FAQ - Frequently Asked Questions

Da ich von euch, liebe Leser, immer mal wieder ähnliche Fragen erhalte, habe ich mich dazu entschlossen in einem kleinen FAQ die wichtigsten Frage zusammenzutragen. Natürlich dürft ihr mich auch gerne direkt anschreiben, ich freue mich immer über neue Post in meinem Mailfach.


DEIN LIEBSTES REISEZIEL?
Viele scheinen zu glauben, dass mein liebstes Reiseziel die USA sind, weil ich dort eine Zeit lang gelebt habe und ich mich insbesondere in Kalifornien auch immer sehr wohl fühle. Ich liebe Kunst und bin ein absoluter Filmgeek, wie manche von euch wissen, deshalb konnte ich mich auch immer sehr gut mit den beiden Städten San Francisco und Los Angeles identifizieren.

Trotzdem, mein liebstes Reiseziel sind nicht die USA, sondern die Britischen Inseln. Insbesondere Schottland hat es mir schon bei meinem ersten Besuch vor über zehn Jahren angetan und bis heute freue ich mich jedes Mal, wenn ich wieder dorthin fahre. Es war schon bei meinem ersten Besuch eins seltsames Gefühl von Verbundenheit, als ob ich Schottland schon seit Ewigkeiten kennen würde. Das hat sich bis heute nicht verändert, dort kann ich am besten wieder Energie tanken.

WAS MACHT ARD DE VIVRE EINZIGARTIG?
 Im Gegensatz zu anderen Reiseblogs beleuchtet Ard de vivre Themen, die nicht zwingend zum Mainstream Reiseblog passen. So bin ich der festen Überzeugung, dass wir eine Reise nicht nur machen, sondern auch erleben sollten und zwar mit all unseren Sinnen. Ard de vivre macht es sich deshalb zur Aufgabe zum einen natürlich einen touristischen Aspekt, zum anderen aber auch einen geschichtlichen, kulturellen und falls gegeben, sogar einen mythologischen oder spirituellen Aspekt zu beleuchten.

WIE LEBT ES SICH ALS INDIE-REISEBLOGGERIN?
Eigentlich ganz gut. Mir macht das Bloggen schon seit vielen Jahren Freude. Allerdings glaube ich, dass viele sich ein Leben als Reisebloggerin viel glamouröser vorstellen, als es eigentlich ist. Selbst das eines Luxus-Reisebloggers ist nicht so glamourös, wie viele glauben. Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Reiseblogger nicht rein davon leben, oder leben möchten. Das heisst, es braucht nicht nur eine ganze Menge an Koordination und Können was die Blogbetreuung an sich betrifft, sondern auch was die Koordination des gesamten Berufsalltags angeht.

Ich bin ja auch nicht „nur“ Reisebloggerin, sondern berate und unterstütze Unternehmen indem ich ihnen helfe ihren USP, also ihre Einzigartigkeit und die damit verbundene Geschichte eines Unternehmens zu entdecken und wie man mit Hilfe dieser eine starke Online Präsenz aufbaut. Als Dipl. Online Marketing Managerin bin ich am Puls der Zeit was neue Online Trends angeht und mit meinen über acht Jahren Erfahrung im internationalen Verkaufsbusiness weiss ich worauf es beim Umgang mit Kunden aus aller Welt ankommt. Dabei kommt mir selbstverständlich auch meine Leidenschaft fürs Reisen zugute, weil ich es verstehe mich in Menschen hineinzuversetzen. Ich verstehe ihre Bedürfnisse und lerne sozusagen auch kulturell ihre Sprache zu sprechen.

Dieser Berufsmix macht mir unheimlich viel Spass, denn so kann ich verschiedene wichtige Aspekte meines Lebens miteinander verbinden, das gibt mir den nötigen Ausgleich und die Vielseitigkeit, die ich in meiner Work-Life-Balance sehr schätze.


WIESO HAST DU DICH FÜR DIE INDIE-BLOGGER-SZENE ENTSCHIEDEN?
Ich habe mich bei meinem Blog eben ganz einfach für das entschieden, was mir entspricht und wo ich wusste, dass ich meinen Lesern auch tatsächlich was bieten kann. Als Indie Reisebloggerin muss ich mich für niemanden verstellen, ausserdem bin ich unabhängig von Deals, die mich und meine Meinung in ein zu enges Korsett zwängen wollen. Ich glaube, dass diese Authentizität sowohl für meine Leser, wie auch für die Unternehmen, mit denen ich zusammenarbeite etwas sehr Wertvolles ist.

Daher schreibe ich für bodenständige Menschen, die kulturell, geschichtlich und mythologisch an einem Ort interessiert sind. Menschen, die mit ihren offenen Sinnen reisen und entdecken wollen. Mir ist es wichtiger diese Eindrücke und Tipps weiterzugeben, als mich auf 100 Fotos an einem Pool zu räkeln – auch wenn ich an sich nichts gegen Pools oder schöne Fotos habe. Aber Einheitsbrei und falsche Vorstellungen sind einfach nicht meins. Meine Reiseberichte sind authentisch, ganz nach dem Motto „ungefilterte Abenteuer“ und wer sich Zeit nimmt solche Abenteuer selbst zu erleben, der wird schnell merken, wie wertvoll und unbezahlbar solche Erlebnisse sind.

DU SCHEINST MIR EINE SEHR BODENSTÄNDIGE UND WELTOFFENE PERSON ZU SEIN
Das ist wohl mehr Feststellung als Frage drin (lach). Aber danke, ja das das stimmt wohl. Ich bin in einer sehr weltoffenen Familie aufgewachsen. Bei uns hiess es nie ich dürfe nicht mit einem Kind spielen, weil es aus einem anderen Land kam, eine andere Hautfarbe hatte oder eine andere Religion. Das nehme ich bis heute mit, ich mag Menschen und ich mag es neue Kulturen kennenzulernen. Auch während der Reisen mit meiner Familie war es meinen Eltern immer sehr wichtig, dass wir etwas über Land und Leute erfahren.

Und Bodenhaftung halte ich im Leben ganz einfach für gesund. Ich weiss, dass es nicht alle so gut haben wie ich und bin dankbar und zufrieden, mit dem was mir gegönnt ist. Auch bei mir ist nicht immer alles heiter Sonnenschein, wir alle haben unsere Herausforderungen im Leben, aber dennoch bin ich ein Mensch, der immer nach vorne schaut und das Positive sieht. Dieses Bewusstsein und meine Dankbarkeit für das, was mir im Leben geschenkt wird verleiht mir die nötige Bodenhaftung.


IN DEINEN POSTS NATURSPIRITUALLE ASPEKTE MITEINFLIESSEN ZU LASSEN IST ABER SEHR MUTIG. WIE PASST DENN REISEN UND NATURSPIRITUALITÄT ZUSAMMEN?
Ich bezeichne mich gerne scherzhaft als Ethno-Reisebloggerin, ganz einfach weil mich am Reisen nicht nur interessiert wohin es geht und ob ich da auch meine altbekannte Schweizerküche wiederfinde, sondern weil ich erfahren möchte, wie die Kultur eines Landes ist, wie Menschen mit ihrer Heimat umgehen, was sie mit ihrer Heimat verbindet, aber auch welche Geschichten sie prägen. Schon alleine die Küche eines Landes kann uns so vieles über die Kultur und deren Geschichte erzählen, das fasziniert mich und dieses Wissen möchte ich weitergeben.

Ich bin naturspirituell, das stimmt, mein Ziel ist allerdings nicht irgendjemanden von meiner Lebensphilosophie zu überzeugen, sondern ganz einfach zu zeigen, dass es in unserer Welt viele bunte Sicht- und Lebensweisen gibt. Schon seit meiner Kindheit studiere ich alte Mythen, Religionen und Spirituelle Aspekte und diese fliessen während meiner Reiseberichte ganz natürlich mit ein.

Die Erfahrung zeigt, es passt sogar sehr gut zusammen, denn je mehr ich von der Welt bereise und sehe, desto mehr fällt mir auf, wie stark die Mythen und Bräuche Menschen, egal welchen Landes oder welcher Kultur bis heute beeinflussen. Weshalb sollte ich also nicht auch in meinem Blog darüber schreiben? 0815 Reiseblogs gibt es schliesslich schon genug und am Ende soll jeder aus diesem Blog für sich mitnehmen, was ihn persönlich interessiert und weiterbringt.

WIE OFT PRO WOCHE POSTEST DU NEUE ARTIKEL?
Ich habe lange Zeit einen bis zwei Artikel pro Woche gepostet. Habe mich dann aber entschieden, dass dieser Rhytmus für Ard de vivre nicht immer einen Sinn ergibt. Heute blogge ich, wenn ich etwas zu sagen habe, wenn ich weiss, dass ich einen guten Artikel zu meinem mittlerweile doch beachtlichen Blogarchiv hinzufügen kann.
Mein Motto: Qualität vor Quantität

Das kann also durch aus ein bis zwei Mal pro woche sein, vielleicht aber auch mal nur alle zehn Tage, wenn ich wirklich nichts zu berichten habe.

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