Wohnung oder ein Haus, dass es zu unterhalten gibt, vielleicht ist da sogar noch eine Familie.

Nochmal anders sieht es aus, wenn du deinen Blog professionell oder semiprofessionell führst. Es ist wohl allen durchaus klar, dass, wer im Rennen bleiben möchte, auch die entsprechende Leistung dazu bringen muss. Daher ist es sicherlich nicht falsch in regelmässigen Abständen einen Blick nach rechts oder links zu werfen um zu sehen, was da auf dem Markt gerade angesagt ist.

ABER: Ich habe auch gemerkt, dass ich beim Vergleich mit anderen nach einer Weile automatisch weniger individuell wurde. Es ist eine Tatsache, dass es heute enorm viele Blogs gibt – was dich killt, ist der Vergleich mit anderen und die darauffolgende Reaktion genau so sein zu wollen wie sie. Hole dir inspirationen, doch bleibe einzigartig! Bleibe dir selbst treu, denn das währt am Ende am längsten.

Mein Fazit
Aus diesem Grund sollte man sich gar nicht zu sehr mit anderen Vergleichen. Sich inspirieren lassen und austauschen ja, und zwar so, dass man selbst daran wachsen kann oder anderen hilft zu wachsen. Nicht aber um sich am Ende des Tages frustriert die Frage zu stellen, ob das alles einen Sinn hat. Habe ich Spass am Bloggen? Ja? Dann ist es Grund genug weiter zu machen. Auf was also sollte man sich stattdessen konzentrieren? Statt meine Leserzahl, oder die Klicks also mit derer anderer Zu vergleichen, vergleiche ich meine heutige Arbeit mit der von gestern. Habe ich etwas gelernt? Konnte ich mich verbessern, neue Inputs bringen und meine Leser zufrieden stellen? Wenn ja, dann war ich erfolgreich, wenn nein, dann ist das meine Chance mich zu verbessern.

Das Bloggen gibt mir eine Stimme und mag sie noch so klein und unbedeutend wirken. Am Ende weiss man nie wem diese kleine Stimme vielleicht die nötige Motivation gegeben hat seine eigenen Träume zu erfüllen und wenn ich mit meinen Artikeln auch nur diese eine Person motivieren kann, dann war es das wert!

"The best way to multiply your happiness is to share it with others."


Du mochtest Hollywood Filme schon immer, kennst jedoch nur die Spitze des Eisbergs - sprich, den fertigen Film? Hast du Interesse an der Arbeit, die sich dahinter verbirgt? Dann bist du in Los Angeles genau richtig. Zugegeben, Architektonisch gesehen mag die Stadt der Engel nicht die ansprechendste sein. Sie ist gross und, bis auf ein paar Ausnahmen, relativ unspektakulär. Dennoch hat sie durchaus ihre Vorzüge und das nicht nur für solche, die Schauspieler werden wollen.

Persönlich war ich immer schon viel mehr daran interessiert, was sich hinter der Kamera abspielt und davon hat Los Angeles eine Menge zu bieten. Einer Generation angehörend, die mit Zeichentrickfilmen wie den Looney Tunes, Der König der Löwen und Roger Rabbit aufgewachsen ist, bin ich zugegebenermassen vielleicht auch etwas vorbelastet was die Nostalgie gegenüber Filmen angeht. Welcher Ort wäre da besser geeignet als die Heimat all dieser Filme?`

Hier sind fünf Gründe, weshalb du als Film-Fan in Los Angeles genau richtig bist!
Wie eben schon erwähnt waren für mich die Besuche der Filmstudios einerseits sicherlich auch ein Akt der Nostalgie. Für einmal den Warner Bros. Wasserturm live zu sehen, an dem Ort zu stehen, wo so viel Filmgeschichte geschrieben wurde - das ist schon ein Erlebnis.

Doch nicht allein die Filmstudios tragen zur erhofften Nostalgie bei. Wer kann schon von sich behaupten am gleichen Strand gelegen zu haben, wie die Cast Members von Baywatch? Wer hat im selben Hotel residiert wie Pretty Woman? Und wer war schon mal am Grab von Marilyn Monroe?

All das und noch vieles mehr kann man in der Filmhauptstadt erleben. Wie du dir einen nostalgischen Filmtripp nach LA gönnst, zeige ich dir in diesem Post.

Was wäre Los Angeles ohne seine berühmten Filmstudios?

Universal Studios
Die wohl berühmtesten Studios sind die Universal Film Studios. Sie befinden sich im Norden der Stadt, genannt "Universal City" und verfügen über eine Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Universal Studios gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen, da sie nicht rein zur Filmproduktion errichtet wurden, sondern gleichzeitig als Freizeitpark dienen. Verschiedene Rides vervollständigen das Bild der perfekten Unterhaltung, so dass für jeden was dabei ist.

Auf dem Weg in die Studios gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Wer kein Auto hat, muss sich allerdings auch keine Sorgen Machen. Vom Hollywood Blvd. aus lässt sich Studio City ganz einfach mit der Untergrundbahn erreichen. Dafür einfach die Metro Red Line von der Station Hollywood/Highland aus nehmen und bei Universal City/Studio City aussteigen. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Das letzte Stück in die Studios übernimmt von dort aus dann der kostenlose Shuttlebus. Hier geht's zur offiziellen Seite: Universal Studios

Sony Picture Film Studios
Als ich in Culver City gelebt habe, waren die Sony Picture Film Studios nur einen Katzensprung entfernt. Tatsächlich habe ich es in all der Zeit an so manchen Ort in der Stadt der Engel geschafft, in die Sony Studios allerdings noch nicht, da Universal und Warner Brothers einfach Vorrang hatten. Allerdings werde ich sie mir beim nächsten Mal auf alle Fälle noch vornehmen. Hier geht's zur offiziellen Seite:Sony Pictures Studios Tours

Burbank, Kalifornien

Warner Brothers Film Studios
Mein Persölicher Favorit sind die Warner Bros. Film Studios und nicht nur wegen ihres berühmten Wasserturms. Die Warner Bros. sind weniger touristisch orientiert, zwar bieten auch sie die sogenannten VIP Tours an (was Anderes gibt es gar nicht als VIP), hier jedoch findet man keinen Freizeitpark sondern nur das gute, alte Filmgeschäft. Kulissen, Requisiten und einen netten Guide, der einem so ziemlich jede Frage zu den hier entstandenen Filmen beantworten kann. Das Klima ist hier auf alle Fälle familiärer, dafür fehlen aber natürlich die Bahnen und somit das Freizeitpark-Flair.

Die Warner Bros. Studios befinden sich in Burbank, nördlich von Los Angeles. Auch hier lassen sich die Studtios ganz einfach per Bus erreichen.. Beim Hollywood Blvd. ganz einfach die Nummer 222 nehmen und bei der Haltestelle in Burbank aussteigen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, kein Problem. Bittet den Busfahrer euch zu informieren, an welcher Haltestelle ihr raus müsst.  Hier geht's zur offiziellen Seite: Warner Bros. Studio Tour Hollywood

Weitere Filmstudios in Los Angeles
Die Paramount Picture Studios befinden sich in der 5555 Melrose Ave,Los Angeles und auch hier können Studio Touren gemacht werden. Im gegensatz dazu sind die berühmten 20th Century Fox Studios leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer trotzdem ganz gerne mal hingehen möchte und vielleicht ein Foto des Eingangstors zu machen findet die Studios nördlich von Culver City an der 2121 Avenue of the Stars #100, Los Angeles.

Die Filmstudios haben so einiges an Requisiten zu bieten. Wem das nicht reichen sollte, kann sich allerdings auch gerne im Hollywood Museum in der Nähe des „Walk of Fame” am Hollywood Boulevard umschauen, wo es
Batman Ausstellung in den Warner Bros. Studios, September 2014




Egal wo in LA man sich befindet, praktisch jede Ecke diente schon für die ein oder andere Aufnahme einer Filmproduktion. Kein Wunder, das Wetter hier ist oft angenehm, so dass man problemlos draussen filmen kann und weshalb teure Kulissen bauen, wenn man sich der Stadt bedienen kann?Hier habe ich deshalb eine kleine Liste der mir bekannten Drehorte zusammengestellt. Wer noch weitere kennt, darf gerne ergänzen.


Griffith Observatory: James Dean Figur erinnert an „…denn sie wissen nicht, was sie tun” , Terminatur (Kuppel) oder Transformers
Echo Park (Fast & the furious)
Union Station: Pearl Harbour, The Dark Knight rises
Rodeo Drive: Pretty Woman, Beverly Hills Cop
Greystone Park & Mansion: Rush Hour & Knight Rider
Balttmore Hotel: Ghostbusters, Boduguard
Venice Beach: Baywatch
Santa Monica Pier: Forrest Gump, Iron Man
Drehort Danny’s, Venice Beach Boardwalk: LA Story
Roosevelt Hotel: Pool (Catch me if you can) Blossom Ballroom (1. Oscarverleihung)
Nachgebaute Orte: Einige öffentliche Plätze wurden von den Studios auch nachgebaut, so zum Beispiel die Bart Station aus San Francisco, die man in den Universal Film Studios besichtigen kann.



In LA tummeln sich die schrägsten Vögel und auf alle Fälle auch Filmstars aus aller Welt - obschon das eine vom anderen nicht immer so einfach zu unterscheiden ist. Wenn du in Los Angeles unterwegs bist, ist es durchaus möglich der ein oder anderen Berühmtheit zu begegnen. Vielleicht sitzt sie neben dir im Park, im Restaurant, oder du triffst sie beim Joggen im Runyon Canyon.

Wichtig ist, flippe nicht gleich aus, wenn dir jemand begegnet. Natürlich darfst du dich freuen und, falls du es für angemessen hälst auch ein Autogramm holen. Sei dir aber bewusst, dass ein freundliches „Hallo“ und ein ganz normaler Small Talk in vielen Fällen für beide Seiten angenhemer ist. Klar, ein Autogramm ist was Cooles, doch wer plaudert schon mit Johnny Depp auf der Park Bank als wäre es das normalste der Welt?
Sind die Stars mit ihrer Familie privat unterwegs mag es durchaus der klügere Schachzug sein, sie in Ruhe zu lassen. Wenn du dein Fangirl trotzdem raushängern lassen möchtest, hast du die Gelegenheit bei einer der vielen Filmpremieren oder ähnlichen Anlässen ein Autogramm zu ergattern. Dann sind die Stars für ihre Fans da.

Wer als Filmtourist unterwegs ist hat in dieser stadt sichtbar mehr Spass, für das is LA natürlich berühmt! Ganz nebenbei lernt man auf der Suche nach Filmdrehorten hier und da auch mal Orte der Stadt kennen, die „normale“ Touristen gar nicht erst sehen.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir. Wer als Filmfan nach LA reist, der sollte sich auf alle Fälle genug Zeit einplanen. Die Stadt ist gross und wer nur zwei bis drei Tage hier ist, hat ganz einfach zu wenig Zeit um die Stadt richtig zu erkunden. Viele Touristen bleiben aber viel zu kurz in der Stadt der Engel, was schade ist, denn oftmals wirkt LA dann unspektakulär und oberflächlich. Wer hingegen, sagen wir 6-7 Tage in der Stadt bleibt, hat genügend Zeit um so einiges für sich zu entdecken. Wer mehr über Los Angeles erfahren möchte, findet in meinem Los Angeles City Guide zusätzliche Infos.

Noch Fragen? Schreibe mir, ich helfe dir gerne wo ich kann!



Diese Frage stellt sich mir letzte Woche, als ich an der Bushaltestelle erfahre, dass eben einer meiner liebsten Schauspieler verstorben ist. Kurz nachdem ich mir diese Frage gestellt hatte, kam ein leichtes Unbehagen in mir auf - es steht mir nicht zu um jemanden zu trauern, dem ich physisch gar nie begegnet bin.

Er scheint ein wirklich grossartiger Mensch gewesen zu sein, das zumindest geht aus all den Worten hervor, die seine Liebsten von ihm berichten und seinen Taten, die ich leider nur durch die Flimmerkiste oder das Internet erfahren konnte. Dass die Menschen um ihn trauern, die ihn kannten  und ihm nahe standen ist durchaus verständlich. Doch ich - ein einfacher Bewunderer seiner Arbeit und seiner Person?

Nun, es ist schon so, dass ich nicht weiss wie er tatsächlich war und ich weiss auch nicht, ob ich ihn gemocht hätte, wenn wir uns gekannt hätten - vielleicht hätte ich dann ein ganz anderes Bild von ihm gehabt. Doch das was ich gesehen habe, das hat mich stark beeindruckt und geprägt. Ja für mich war er durchaus eine Art Held - ein Vorbild.


Er hat mich gelehrt,
  • dass Humor das Leben so viel lebenswerter macht.
  • dass eine Stimme allein unheimlich attraktiv sein kann.
  • dass wahre Grösse eines Menschen sich anhand seiner Taten zeigt.
  • dass die wahre Kraft durchaus in der Ruhe liegt.
  • dass ein grossartiger Charakter & Stil soviel mehr wert sind, als ein "perfekter" Körper.
  • dass Kreativität einem sehr viel geben kann
  • dass wahre Helden nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind.

Es gibt Menschen die uns berühren und nicht immer wissen wir gleich weshalb dies der Fall ist.
Sie sind es, die uns zeigen woran wir in unserem Leben arbeiten können, dafür müssen wir ihnen nicht mal physisch begegnen. Sie sind unsere Mentoren. Letzte Woche habe ich einen meiner ganz persönlichen Helden verloren und ja, ich bin durchaus der Meinung, dass man dann einen Moment innehalten und trauern darf.

Doch weshalb sterben unsere Helden?

Meine erste Reaktion auf diese Meldung war ein Gefühl der Ungerechtigkeit. Doch es ist nun mal so, dass am Ende für uns alle der Tod kommt, ganz egal was davor war oder nicht war. Wenn ein Idol stirbt scheint es auf den ersten Moment besonders schwer. Jemand, der uns ermutigt hat tagtäglich an sich zu arbeiten, ob nun bewusst oder unbewusst, ist auf einmal nicht mehr da. Auf einmal sind wir auf uns alleine gestellt. Jetzt ist es an uns das zu nutzen was wir gelernt haben, uns selbstständig zu motivieren.

Vielleicht verlieren wir ein Vorbild um uns noch ein letztes Mal zu zeigen, was sie uns für unser eigenes Leben mitgegeben haben. Vielleicht aber auch um uns klar zu machen, dass auch Helden eben ganz normale Menschen sind und wir jetzt erst recht nicht aufgeben sollen unsere Träume zu verwirklichen. Doch um ehrlich zu sein, ich weiss es nicht, aber vielleicht werde ich es irgendwann erfahren - in dieser oder in einer anderen Welt...




“I think there should be laughs in everything. Sometimes, it’s a slammed door, a pie in the face or just a recognition of our frailties.” - Alan Rickman


Why do heroes die?

by on Januar 17, 2016
Diese Frage stellt sich mir letzte Woche, als ich an der Bushaltestelle erfahre, dass eben einer meiner liebsten Schauspieler verstorben ist...


Nachdem sich die letzten beiden Artikel schon ums Essen beziehungsweise ums Trinken gedreht haben, möchte ich der neu begonnenen Tradition noch etwas länger folgen und euch dieses Mal Nahrung auf eine etwas ungewöhnliche Weise näher bringen. Und zwar mit Hilfe einer natürlichen Haarkur!

Doch keine Angst, es wird sich in diesem Jahr nicht alles nur ums Essen drehen, schliesslich habe ich mit dem Blog noch so einiges vor und hoffe so viele Pläne wie möglich umsetzen zu können. Seit 13 Tagen befinden wir uns im neuen Jahr und schon ist bei mir wieder so einiges los.

Mein Ziel ist es gesund, oder sollte ich sagen, gesünder zu leben, denn wirklich ungesund habe ich bisher ja auch nicht gelebt. Dennoch ist da noch einiges an Luft nach oben und die möchte ich jetzt noch etwas mehr auskosten.

Das folgende Rezept spendet Feuchtigkeit und eignet sich daher hervorragend für trockenes Haar.

  • 1/2 Avocado (1 Ganze für lange
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Saft einer halben Zitrone
  • (Eventuell eine halbe Banane)

Eine grosse Anleitung dazu kann ich euch nicht geben, da die ganzen Zutaten ganz einfach vermischt werden müssen. Danach wird die Kur möglichst regelmässig im Haar verteilt und sollte für etwa eine halbe Stunde oder sogar etwas länger zum Einziehen auf dem Haar bleiben. Danach wird das ganze gründlich abgespült. Bei sehr trockenem Haar kann die Kur wöchentlich wiederholt werden, ansonsten jedoch reicht alle zwei Wochen bis einmal im Monat, je nach Bedürfnis.

Ihr Lieben, es ist schon wieder Donnerstag und ich hoffe ihr habt die Woche bisher ganz gut überstanden.Wenn ihr einen Grund braucht um euch was Gutes zu tun, dann habt ihr ihn durch diesen Blogpost gefunden. Probiert es aus und macht euch einen schönen Abend. Verwöhnt euch mal so richtig. Euer Körper wird es euch danken.

Hallo meine Lieben,

Heute soll sich das Thema hier ganz und gar um Smoothies drehen. Ein paar Rezepte dazu habe ich euch ja auch schon vorgestellt, wie ihr hier nachlesen könnt. Dieses Mal geht es speziell um grüne Smoothies, nämlich um ein Smoothie-Buch. Zugegeben sehr viele Bücher darüber kenne ich nicht, mit diesem hier sind es nämlich sage und schreibe ganze zwei Stück, tja. Dennoch habe ich, ehrlich gesagt, nach diesem Buch auch nicht gross das Bedürfnis mir noch hundert andere Bücher zum Thema zu kaufen, denn dieses hier beinhaltet alles, was man als Smoothie Laie so braucht.

Also los gehts!

Buchtitel:
Buchtyp:
Sachbuch, Ernährung
Inhalt:
Das Buch bietet haufenweise wunderbare Rezepte, die nach Wirkungszweck geordnet sind, das Buch ist wirklich komplett. Du erfährst Schritt für Schritt, für was so ein grünes Ding überhaupt gut sein soll, wie du es zubereiten kannst und welcher Smoothie für welche Situation geeignet ist. Hier wird aber auch erklärt was es mit dem Körper macht, wir erhalten also fundierte Hintergrundinformationen dazu, was ich an diesem Buch sehr schätze. 
Die Kapitel sind in folgende Kategorien unterteilt: Warum Grüne Smoothies?, Richtig Mixen, Abwechslung ist der Schlüssel zum Erfolg, Hilfe ich werde gesund etc...
Mein Fazit:
Wenn man sich für ein Buch über Grüne Smothies entscheiden muss, dann kann ich dieses wärmstens empfehlen . Wie schon erwähnt eignet es sich hervorragend für den Einstieg und ist ein wunderbares Nachschlagewerk. Die Rezepte sind vielseitig und gut unterteilt. Wie man sieht, ich bin begeistert!

Habt ihr Erfahrung mit Smoothies? Trinkt ihr auch grüne Smoothies?





Wer hat über Weihnachten und Neujahr auch so viel gefuttert wie ich? Ja, ich denke es wird wohl den meisten so ergangen sein und obwohl ich fleissig Infused Water (dazu in einem späteren Artikel mehr) getrunken habe, um meinen Magen doch mehr oder weniger im Gleichgewicht zu halten.

Deshalb starten wir dieses neue Jahr kulinarisch am besten mit einem leichten und sehr leckeren Gericht. Dieser Karibische Thunfisch-Reis ist ganz einfach und mit relativ wenig Zeitaufwand zuzubereiten. Ich rechne dafür insgesamt ca. eine halbe Stunde, obwohl ich zugeben muss, dass ich in puncto Gemüse schneiden, lahm wie eine Schnecke bin. Jemand, der das etwas besser kann, wird für das Gericht also vermutlich nur etwa 20 Minuten brauchen.

Hier also das Rezept um dir auch während kalten Wintertagen ein himmlisches Karibik-Feeling ins Haus zu zaubern.




Für 2 Personen

  • 1 Kochbeutel Jasmin-Kokos-Reis (wir nehmen immer diesen hier)
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 1 kleine rote Peperoni (Paprika)
  • 2 kleines Rüebli (Karotte)
  • 3 Cherry Tomaten
  • Ein paar Ananas Stücke
  • 1/2 rote Zwiebel
  • ein wenig frischen Ingwer (oder Ingwerpulver)
  • etwas Bouillon
  • Zitronencurry
  • Salz & Pfeffer
  • ein wenig Chili Pulver


Den Reis kochen. Peperoni und Rüebli fein würfeln, die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Thunfisch abtropfen lassen. Dann das Kokosnussöl erhitzen und die Rüebli, Peperoni, Tomaten, Ananas sowie die Zwiebeln anbraten. Reis und Thunfisch dazugeben und alles zusammen nach Geschmack würzen.

Bon Apétit!

Karibischer Thunfisch-Reis

by on Januar 06, 2016
Wer hat über Weihnachten und Neujahr auch so viel gefuttert wie ich? Ja, ich denke es wird wohl den meisten so ergangen sein und obwohl ich ...

Hallo meine Lieben und willkommen im neuen Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut gerutscht? Das Jahr 2016 möchte ich mit einem ganz speziellen Post beginnen und zwar mit meinem diesjährigen Motto. Nein, ich habe mir weder vorgenommen mit dem Rauchen aufzuhören (ich rauche ja ohnehin nicht), noch habe ich vor mehr Sport zu machen (so wie es jetzt mit POP Pilates ist, passt es für mich ganz gut).

Vielmehr möchte ich meine Aufgabe aus letztem Jahr erfolgreich weiterführen und noch mehr daran wachsen. Mein Thema lautet, wie der Titel schon verrät: Perfectly imperfect - für eine Perfektionistin wie mich ist das eine ziemlich grosse Baustelle, die ich Tag für Tag neu entdecke und an der ich arbeiten kann.

Hierbei nehme ich weniger auf mein Aussehen Bezug als auf gewisse charakteristische Merkmale. Also nicht, dass ich besonders hübsch wäre, aber ich denke jeder findet Dinge an sich, die er nicht besonders mag, auf der anderen Seite jedoch hat auch jeder seine ganz besonderen Vorzüge. Ich muss zugeben, dass ich mich im Grossen und Ganzen in meiner Haut immer sehr wohl gefühlt habe. Ich hatte nie das Bedürfnis mein Gesicht mit Schminke zuzukleistern oder aus sonst irgendwelchen Gründen stundenlang vor dem Spiegel zu stehen - was heute, glaube ich, gar nicht mehr so selbstverständlich ist, wenn ich die jungen Damen so ansehe. Klar mache ich mich gerne hübsch, aber im Herzen bin ich dann eben doch ein Naturmädel und das überwiegt ganz oft.

Bei der Arbeit allerdings, oder auch gerade hier am Blog gibt es immer was zu tun und teilweise habe ich mich damit fast ein wenig überfordert gefühlt. Es gab eine Zeit, in der ich hier auf dem Blog tun konnte, was ich wollte und trotzdem war ich nicht zufrieden damit. Es war eben ganz einfach nie genug und daran habe ich im letzten Jahr begonnen zu arbeiten. Dieses Jahr soll es nun damit weitergehen und ich lasse mich überraschen, was ich noch dazulernen kann.

Der Leitsatz "Don't be afraid to get loud" aus einem früheren Blogpost umfasst unter anderem auch dieses nicht perfekt sein. Es beschreibt den Mut, den es für mich, besonders am Anfang, gebraucht hat dazu zu stehen, dass eben nicht alles perfekt sein muss - auch ich nicht.

Was ich tue um perfectly imperfect zu sein?

  • Mit Humor lässt sich vieles bewältigen, ich habe gelernt über meine "Fehler" zu lachen und sie als das zu nehmen was sie sind - gute Lehrer aber sicher keine Meister.
  • Ich sehe meine unperfekten Seiten als Möglchkeit zu lernen und mich weiter zu entwickeln
  • Lächeln. Ich schenke mir bewusst jeden Tag ein Lächeln - schliesslich soll man sich auch mal selbst zeigen dürfen, dass man sich so mag, wie man ist.
Und was gäbe es passenderes als das Jahr damit zu beginnen sich selbst so zu akzeptieren und zu lieben, wie man ist? Dieses SICH SELBST SEIN umfasst eben auch ganz natürlich perfekt unperfekt zu sein.

Ihr Lieben, ich wünsche euch, dass ihr euch selbst seid und euch genau so mögt!


Perfectly Imperfect

by on Januar 02, 2016
Hallo meine Lieben und willkommen im neuen Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut gerutscht? Das Jahr 2016 möchte ich mit einem ganz speziellen P...