Ein Landei in San Francisco

by - Januar 26, 2012


Mittlerweile kann ich sagen, endlich bin ich in San Francisco angekommen. Mit angekommen meine ich allerdings nicht in der Stadt angekommen, denn das bin ich schon vor ein paar Wochen, sondern angekommen im Sinne von einen mehr oder weniger geregelten Alltagsrhytmus gefunden zu haben.

Vor meiner Reise in die USA war ich erst einmal so weit geflogen und das war letztes Jahr nach Kanada. Doch von Urlaubsfeeling ist dieses Mal keine Spur, denn ich bin ja schliesslich hier um mein englisch Diplom zu absolvieren, die Kultur(en) kennen zu lernen und neue Erfahrungen fürs Leben zu machen. Ziemlich grosse Ansprüche, wenn ich mir das gerade so anschaue. Die letzten paar Tage waren interessant, verwirrend, witzig, verunsichernd, mutmachend und noch vieles mehr.

Ich habe gelernt mich täglich durch eine Grossstadt zu kämpfen, dabei nicht die nerven zu verlieren und meine Wäsche in einem Waschsalon zu waschen, was ich zuvor noch nie gemacht habe. Jetzt habe ich gefühlt tausend Quarters in meinem porte-monnaie, saubere wäsche und kann während der Busdurchfahrt durch Chinatown sogar ein wenig Mandarin lernen. Na ja, ni hao ma, mehr hab ich nicht drauf.

DIE GASTFAMILIE
Auch unsere Gastfamilie ist ganz in ordnun, obwohl meine Sister in Spirit und ich anfänglich etwas enttäuscht waren nicht bei einer "waschechten" amerikanischen Familie zu wohnen. Unsere Gastfamilie ist nämlich ursprünglich aus den Philippinen und so lernen wir neben typisch amerikanisch halt vor allem auch typisch philippinisch. Ist schliesslich auch ganz ok.

Ausserdem sind wir prakisch ein Haus voller Frauen, zumindest was die Studenten angeht, denn wir sind zusammen mit fünf anderen Mädchen in der gleichen Familie. Nächstes Wochenende werden wir die Stadt erkunden gehen, für das hatten wir bisher noch keine Zeit, ich bin sehr gespannt, was wir da so alles entdecken werden.

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