USA: Das Land der begrenzten Möglichkeiten

by - Februar 20, 2012

Seit vier Wochen leben wir nun schon in Kalifornien, erkunden die City by the Bay jeden Tag ein Stück mehr und nehmen immer mehr Gewohnheiten der Einheimischen an. San Francisco ist schon sehr nahe an dem, was ich mir vorgestellt hatte. Allerdings ist die Stadt chaotischer, als ich gedacht hätte, sie ist manchmal auch fast etwas beengend und es kann hier ganz schön kalt sein.

Es ist also nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen obschon ich mich nun auch nicht beschweren möchte. Wir haben eine super Zeit, lernen sehr viel, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über die Nordkalifornier, insbesondere die Kulturen, die San Francisco bis heute so sehr prägen.

Da wir etwas ausserhalb San Franciscos wohnen, nämlich im südlich gelegenen Daily City, dachten wir uns es wäre schön auch das Städtchen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Viel hat es nicht zu bieten. Es ist eine typische Vorstadt, doch sie hat alles, was man so zum leben braucht. 

Wir haben uns also heute auf den Weg gemacht. Unser Ziel: Die Küste, welche nur 10 - 15 Minuten Fussweg  von unserem Haus entfernt ist, kann ja nicht so schwer sein…. Wir haben uns also auf den Weg gemacht, entlang des John Daly Bld, den uns unsere Gastmutter vorgeschlagen hatte, nachdem sie uns zuvor schräg angeschaut hatte, als sie von unserem Plan erfahren hatte (niemand geht hier zu Fuss zum Strand).


Ausgerüstet mit einer Flasche Wasser, dem Fotoapparat und der Sonnenbrille ging es los. Wie empfohlen, der Strasse entlang, doch nach etwa fünf Minuten das: Der Fussweg hört ganz plötzlich auf und endet im Nichts für alle Lauffreudigen. Auf dem Highway weitergehen? Nicht sehr empfehlenswert!
Kein Problem, wir suchten also nach einer anderen Lösung:

Entschlossen einen anderen Weg zufinden, denn schliesslich war die Küste nur einen Katzensprung entfernt, suchten wir nach einem Übergang, einem Weg in die Freiheit.

Doch dieser sollte uns verwehrt bleiben. Nach einiger Zeit mussten wir aufgeben und feststellen, dass dieses freie Land eben doch nicht immer ganz so frei ist, wie seine Bewohner glauben. Was übrig blieb war der Blick an einen hohen Zaun, der uns die Sicht in die Natur verdeckte und ein eher ernüchternder Rückmarsch nach Hause.
Bis zum nächsten Mal und dann hoffentlich doch etwas freier!

Grüsse von...
....ich bin kein Star, möcht aber trotzdem raus!

PS: Der Marsch hat trotzdem ganz gut getan, hinter Gittern;)

Ähnliche Beiträge

0 Kommentare

Ich freue mich, dass du dir die Zeit nimmst mir eine Botschaft zu hinterlassen und bin gespannt auf deine Anregungen, deine Meinung und konstruktive Kritik. Möchtest du lieber auf andere Weise mit mir in Kontakt treten? Dann tue dies am besten übers Kontaktformular oder direkt per Email.