(1) Smoothie, (2,4,8) Elsass, (3) Pilz, (5) Scotland, (6) Waffeln, (7) Rom

Liebe Wegbegleiter von Woman Up,

Mit diesem Artikel möchte ich mich bei euch bedanken. Es ist unheimlich inspirierend zu sehen, wie viel Gleichgesinnte sich in den Weiten des Internets tummeln - Menschen, die ich erreichen kann, die wiederum auch mich erreichen können. Wir lachen und weinen gemeinsam, unterstürzen einander und das, obwohl sich die wenigsten von uns auch nur einmal physisch gegenübergestanden sind. Dies zeigt mir, dass wir, auch wenn wir alle verschieden sein mögen, uns dennoch als ebenbürtig begegnen und das, meine Lieben, ist sehr viel wert.

Noch immer befinden wir uns inmitten der Rauhnächte und ich hoffe, dass sie euch bisher ein gutes bevorstehendes Jahr versprechen. Heute, wenn dieser Artikel erscheint, werde ich hoffentlich ganz entspannt meine paar letzten freien Tage geniessen, bevor das neue Jahr in Angriff genommen wird. Es wird aber auch Zeit einen letzten Blick in die Vergangenheit zu werfen um zu schauen, was Woman Up dieses Jahr besonders beschäftigt hat..

Auch dieses Jahr gab es wieder so einige Highlights, für mich scheinen es dieses Jahr vor allem meine Weltentdeckungen gewesen zu sein. So durfte ich weiteres Mal zusammen mit meiner Familie das schöne Schottland erkunden. Aber auch einen Abstecher in die Hauptstadt Irlands und Italiens war mir vergönnt, so dass meine Kamera einiges zu knipsen hatte.

Wunderbare neue Menschen habe ich kennen gelernt und meine frühere Arbeitskollegin an ihrem neuen Wohnort in Konstanz habe ich auch besucht - ein wundervoller Tag. - hier geht's zum Artikel.

Dann haben wir alle gemeinsam noch den Geburtstag meiner Mutter in Frankreich gefeiert, sind durch Weinberge gewandert und haben den ein oder anderen glücksbringenden Storch angetroffen.

Zu guter letzte kann man sagen, es gab viele kleine Highlights dieses Jahr. Momente, die ich in vollen Zügen geniessen konnte und die mir bis heute Kraft schenken.

Auch davon gab es so einige. Ich habe ungewöhnlich viel über mich preisgegeben, mich teilweise fast ein wenig nackt gefühlt und dennoch war es am Ende ein sehr befreiender Schritt für mich, den ich geweagt habe zu geben. Die Tatsache eben auch als Blogger nicht immer nur die schönen Seiten des Lebens zu zeigen, war für mich definitiv ein Wachstumsprozess. Dennoch war und ist es mir nach wie vor wichtig positiv zu bleiben und so soll es auch im Blog überwiegen fröhlich und inspirierend weiter gehen. Unter anderem habe ich mich zudem das erste Mal in die professionelle Bloggerwelt gewagt und durfte einige Kooperationen machen, was unheimlich spannend war. Aber bevor ich jetzt noch lange weiterlabere, zeige ich euch ganz einfach nochmals meine zehn liebsten Posts des Jahres:



Doch es gab nicht nur einfache Momente dieses Jahr. Ich habe, vor allem im ersten Halbjahr, stark mit mir selbst gekämpft. Habe so einiges dazugelernt, wie zum Beispiel zu mir selbst zu stehen. Getrennt habe ich mich auch von so einigem. Zum einen von einem lieben Menschen, der den Schleier überquert hat, zum anderen aber auch und das durchaus gewollt von Menschen, die hinterhältig und falsch waren, die versucht haben mich vor anderen schlecht zu machen, damit sie selbst besser dastehen. Nun, what goes around comes around, kann ich da nur sagen…früher oder später ist es einfach so.

Aber ich wäre schliesslich nicht ich, wenn ich all das unangenehme nicht da ruhen lassen wurde, wo es hingehört, nämlich in der Vergangenheit und stattdessen nach vorne blicken würde. Es ist so wichtig aus schlechten Erfahrungen zu lernen, sie aber nicht ständig mit sich rumzutragen sondern nur das daraus mit zu nehmen, was einen wachsen lässt.

vor allem habe ich aber auch gelernt glücklich zu sein.

Bücher des Jahres

Songs des Jahres

Filme des Jahres

Ich bin für vieles Dankbar dieses Jahr. Zum einen für meine Familie und dass es ihr gut geht, dann natürlich auch für die Liebe, die mir geschenkt wird und die ich wiederum auch schenken kann. Aber auch die Stärke, die ich besitze und den neu gewonnenen Mut, diese auch einzusetzen. Ich habe mir selbst erlaubt mein Glück zu geniessen und bin dankbar dafür, dass ich daran wachsen konnte und noch immer kann.

Wer übrigens gerne meinen Jahresrückblick von 2013 lesen möchte, kann dies hier gerne tun: Jahresrückblick 2013, den letztjährigen hatte ich irgendwie verschlafen, deshalb gibt es dazu ganz einfach keinen Jahresrückblick.

Ihr Lieben, viel mehr bleibt mir nicht zu sagen ausser, dass ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche - ein Jahr, das euch Glück, Spass und Gesundheit bringen soll!

Bis bald!




Hallo ihr Lieben,

In diesem Artikel hatte ich ja schon mal kurz angesprochen, dass ich ab und an mal gerne etwas über Heilpflanzen berichten würde.
Nun, hier ist der Anfang.  Vor ein paar Monaten hatte ich zudem in folgendem Artikel schon mal darüber berichtet, wie ich mein Immunsystem auf natürliche Weise intakt halte. Manchmal allerdings erwischt es uns trotzdem und deshalb werde ich in diesem Artikel darüber berichten, was ich tue um Erkältungen auf möglichst natürliche Weise loszuwerden.

Als erstes müssen wir uns bewusst werden, dass Erkältungen nicht nur schlecht sind, denn sie sind wichtige Indikatoren dafür, dass unser Körper Ruhe braucht um wieder zu Kräften zu finden. Klar sie können sehr unangenehm werden, wir fühlen uns schwach, unser Kopf fühlt sich „verstopft“ an und womöglich haben wir auch noch Gliederschmerzen – kurz, es geht und ziemlich scheisse (oh pardon).

Auf der anderen Seite jedoch ist es wichtig für den Körper sich ab und an Mal gegen eine Erkältung wehren zu müssen, zumindest für Menschen, die nicht an einer Erkrankung leiden oder sich einem Zustand befinden, für den schon die kleinste Erkältung lebensgefährlich wird. Schon klar, dass dies dann nochmals ganz andere Voraussetzugen sind. Für einen sonst gesunden Menschen jedoch ist es ab uns zu gut, sich gegen Krankheiten wehren zu müssen. Es erlaubt ihm Antikörper zu bilden, er wird gefordert sich zu schützen und das ist gut, auch wenn es für uns unangenehm ist.


Heute sind wir es oft gewohnt eine kleine Tablette zu nehmen und schon spürt man nichts oder fast nichts mehr. Doch genau da liegt das Problem, denn anstatt dem müden und erschöpften Körper die Ruhe zu gönnen, die er eigentlich bräuchte um wieder gesund zu werden, spüren wir seine Bedürfnisse nicht mehr und wir leben unser Leben als ob wir gesund wären. Wir glauben immer zu 100% Leistungsfähig sein zu müssen, doch das ist einfach unnatürlich!

Deshalb ist es wichtig auf seinen Körper zu hören um zu wissen, wann er was benötigt. Schmerzen sind nicht einfach nur da um uns zu nerven, sie sind ein wichtiger Indikator, der uns zeigt, dass etwas nicht stimmt und er weist uns darauf hin was der Körper braucht. Im diesem Fall ist es ganz einfach Ruhe und Zeit. Also tut euch selbst den Gefallen und gönnt eurem Körper die benötigte Ruhe und pflegt euch. Hier ein paar meiner altbewährten Hausmittel, die eure Entspannung und Heilung des Körpers unterstützen.

Wenn ich von Heiltee spreche ist das eigentlich nicht ganz korrekt. Der Tee in seiner Ursprünglichen Form nämlich beschreibt einen Infus, der auf der Verwendung der Teepflanze basiert. Ein Richtiger Tee wäre somit der Schwarztee, Grüntee oder Weisse Tee, da alle drei aus derselben Pflanze gewonnen werden. Richtigerweise sollten Aufgüsse aus Kräutern und weiteren Pflanzenteilen wie Wurzeln, Beeren usw. demnach eher als Infus, statt als Tee bezeichnet werden. Doch das nur als Kleinigkeit am Rande.

Bei einer beginnenden Erkältung greife ich demnach zu aller erst zu einem Infus. Vorzugsweise zu solche, die leicht schweisstreibend und antibakteriell wirken wie zum Beispiel ein Infus aus Salbeiblättern. Einen richtigen Infus bereitet man folgendermassen vor:

Man rechnet dafür etwa 2-4g Droge (also eben zum Beispiel Salbeiblätter, natürlich keine Drogen im Sinne von Rauschmitteln...) auf 150ml Wasser. Ein Infus wird in der Regel 10-15 Minuten abgedeckt ziehen gelassen, bevor er die benötigten Wirkstoffe entfalten kann, danach wird er noch im warmen Zustand getrunken.

Salbei: Wie schon erwähnt hat Salbei eine leicht schweisstreibende und antibakterielle Wirkung, weshalb er ein hervorragender Unterstützer im Bereich eines entzündeten Rachens und der Mandeln macht. Gleichzeitig hilft er uns dabei, den Krankheitserreger herauszuschwitzen, was uns besonders beim Anflug einer Erkältung zu Gute kommt.

Vorsicht: Schwangere sollten gänzlich auf  die Einnahme Salbei verzichten da die in ihm enthaltenen Tannine eine zusammenziehende Wirkung auf den Uterus haben und somit zu frühe Kontraktionen auslösen können. Auch während der Stillzeit sollte man keinen Salbei zu sich nehmen, da er die Milchbildung hemmt. Zum gurgeln jedoch oder zur äusseren Anwendung kann der Salbei natürlich auch während der Schwangerschaft verwendet werden.

Thymian:Wirkt schleimlösend und eignet sich daher hervorragend bei festsitzendem Husten aber wirkt auch wunderbar bei einer verstopfen Nase. Für die Nasenspühlung ganz einfach Thymian-Auszug mit etwas Kochsalzlösung vermischen und in die Nase träufeln.

Ingwer: Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Ingwer. Er ist bekannt für seine wohltuende Wirkung bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden, doch auch bei Erkältungen ist der Ingwer nicht zu verachten. Seine leichte Schärfe wärmt uns von innen heraus und seine entzündungshemmende Wirkung macht der Erkältung den Garaus.

Wichtig: Auch hier ist während der Schwangerschaft Vorsicht geboten, denn Ingwer kann kontraktionsfördernd wirken. Wer während der Schwangerschaft trotzdem nicht auf den Ingwer verzichten möchte, sollte diesen Wunsch erst mit dem Arzt besprechen (was beim einnehmen von natürlicher Medizin während der Schwangerschaft ohnehin zu empfehlen ist!)
Nicht nur innerlich, auch äusserlich kann man sich während einer Erkältung etwas Gutes tun und seine Abwehrkräfte beim Kampf gegen die Krankheit unterstützen.

Heilbäder
Ein warmes Bad hilft uns dabei die Durchblutung zu fördern und entspannt gleichzeitig die Muskulatur wodurch Gliederschmerzen nachlassen. Das warme Bad imitiert zudem ein kleines, künstlicher Fieber was unseren Körper dazu anregt sein Immunsystem anzukurbeln.

Doch vorsicht, auch das will richtig gemacht sein. Das Badewasser sollte nicht wärmer als 38°C sein, alles andere kann unseren Kreislauf negative beeinflussen. Auch von der Dauer her ist ca eine Viertelstunde bis 20 Minuten ratsam. Was die Badezusätze angeht, auch hier kann ich Thymianöl empfehlen, aber auch Eukalyptusöl ist sehr beliebt.

Wichtig: Bei fiebrigen Erkältungen oder Erkältungen die schon so weit fortgeschritten sind, dass man sich total schwach fühlt, sollte man aufpassen oder gar ganz auf Erkältungsbäder verzichten, da sie den Kreislauf ganz schön "ins Schwitzen" bringen können... (Achtung doofer Wortwitz!)

Wechselbad/ - dusche
Auch gesund für unseren Körper ist ein Wechselbad oder eine Dusche. Die Abwechslung von warm auf kalt und umgekehrt regt unseren Kreislauf an und unterstützt so die eigenen Heilkräfte.
Bei Wechselbädern sollte man darauf achten, dass zischen warm und kalt gewechselt wird und nicht zwischen heiss und kalt.Beenden sollte man das Wechselbad mit kaltem Wasser.

Fussbad
Füsse warm halten! Nase und Füsse sind erstaunlich eng miteinander verbunden, auch wenn das rein physiologisch gar nicht so aussieht. Füsse sind für uns oftmals einfach die Dinger, die da unten sind, weit weg vom Kopf. Wenn wir jedoch an den Füssen frieren müssen wir auch mit einer darauffolgenden Erkältung rechnen. Deshalb kann ein Fussbad nicht schaden.

Wickel
Jeder kennt wohl die berühmten Zwiebel-, Essig- oder Kartoffelwickel bei Erkältungen, obwohl ich zugeben muss, dass ich kein grosser Fan von Zwiebelwickeln bin, viel mehr berufe ich mich da auf Thymianwickel. Sein Duft ist für mich persönlich einfach viel angenehmer und er ist genauso wirksam wie die Zwiebel. Feucht-heisse Thymian-Kompressen haben also eine positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte, da seine darin enthaltenen ätherischen Öle hemmend auf Bakterien wirken und er unseren Organismus wärmt.

Natürlich gibt es noch weitere Methoden sich bei Erkältungen zu heilen. Ich kann zum Beispiel auch Tiger Balm, Heilerde und Fango wärmstens empfehlen. Leider wurde das aber den Rahmen dieses Blogposts sprengen. Wer sich dafür interessiert kann gerne den Links folgen und einiges an Wissenswertem auf den dazu vorgesehenen Seiten finden.

Fassen wir also nochmals zusammen: Mit genügend Ruhe, Flüssigkeitszufur und Wärme geben wir dem Körper genau das was er braucht um wieder gesund zu werden. Sollten wir uns nach 3-4 Tagen noch kein bisschen besser, oder sogar noch schlechter fühlen als die Tage zuvor, sollte allerdings ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann es auch sein, dass mehr als nur eine einfache Erklältung dahinter steckt.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr gesund bleibt und falls nicht, dass euch die hier erwähnten Tipps helfen bald wieder gesund zu werden.