Zur Wüste mit uns: Ausflug zum Grand Canyon

by - März 04, 2012



...Und da waren sie auch schon wieder Hugin und Munin. Ich wurde den ganzen Tag von ihnen begleitet, auf meiner Reise zum Grand Canyon. Das Wetter war einfach herrlich und einmal mehr hat Mutter Natur nicht nur im Gestein, sondern auch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich bin zum ersten Mal in einer Wüste, da musste ich natürlich gleich mal ein paar Fotos knipsen, war ja schon ein Highlight!


Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich mich in der Natur weit wohler gefühlt habe, als in Las Vegas. Nichtsdestotrotz war es ein einmaliges Erlebnis, so etwas verrücktes und zugleich lächerliches hatte ich bis anhin noch nie gesehen. Alles wirkt wie aus Pappe und ich war echt überglücklich heute die Natur aufzusuchen!

Ach ja und etwas eingekauft habe ich auch! Ich tue mich immer etwas schwer mir Souvernirs, doch dieses Mal hat mich der Laden angesprochen. Schon als ich rein kam erkannte ich den Duft auf anhieb. Weisser Salbei wurde geräuchert, er reinigt Körper und Geist und ja auch der weisse Salbei, den ich zu Hause habe, White Sage, wie er auf englisch heisst, ist hier heimisch. Den soeben genannten jedoch habe ich schlussendlich nicht gekauft, dafür aber zwei kleine handgemachte Cremes, welche von den Natives hergestellt werden. Sie sollen gegen Verbrennungen, Sonnenbrand, kleine Schnitte und Schürfwunden gut sein. Na mal sehen, was die guten Leute hier zusammengemischt haben, der Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das kenne ich ja schon von anderen Heilmitteln. ;)


Wirklich gerettet hat mich allerdings ein netter Mann der Natives. Als ich da so sass und die Umgebung auf mich wirken liess, kam er auf mich zu und zeigte mir etwas, dass ich wohl im Leben nicht gesehen hätte, wäre er nicht da gewesen. Er zeigte auf eine ganz bestimmte Stelle im Gestein, fragte mich ob ich sie sähe, doch auf den ersten Blick sah ich überhaup nichts. Ich nahm mir also Zeit, begann zu beobachten und dann ganz plötzlich konnte ich sie sehen, die Frau auf dem Felsen, ihr Kopf und die Haare. Solche kleine Begegnungen sind es, die unser Leben zu etwas ganz Besonderem machen.


Ich glaube der Mann hatte keine Ahnung wie dankbar ich ihm wirklich war, mein kurzes "danke" konnte wohl kaum die Bedeutung meiner wirklichen Botschaft führ ihn vermitteln.

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