Hallo meine Lieben,

Heute muss ich euch einfach mal ein wenig über meine Liebe zur Fotografie berichten, denn ist es nicht toll, all diese Möglichkeiten zu haben unseren liebsten Fotos eine Plattform zu bieten, mit deren Hilfe sie so richtig zur Geltung kommen?

Ich weiss noch als ich klein war hatte meine Familie jedes Jahr zu Weihnachten einen neuen Kalender erstellen lassen, worauf jeweils ein Foto des vergangenen Jahres zu sehen war und unterhalb dieses Fotos war dann eben der Kalender zu finden. Wenn ich einen der alten Kalender dann zufällig wiederentdecke erinnert es mich immer auch ein wenig an meine Kindheit. Nicht viel anders geht es mir da übrigens auch bei den alten Fotoalben, wenn doch die alten Fotos heute nur nicht immer herausfallen würden, weil der mittlerweile uralte Klebstoff nicht mehr richtig hält. *g*




Umso schöner finde ich es, dass es auch heute noch, wenn auch in modernerer Form als damals, Möglichkeiten gibt seine ganz persönlichen Erinnerungsfotos ins rechte Licht zu rücken und habe mir überlegt, ob ich nicht auch einmal etwas in der Art erstellen lassen könnte bzw. selbst entwerfen und sich das Ergebnis dann ganz praktisch nach Hause liefern lassen.

Bei colorfotoservice habe ich jetzt eine App entdeckt, bei der man genau das machen kann. Wo Moderne und Nostalgie aufeinander treffen, könnte man also sagen. ;) Ich finde die Idee super, den gerade ich als Fotoliebhaberin und nicht mehr ganz so anonymer Retro Freak komme da natürlich voll und ganz auf meine Kosten und wer ein schönes Erinnerungsfoto oder auch mehrere auf besondere Art teilen möchte, der hat hier wunderbare Gestaltungsmöglichkeiten.

Ich werde mich auf jeden Fall noch genauer auf der Seite umschauen, denn die nächste Möglichkeit für ein Geschenk wird bestimmt nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Euch allen wünsche ich einen zauberhaften Start in den Feierabend!
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Hallo meine Lieben,

Meine Schwäche für die italienische Küche habe ich ja schon das ein oder andere Mal (hier zum Beispiel) bekundet. Spätestens wenn man meine Rezepteseite anklickt ist der Fall klar. Gut, bei einer Italienerin als Mitbewohnerin hat man auch nicht wirklich eine Wahl, aber ich will mich nicht beschweren, weder über die MiBe noch über das Essen. ;)

Nachdem ich in den vergangenen Jahren so einiges an italenischen Delikatessen kennen lernen durfte, schlenderte ich gestern - natürlich nur rein zufällig - wieder mal durch den Buchladen meines Vertrauens und was seh' ich da? Ein Rezeptbuch, doch nicht irgendeines, nein! Sondern ein Rezeptbuch über die italienische Küche. Mit leicht schlechtem gewissen, habe ich mich dann, nach reiflicher Überlegung von ca 10 Minuten (sprich: gefühlt zwei Stunden), entschlossen es zu adoptieren.

Hiermit beginne ich auch gleich mit einer neuen Rubrik, die ich, als Bücherfee, doch eigentlich schon längst hatte lancieren wollen. Eigentlich erstaunlich, dass ich es bisher tatsächlich ausgehalten habe nicht über Bücher zu schreiben. Das wird sich ab heute wohl ändern, obschon der Schwerpunkt dieses Blogs sicher nicht auf Buchrezensionen basieren wird.

Buchtitel:
Buchtyp:
Sachbuch, Kochbuch
Inhalt:
Das Buch umfasst über 350 italienische Originalrezepte und enthält zudem auch noch das ein oder andere Wissenswerte über Land und Leute, sowie deren Essgewohnheiten. Die Rezepte sind in Kategorien aufgeteilt: Picknick, Salate Grillen, Leichte Mittag- und Abendessen, Sommerfeste, Desserts und Eiscreme und Getränke.
Mein Fazit:
Viele der Rezepte sind einfach nachzukochen, egal ob vegetarisch, mit Fleisch oder Fisch es hat für jeden etwas dabei. Mir gefällt zudem die Aufmachung des Buches insgesamt sehr gut, auch die Bilder sind gut gewählt. Zum Teile hätte ich mir etwas mehr davon gewünscht, dann wüsste ich auch gleich wie das ganze am Schluss auszusehen hätte... ;)

Allerdings sind zum Teil die Mengenangaben etwas gewöhnungsbedürftig bzw. sollten dem gesunden Menschenverstand unterzogen werden. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich über die Vielfalt der Rezepte begeistert bin.

Wichtig und daher erwähnenswert finde ich übrigens auch, dass wer den Vorgänger dieses Buchs (Silberlöffel) schon besitzt, dem kann ich dieses Buch nicht empfehlen, da die meisten Rezepte dieselben sind. Wer dieses jedoch noch nicht hat, dem kann ich diesen kleinen Schatz an Rzepten wärmstens empfehlen.


In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen sonnigen und vielleicht ja auch italienischen Start ins Wochenende.
Ja, das ist so eine Sache. Es gibt natürlich immer zwei Seiten, das ist auch in diesem Zusammenhang nicht anders. Der Grund weshalb ich gerade jetzt über dieses Thema schreibe ist das bevorstehende 10. Film Festival in Zürich.

Vermutlich wurde mir erst in Nachhinein bewusst, wie sehr mich das Leben in LA damals verändert hat. Zwar mochte ich gute Filme schon immer, doch erst als ich in mitten in dieser Welt stand, wurde mir bewusst, wie viel Spass ich eigentlich daran habe. Zuvor war ich kein grosser Fan von „Hollywood“, oder besser gesagt, dem was bei uns das Fernsehen so darüber brachte bzw. immer noch bringt.

In den Warner Bros. Studios in Burbank, Kalifornien
Was sich dort verändert hat, war vor allem, dass ich eine Welt entdeckt habe, die bodenständig, unterhaltsam und Lebensfroh ist und rein gar nichts von der Klatschpresse hat, die man so von aussen kennt. Dabei hat mich viel mehr fasziniert, was hinter so einer ganzen Produktion steckt, als irgend einen Schauspieler anzuhimmeln.

Klar, auch ich habe mich gefreut, wenn ich meinen Kindheitsstars (wie hier oder hier) begegnen durfte, schliesslich verbindet man gute Erinnerungen damit. Auch freue ich mich heute noch über den ein oder anderen Schauspieler oder Regisseur (wie bei der Dark Shadows Premiere in Los Angeles), ganz einfach weil mir deren Arbeit gefällt.

Doch das ist eben nur die Spitze des Eisberges. Als Schreiberling bin ich aber vor allem auch fasziniert von Geschichten und deren Umsetzung in Theater oder Film, oder natürlich auch in Form eines Musicals. Da bekomme ich noch heute Gänsehaut, wenn ich ans Lion King Musical vom letzten Sonntag denke!

Ich bin Fasziniert von der Umsetzung mancher Charaktere, die zum Beispiel von Alan Rickman oder Helen Mirren gespielt werden und ja, ich finde es genauso spannend zu erfahren, wie diese Leute ausserhalb des Filmes während Interwievs ticken. Das kann manchmal schon ganz lustig werden. Dem Geschwätz der Klatschpresse jedoch gehe ich ganz bewusst aus dem Weg – das kann ich gar nicht ab. Mir gefallen oftmals Schauspieler viel besser, die nicht dem 0815 Schema entsprechen, Melissa McCarthy zum Beispiel habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt.

Als ich noch in Los Angeles gelebt habe, konnte ich auch das ein oder andere über das Filmemachen lernen. Da war es zum Beispiel auch spannend zu sehen, mit was eine Filmcrew so arbeitet und wie viel Arbeit auch nach dem Abdrehen der Szenen noch zu erledigen ist.

Da ist dann bei weitem nicht immer alles auf Hochglanz und so ein Drehtag kann mit der Zeit unter Umständen auch ganz schön langweilig werden. Diesen vorgegaukelten Glamour aus Zeitschriften und Sternchensendungen ist da dann aber nicht zu finden und das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Seit dem sehe ich diese Welt mit anderen Augen.
Ein wenig Glamour in LA und in der Schweiz

In wenigen Wochen wird hier in Zürich wieder das Filmfestival stattfinden, bei dem ich schon vor Zwei Jahren mal mit dabei war (den Bericht dazu findest du hier). Klar, da sieht man dann mit etwas Glück schon seine Kindheitshelden und solche, die es für einige noch werden könnten. Kurz gesagt, solche Anlässe bieten alles um den Hollywoodglamour mal live zu erfahren, und einen Blick auf Berühmtheiten zu erhaschen. All die Arbeit und die vielen Leute, die hinter so einer Produktion stecken, werden die wenigsten sehen. Ich hingegen bin dankbar, beide Seiten zu kennen und werde wohl nie mehr nur die Fassade sehen, die einem ganz gerne gezeigt wird.

Das Filmbusiness und ich

by on August 13, 2015
Ja, das ist so eine Sache. Es gibt natürlich immer zwei Seiten, das ist auch in diesem Zusammenhang nicht anders. Der Grund weshalb ich gera...

Zugegeben, ein kleiner Seitenhieb bezüglich aller "Geheimes Wissen"-Bücher sollte mein Titel schon sein. Aber ehrlich gesagt frage ich mich auch bis heute, was denn daran noch geheim sein soll? Aber kommen wir zum eigentlichen Thema.

Seit meinem kleinen Burnout Anfang dieses Jahres habe ich viel gelernt. Viel über den Wert wahrer Freundschaft, über Menschen und ihren Charakter, vor allem aber auch viel über mich selbst. Unter anderem habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass es manche Menschen gibt, die einen nur mögen, wenn sie das Gefühl haben es ginge ihnen besser als ihrem Gegenüber. Ich musste mir, gerade in den vergangenen Monaten, so einiges an Seitenhieben anhören, von wegen meiner Krankheit und sobald es anfing mir wieder besser zu gehen, musste ich mir anhören, wie praktisch es doch sei mal eben so "krank" zu sein, obwohl man gar nicht krank aussehe.

Was das angeht, war ich lange in einem inneren Kampf mit mir selbst. Da gab es Tage, an denen ich völlig down war und dann wiederum andere Tage an denen es mir eigentlich ganz gut ging, bis sogar hervorragend ging - was ja grundsätzlich schön ist, vor allem wenn es einem davor wirklich schlecht ging und dennoch, genau an diesen guten Tagen hatte ich lange Zeit das Gefühl, sie würden mir nicht zustehen.

Als erstes möchte ich an dieser Stelle Menschen ansprechen, die in ähnlicher Lage sind wie ich es war: Hört nicht auf solche Leute und noch viel wichtiger hört nicht auf diese kleine, fiese Stimme im Innern, wenn sie versucht euch schlecht zu machen! Lernt das Getratsche dieser Arschgeigen (entschuldigt den Ausdruck) ganz einfach auszublenden, denn IHR DÜRFT GLÜCKLICH SEIN!

Gerade wenn man wieder eine Phase überstanden hat, in der man sich schlecht gefühlt hat ist es enorm wichtig das Glück zuzulassen, wenn es einen wieder trifft. Wer es sich dann selbst verwehrt, handelt nur kontraproduktiv. Also bitte, auch wenn es am Anfang schwer fällt, umarmt euer Glück und nehmt es dankbar an!

Als ich anfing das zu verstehen, hat sich für mich vieles in meinem Leben verändert.
Schon seit einer Weile bin ich nun wieder in meiner Mitte angelangt, die Therapie ist fast geschafft und seit einigen Monaten weiss ich, dass ich dieses Glück zulassen darf, mehr noch, ich ich darf es ganz bewusst anziehen und auch behalten. So!

Mir ist bewusst, dass das nicht allen passt. Genauso wenig wie es allen passt, dass ich schon immer auf meine Innere Stimme gehört habe oder dass ich Blogge und ab und an den ein oder anderen persönlichen Erfolg damit habe. Es wird immer Menschen geben, die missgünstig sind und einen, zum Gesprächsthema Nummer eins machen werden, in der Hoffnung, sie könnten einen auf ihre Ebene des unglücklichen Dahinvegetierens zurückziehen. Das ist ok, auch wenn sie dann lachen und versuchen dich damit zu kränken. Denn seht ihr. Mir wurde eines bewusst: Ich mag es Menschen zum lachen zu bringen und wenn ich dazu nicht mal was Besonderes dazu Leisten muss, umso besser! ;)

Ich habe auch gelernt, dass es immer Menschen geben wird, die ihren eigenen Misserfolg lieber anderen in die Schuhe schieben, als endlich ihren Allerwertesten hochzunehmen und ihr Leben anzupacken. Mir ist schon klar, dass nicht immer alles von Erfolg gekrönt ist. Doch gerade die wirklich erfolgreichen mussten selbst schon viele Tiefschläge überwinden - das allerdings zeigen uns die Medien nicht!

Ich habe gelernt mit solchen Situationen und Menschen meinen Frieden zu schliessen, zu respektieren, dass sie vielleicht genau solche Lästereien in ihrem Leben brauchen um ein wenig Glück zu empfinden. Das ist völlig in Ordnung, auch wenn ich es nicht immer verstehe, doch das muss ich auch nicht. Dafür aber  wünsche ich ihnen, dass auch sie in ihrem Leben das eigene, ganz persönlich erschaffene Glück finden werden, ohne dass sie jemand Anderes dafür verantwortlich machen müssen.

Was mich angeht. Ja, ich bin heute glücklich. Vielleicht sogar noch mehr als ich es vor meiner Krankheit war, denn ich konnte wachsen so vieles lernen und habe auf diesem Weg so viel Liebe erfahren (Götter, was klingt das jetzt kitschig). Aber so ist es nun mal. Mir ist aber auch bewusst, dass es immer mal wieder Tiefschläge geben wird - nur fürs nächste Mal bin ich vorbereitet und vertaue darauf, dass mir alles zur Verfügung steht um, wie der berühmte Phoenix, wieder aus der Asche zu steigen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen glücklichen Start in die neue Woche!

Hallo ihr Lieben,

Es ist ja schon fast eine Schande, dass ich in all der Zeit, die ich diesen Blog schreibe, noch kein Wort über diese aussergewöhnliche Stadt Namens Edinburgh berichtet habe. Als Hauptstadt Schottlands verkörpert sie, wie kaum eine andere Stadt, ein ganz zauberhaftes und durchaus geheimnisvolles Flair. Die kleinen Gässchen, die alten Häuser und wunderschönen Gärten lassen einen in sekundenschnelle in eine Welt, wie wir sie aus Harry Potter oder Sherlock Holmes kennen, eintauchen. Der Schottische Dichter Hugh MacDiarmid  drückte diese ganz besondere Stimmung Edinburghs einst folgendermassen aus:

„Edinburgh is a mad Gods dream.“

Ein Satz, der mir bis heute geblieben ist und der es, wie ich finde, ganz gut auf den Punkt bringt. Die schottische Hauptsadt hat wirklich etwas Geheimnisvolles, fast ein wenig Düsteres und auch Verrücktes an sich, und das meine ich im guten Sinne. Für mich ist sie bis heute eine der schönsten Städte, die ich besucht habe. Nicht nur kulturell, vor allem aber auch wegen dieser einzigartigen Stimmung, die sie verbreitet.


Auch wer Fotografie liebt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen, denn man sagt, das Licht in Edinburgh sei pure Magic - reine Magie, was ich nur bestätigen kann. Nicht umsonst habe ich mich damals 2006, bei meinem ersten Besuch in Edinburgh auf Anhieb in die Stadt verliebt.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Nebst den wohl bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Edinburgh Castle, dem Hollyroodhouse, wo die königliche Familie jeweils residiert, wenn sie nach Schottland kommt und diversen Museen, gibt es hier auch wundervolle Parks in denen man sowohl entspannen, als auch aktiv etwas unternehmen kann. Oder man schlendert ganz einfach durch die vielen Gässchen, setzt sich in eines der charmanten Cafés und geniesst das Flair.

New Town and Old Town
Als Stadt der sieben Hügel kann Edinburghs Stadtmitte grob in New Town und Old Town unterteilt werden. Die Old Town, welche unter anderem auch das Edinburgh Castle zu bieten hat, ist, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, den alten Teil der Stadt. Mit seinen vielen kleinen und engen Gässchen und den historischen Gebäuden, hat Old Town wirklich ein aussergewöhnliches Flair. Während New Town alles zu bieten hat, was das Shoppingherz begehrt. Etwas moderner, aber auf keinen Fall weniger sehenswert ist dieser neue Teil der Stadt.

Princes Street
Die Princess Street ist einfach perfekt um Einkäufe zu tätigen. Als südlichste Strasse der New Town bietet sie ausserdem eine einmalige Aussicht auf die Princes Street Gardens und Old Town.

Royal Mile
Auch die Royal Mile bietet so einiges an Einkaufsmöglichkeiten an, allerdings findet man hier dann doch eher Souvenirs und vor allem sehr viele Touristen. Sehenswert ist sie aber allemal und sollte einem bisher noch kein Dudelsackspieler über den Weg gelaufen sein, dann wird das hier ganz bestimmt der Fall sein. Also Kamera raus und los geht's!

Edinburgh Castle
Am Ende der Royal Mile befindet sich das Edinburgh Castle, es thront auf dem Castle Rock, der nichts anderes ist als ein erloschener Vulkan, und überblickt auf ihm die Stadt. Die Aussicht von dort oben ist super, allerdings ist der Eintritt nicht ganz ohne und die Wartezeit für die Tickets kann auch ganz schön lang werden. Hier findet übrigens auch das weltberühmte alljährliche Tattoo Festival statt.

Palace of Hollyroodhouse
Dies ist die offizielle Residenz der Königin von Grossbritannien, wenn sie sich in Edinburgh aufhält, was übrigens jeden Sommer der Fall ist.

National Museum of Scotland
Die Stadt hat Kulturell sehr viel zu bieten, so wird es wohl kaum überraschen, dass Edinburgh auch so einiges an Museen bereit hat. Das e wohl berühmteste Museum ist das National Museum of Scotland, welches sich gleich an der Ecke der George IV Bridge und der Chambers Street befindet.

Greyfriars Kirk und Greyfriars Kirkyard
Gleich gegenüber des Museums befindet sich übrigens eine Kirche mit einem wunderbaren Friedhof. Wer alte Gräber und Kirchen mag, der ist hier richtig. (Ja, ich weiss, da kommt meine makabre Seite zum Vorschein, aber ein Besuch lohnt sich wirklich!)

Royal Yacht “Britannia”
Etwas ausserhalb, aber dennoch sehenswert ist die Britannia, die Königliche Yacht Grossbritanniens und für jeden Schiffs- oder Geschichtsliebhaber ein MUSS.

AKTIVITÄTEN
Edinburgh ist unter anderem auch bekannt für seine vielen Festivals während des Sommers. Eines der bekanntesten ist wohl das Alljährliche Tattoo Festival, aber auch das FringeFestival oder Edinburgh Internatinal Film Festival, welches jeweils im Juni stattfindet, sind eine Reise wert. Nicht zu vergessen das älteste offizielle Beltaine Fest der Welt!

Wer kein besonderer Festivalfan ist und lieber auf ganz besondere Weise etwas über die Geschichte der Stadt erfahren möchte, der ist bei Real Mary King's Close genau richtig. Hier kann man eine geführte Tour durch die mittelalterlichen Gassen Edinburghs buchen und erfährt so einiges über das Leben hier im Mittelalter. Wer es etwas gruseliger mag, der sollte sich bei Ghost and Ghouls-Tour über deren Touren schlau machen. Hier erfährt man nämlich so einiges an alten Geistergeschichten aus der Stadt, natürlich gibt es auch sonst ein paar wirklich gute Informationen über die Stadtgeschichte.


Wer es lieber aktiver hat, der bekommt in Edinburgh viele wunderbare Möglichkeiten sich etwas zu bewegen. Mal abgesehen davon, dass sich die Stadt zu Fuss erkunden lässt, gibt es ja in Edinburgh so den ein oder anderen Hügel zu besteigen.

Calton Hill
Eines meiner nächsten Ziele, was Edinburgh betrifft ist der Calton Hill. Von dort aus gibt es nicht nur ein zauberhaftes Panoramabild zu machen (wenn möglich geht zu Sonnenuntergang hinauf), sondern auch das National Monument of Scotland, sowie das Dougald Stewart Monument und sogar eine Gallerie.

Princes Street Gardens
Gleich an der berühmten Princes Street gelegen, befindet sich der Princes Street Garden. Er bietet einen wunderbaren Ort um sich zu Entspannen, ausserdem befindet sich hier auch das berühmte Scott Monument., zu Ehren des Schottischen Schriftstellers Sir Walter Scott.





ESSEN & TRINKEN IN DER STADT
Es gibt unzählig viele Restaurants und Cafés in Endiburgh. Eines der berühmtesten mit garantierter "Pub-Stimmung" ist da wohl die Deacon Brodies Tavern, wo es einfache Gerichte wie Fish'n'Chips oder auch Burgers gibt und natürlich leckere Biere gibt. Da es allerdings sehr beliebt ist, ist es bestimmt nicht einer der ruhigsten Orte um etwas zu Essen. Vorher zu reservieren ist zudem sich auch nicht falsch, da es eben immer gut besucht ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem White Hart Inn Restaurant. Es befindet sich in hervorragender Lage, ist nicht allzu gross, hat jedoch eine sehr nette Bedienung, live Musik und gutes Essen. Ausserdem gilt es als "Edinburgh's oldes Husband Day Care Centre". ;)

Etwas weniger bekannt, aber durchaus aus gut besucht und ein echter Geheimtipp ist das Maggie Dicksons Pub, welches seinen Namen übrigens einer ganz, nun ja, SPEZIELLE Geschichte zu verdanken hat.

An der Ecke zu Waterloo Place und Leith Street befindet sich das Martone Restaurant, ein Italienisches Restaurant, dass übrigens auch super leckeres Eis hat.

Wer etwas für einen speziellen Anlass sucht, der sollte das Grain Store Restaurant aufsuchen, die rustikale Atmosphäre und die moderne Küche dort sind wirklich aussergewöhnlich und wer ein gutes vegetarisches oder veganes Restaurant sucht, der wir im The Baked Potato Shop fündig.

Wie schon erwähnt könnte man da die Liste noch endlos weiterführen, ich könnte auch noch erwähnen, dass es in Edinburgh selbstverständlich auch ein Hard Rock Café hat, möchte jedoch lieber jedem Besucher ans Herz legen, die kleineren Pubs aufzusuchen und sich unters Volk zu mischen. Da können nämlich ein paar ganz nette und herzliche Überraschungen auf uns warten.

FORTBEWEGUNG IN DER STADT
Von Edinburgh Flughafen erreicht man die Stadt ganz einfach mit einem der Shuttle Busse. Edinburgh ist eine übersichtliche Stadt und lässt sich am besten zu Fuss erkunden. Natürlich gibt es aber auch hier die berühmten Sightseeing Busse, mit denen Man ganz einfach durch die Stadt kommt und bei den berühmtesten Sehenswürdigkeiten ein oder eben aussteigen kann. Hier kann man zwischen zwei Touren auswählen und entweder die Stadt-Innentour nehmen, die einen durch die vielen berühmten Sehenswürdigkeiten führt. Oder aber die andere Tour, die auch etwas aus der Stadt hinausführt und zum Beispiel auch zur Britannia fährt.

Wer allerdings schon weiss was er sich ansehen möchte, der kann wie schon gesagt auch ganz einfach mit dem Stadtplan zu Fuss die Stadt erkunden, die vielen kleinen Gässchen zu Fuss zu erkunden ist es auf jeden Fall wert. Deshalb kann ich nur empfehlen gutes Schuhwerk anzuziehen, damit der Spass nicht durch schmerzende Schuhe geschmälert wird, denn nicht vergessen, Edinburgh ist auch bekannt als die Stadt der sieben Hügel.

Wichtig! Auch mit dabei sollte immer ein Schirm sein, denn das Wetter in Schottland ändert schnell.


WEITERE INTERESSANTE TIPPS
  • Insider Tipps zu Edinburgh!
  • Potter Trail: Potterheads aufgepasst! Ein ganz besonderes Erlebnis für Harry Potter Fans ist der Potter Trail. Diese Walking Tour führt durch die vielen kleinen Gässchen der Stadt und zeigt so den ein oder anderen Insider der Harry Potter Welt. So zum Beispiel erfährt man unter anderem, welche Plätze J.K. Rowling  für ihre Bücher inspiriert haben, wo sie gerne geschrieben hat und sogar wo sich Tom Riddles Grab befindet.

    Bei Baden, also nahe der Stadt in der ich Lebe, gibt es einen magischen Ort, den Teufelskeller. Als Naturwaldreservat wird es heute von Familien und Naturfreunden gleichermassen genutzt um dem oftmals stressigen Alltag der Stadt zu entfliehen.

    Was heute jedoch kaum noch einer seiner Besucher weiss, der Überlieferung nach hausen an diesem Ort Geister. Dies berichtet schon die alte Sage, die an dieser Stelle nachgelesen werden kann und woher der Teufelskeller auch seinen heutigen Namen hat.

    Ich finde es immer unheimlich spannend diese Orte zu entdecken und deren Geschichten zu erfahren. Zum ersten Mal war ich hier in der 1. oder 2. Klasse auf der Schulreise. Schon damals war es ein wildes Paradies, nicht nur für uns Kinder. Die umgestürzten und moosbewachsenen Baumstämme, die Höhlen und kleinen Pfade durchs Grün des Waldes vermitteln eine ungewöhnliche Atmosphäre - ein Ort um Kraft zu tanken.
    Ein magischer Ort ist der Teufelskeller also auf alle Fälle und gleichwohl durchaus beseelt, das kann ich bestätigen. Den Teufel nach christlichem Bilde wird man da allerdings nicht finden - allerhöchstens seine ganz eigenen Inneren Angstdämonen.