Was mich 3 Monate San Francisco gelehrt haben

by - April 01, 2012

Wie rasch bloss die Zeit vergeht. Seit bald drei Monaten leben wir schon im quirligen San Francisco, eine Stadt, die nicht nur sehr vielseitig ist, sondern auch ein wenig verrückt. Na gut, sie ist ziemlich verrückt. Das zeigt sich, unter anderem, in der Freizügigkeit mancher hier. Nicht, dass sie einem etwas böses wollen, sie mögen es ganz einfach nackt herumzulaufen. Aber hey, das ist hier ganz normal.

Was haben wir nicht alles erlebt! Wir haben die Stadt erkundet, all die wunderbaren Viertel kennengelernt. Wir sind wundervollen Menschen begegnet, die wir jetzt schon vermissen, sind nach Santa Cruz, nach Carmel und sogar bis nach Las Vegas gereist. Ja, es war eine intensive Zeit, eine gute Zeit.

Was habe ich während meinem San Francisco Aufenthalt gelernt?
  • San Francisco befindet sich im Norden Kaliforniens und anders als viele glauben ist die Temperatur hier eher selten wirklich angenehm. Mit kurzer Hose und Trägershirt läuft hier nur der Tourist rum.
  • Viele Teile der Stadt lassen sich hervorragend zu Fuss erkunden. Man muss aber "Hügelfest" sein, denn es geht ganz schön rauf und runter. Die Hyde Street lässt grüssen.
  • . Cable Cars sind für Touristen. Einheimische Bewegen sich mit dem Bus, der Bart und der Muni fort.
  • Die Stadtviertel San Franciscos werden Districts genannt.
  • Der Valantinstag in San Francisco muss nicht kitschig romantisch sein, er kann auch Spass bedeuten. Wer gerne etwas ganz Besonderes erleben möchte, sollte sich um etwa beim Embarcadero einfinden um etwa 17:30 Uhr an der alljährlichen Kissenschlacht teilzunehmen.
  • Dank der vielen chinesischen Einwanderer wird in San Francisco das Chinese New Year gefeiert und sogar mit einer Parade geehrt(BTW: Amis lieben Paradenin allen Formen und Farben).
  • Einige der chinesisch Stämmigen Einwohner in Chinatown, vor allem die ältere Generation, spricht tatsächlich kein englisch, oder sagen wir, nur sehr wenig. Es ist ein echtes Highlight mit ihnen zu verhandeln, vor allem weil man sich darum schön mit Händen und Füssen verständigen darf.
  • Nur wenn du mindestens einmal vom Bushman erschreckt wurdest, bist du wirklich in San Francisco gewesen.
  • Für Amerikaner gilt San Francisco als eine der europäischsten Städte ihres Landes. Für einen Europäer hingegen wirkt sie nicht ganz so europäisch, wie Amerikaner vielleicht glauben.
  • San Francisco ist die Heimat  vieler Künstler, weltoffenen aber durchaus sehr freizügigen Menschen. Sie ist bunt, auch noch viele Jahre nach der berühmten Hippie Bewegung.

Nach drei intensiven Monaten in der City by thebBay, einer Zeit, in der ich nicht nur gelernt habe in einer Grossstadt zu leben, sondern auch voll und ganz in die englische Sprache einzutauchen, heisst es jetzt Abschied nehmen. Wir packen unsere Koffer um in ein weiteres Abenteuer zu starten, diesmal im Süden Kaliforniens.

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